Eigentlich ist alles gesagt: Jurassic World (2015)

Warnung! Was folgt ist ein weitgehend nutzloser Beitrag, der die Geschichte des erfolgreichsten Films des Jahres verrät! Weiterlesen auf eigene Gefahr!

Ich wollte ‚Jurassic World‘ eigentlich nicht sehen. Nachdem sich das Marketing auf Chris Pratt auf ’nem Motorrad begleitet von Raptoren – offensichtlich seine Kumpel -konzentriert hat konnte ich nur sagen: danke, ich bin raus. Jetzt hab‘ ich ihn doch gesehen.

Weg mit den Wissenschaftlern: in Jurassic Park hatten wir zwei Paläontologen und einen Mathematiker als Hauptfiguren alle mit unterschiedlichen Ansichten zum Park. Und in JW? Einen Navyveteran (Chris Pratt), der so sehr Alphamännchen ist, dass sogar ein Rudel räudiger Raptoren ihn als solches akzeptiert. Sooooo coooool! Ihm gegenüber ein 30er Jahre Hollywoodklischee (Bryce Dallas Howard). Eine Frau, die für ihre Karriere lebt und keine Kinder will? Na, die wird in den 2 Stunden schon ihre Lektion lernen, wenn sie mit Kindern und Übermann konfrontiert wird (ihre Pumps behält sie den Film über übrigens an). Übelwicht Hoskins (Vincent D’Onofrio) will Dinos militärisch einsetzen. Er ist deutlich älter als 12 Jahre und sollte es daher eigentlich besser wissen. Apropos 12 Jahre, es sind auch wieder zwei Kinder im Film, der kleine mag Dinos, der große Mädels. Nachdem sie Pratt getroffen haben mögen sie beide den. Oh halt, einen Wissenschaftler gibt es noch: Henry Wu, der Genetiker hinter dem Park. Der hatte im ersten Teil nicht viel mehr zu tun als Eier zu zeigen (von Dinos!), hier kocht er Tee, verrät nicht was in seinem genetischen Hybrid-Saurier drin ist und entkommt mittels Wu-Copter.

Und die Saurier? Raptoren werden zu ungezogenen Hunden degradiert und kriegen Namen. Der T-Rex kommt bis zum Schluss quasi nicht vor. Wassersaurier Mosasaurus frisst einen weißen Hai (zwinker, zwinker, verstehste? verstehste?). Doch der Star ist Designersaurus Indominus rex. Oder Supersaurus nonsensii aus der Familie der Pseudogodzillaideae. Größer als ein Tyrannosaurier, schlauer als ein Raptor, getarnt wie ein Predator, mörderisch wie ein Xenomorph, weiß wie Schnee, rot wie. . .etc. Keiner darf häufiger in die Kamera gucken und ‚BLUUUARGHH‘ machen. Außerdem eine Heerschar Flugsaurier, die Touris mampfen und langweilige Pflanzenfresser (buuuh Loser!) im Hintergrund.

Und am Ende kämpfen T-Rex und ein Beta-Raptor ein Tag-Team Match gegen den (hihi) I-Rex (verstehste?) unter Mithilfe vom Mosasaurus. Hätte der T-Rex längere Arme, er und Raptor Blue hätten sich ein High-Five gegeben (drei vom Raptor, zwei vom T-Rex).

Mannomann, war das erschreckend blöde. Mir hat’s Spaß gemacht (und alle so: WAAAS?). Ich habe mal über, mal mit dem Film gelacht und mich zwei Stunden nicht gelangweilt (oder zu sehr geärgert). Besser als die zwei andern JP-Sequels war er allemal. Noch eine Fortsetzung brauch‘ ich nicht. Aber nach dem Megaerfolg ist die wohl unausweichlich. Und schauen werd ich sie ja doch.

FAZIT: Film, für den man am besten, wie einer der Touris im Film, in jeder Hand eine Margarita haben sollte. Prost.

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