Kurz und schmerzlos Folge 16: ‚Incident By A Bank‘ (2009)

Dieser 10-minütige Kurzfilm des schwedischen Regisseurs Ruben Östlund zeigt eine sehr eigene Sicht auf einen Banküberfall. Östlund hat selbst einen Banküberfall beobachtet und bemerkte wie sehr seine Idee des Ereignis‘ „Banküberfall“ durch Film und Fernsehen bestimmt war. Das wirkliche Geschehen war so anders, dass sich die Realität  für ihn beinahe absurd anfühlte.

Diesen leicht absurden Ton hat er auch auf seinen Film übertragen. Der besteht aus einer einzigen, etwa 10 Minuten langen, hochauflösenden Aufnahme eines Platzes, eines Stücks Straße und den Häusern dahinter, darunter die Bank. In diese Aufnahme zoomte Östlund anschließend hinein, so dass wir uns auf einzelene „Protagonisten“ konzentrieren können. Zwei Touristen zum Beispiel, die quasi denselben Film wie Östlund drehen. Und natürlich die alles andere als professionellen Räuber selbst.

Der Film ist distanziert, beobachtet das Geschehen durch eine leicht absurde Linse,  transportiert dennoch Drama aber auch Komik. Bei der Berlinale 2010 gewann Östlund damit den Goldenen Bären für den besten Kurzfilm. Und acht Jahre später ist er immer noch sehenswert.

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Ein Gedanke zu “Kurz und schmerzlos Folge 16: ‚Incident By A Bank‘ (2009)

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