Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filmpaare

Seit nunmehr 20 Wochen fragt Gorana jeden Donnerstag nach 5 film- oder serienrelevanten persönlichen Favoriten. Ganz so lange bin ich noch nicht dabei, doch freue ich mich jede Woche auf ihre Frage. Diese Woche soll es also um unsere 5 liebsten Filmpaare gehen. Egal, ob Liebespaar oder nicht.

Ich weiß nicht, ob es mehr über mich oder meinen Filmgeschmack aussagt, dass mir zunächst nur dutzende dysfunktionale Paare in den Sinn kamen. Zum Ausgleich habe ich mir zwei Bedingungen gestellt: die Paare sollen möglichst wenige Menschen umbringen, am besten gar keine (und schon gar nicht einander!). Sie sollen aber auch nicht mit zu viel Hollywood-Zuckerguss überzogen sein.

Hier die Liste, die meine Bedingungen halbwegs einhält:

  1. Rick Blaine & Ilsa Lund (Humphrey Bogart & Ingrid Bergman; ‚Casablanca‘ 1942)

Okay, viel hollywooder geht eigentlich kaum oder? Und eigentlich definieren sich die beiden ja genau darüber, dass sie am Ende eben kein Paar sind. Warum kritisiere ich hier meine eigene Auswahl? Keine Ahnung. Der Film funktioniert für mich, Bogart und Bergman überzeugen in ihrer Opferbereitschaft und schließlich bleibt ihnen immer noch Paris.

  1. Joel Barish & Clementine Kruczynski (Jim Carrey & Kate Winslet; ‚Eternal Sunshine of the Spotless Mind‘ 2004)

Eine Erinnerung daran, dass uns auch Beziehungen, die nicht funktionieren formen. Uns zu dem machen, was wir sind. Sie auslöschen zu wollen wäre ein Fehler und schädlich für uns als Menschen. Ob ich das Ende des Films mag ist äußerst tagesformabhängig aber der Weg dahin ist großartig.

  1. Marty McFly & Doctor Emmett Brown (Michael J. Fox & Christopher Lloyd; ‚Zurück in die Zukunft‘ 1985)

Warum sind ein etwas ungewöhnlicher aber beliebter Teenager und ein brillanter aber (scheinbar) gescheiterter Wissenschaftler in seinen 60ern mit schlechtem Ruf Freunde? Der Film weigert sich diese Frage direkt zu beantworten und gibt somit die implizite Antwort „warum sollten sie denn nicht Freunde sein?“. Genau das macht diese Beziehung ebenso einzigartig wie glaubwürdig.

  1. Jesse & Céline (Ethan Hawke & Julie Delpy; ‚Before …‘ Trilogie 1995, 2004, 2013)

Über einen Zeitraum von (bislang) 18 Jahren sehen wir immer mal wieder Streiflichter einer Beziehung. Beginnend mit einer zufälligen Urlaubsbegegnung in Wien entwickeln sich Charaktere und Beziehung sowohl onscreen als auch offscreen weiter. Kein anderer Regisseur beherrscht heute das „slice of life“ Genre wie Richard Linklater. Es sind eben nicht immer die größten und lautesten Momente die uns prägen , „Leben ist was passiert, während man andere Pläne macht“. Hier perfekt eingefangen.

  1. Shaun & Ed (Simon Pegg & Nick Frost; ‚Shaun of the Dead‘ 2004)

Kaum eine andere Freundschaft auf der Kinoleinwand hat sich jemals so authentisch angefühlt. Das mag daran liegen, dass Pegg und Frost auch im wirklichen Leben Freunde sind, allerdings kann das nicht die ganze Antwort sein. Denn in keinem ihrer nachfolgenden Filme ist es ihnen (meiner Meinung nach) je wieder gelungen eine Partnerschaft wie diese darzustellen. Ihre Vertrautheit und Normalität  kontrastiert mit der mehr als außergewöhnlichen Situation, in der sie sich befinden. Bis über den Tod hinaus.

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7 Gedanken zu “Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filmpaare

  1. Pingback: Die 5 BESTEN #20 – Filmpaare – filmexe

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