Die 5 Besten am Donnerstag: meine 5 liebsten, männlichen Filmcharaktere

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Die heutige Frage dürfte vermutlich kaum jemanden überrascht haben. Nachdem uns Gina in der letzten Woche nach unseren 5 liebsten, weiblichen Charakteren aus Filmen gefragt hat, sind diese Woche deren männliche Pendants an der Reihe. Nein, leichter wurde es dadurch nicht, aber eine „ferner liefen“ Liste habe ich mir diesmal dennoch erspart. Die wäre nur ewig lang geworden. Okay, legen wir los.

 

  1. Peter Venkman (‚Ghostbusters‘)

‚Ghostbusters‘ ist bekanntlich einer meiner Lieblingsfilme und sicherlich derjenige, den ich mit Abstand am häufigsten gesehen habe. Klar, dass einer der vier Geisterjäger auf dieser Liste auftauchen würde. Als Kind hätte meine eindeutige Antwort Winston Zeddemore gelautet. Und obwohl ich den „Straight Man“ der Truppe, der dennoch einige denkwürdige Sätze anbringen darf, immer noch sehr mag, bleibt für diese Liste nur Peter Venkman. Ein Versuch wie furchtbar man einen Charakter machen kann, damit es, dank Bill Murrays Charisma, immer noch lustig ist. Und so wird der Charakter als Professor eingeführt, der mit einer Studentin flirtet, während er einem Studenten unverdiente Elektroschocks verpasst…

  1. M. Gustave (‚Grand Budapest Hotel‘)

Anfangs dachte ich, meine Sympathie für diesen Charakter wäre reine Überraschung. Vor ‚Grand Budapest Hotel‘ hätte ich Ralph Fiennes als Darsteller Einiges zugetraut, aber das er lustig sein kann? Da hätte ich meine Zweifel gehabt. Völlig zu Unrecht natürlich. Sein Gustave ist ein umtriebiger Portier und ein Feigling, der letztlich dennoch seine inneren Ideale entdeckt.

  1. Travis Bickle (‚Taxi Driver‘)

Bei vielen Charakteren bewundert man die Entwicklung, die sie durchmachen. Bei Travis Bickle von einer Entwicklung zu sprechen fühlt sich beinahe falsch an. Je länger der Film läuft umso mehr scheint Bickles Charakter zu verschwimmen, wie die Welt hinter den regennassen Scheiben seines Taxis. Wir wissen natürlich, dass seine Entwicklung auf eine unausweichbare Katastrophe hinausläuft, doch was uns anfangs noch als greifbarer Charakter erschien, wirkt auf schreckliche Weise immer weniger (be-)greifbar.

  1. John „Scottie“ Ferguson (‚Vertigo‘)

Und gleich noch eine wahngetriebene Figur. Seine Höhenangst wird ausgenutzt für eine fiese Falle, die die Tür zu noch weit tiefer verborgenen Trieben und Ängsten aufstößt. Jimmy Stewarts beste Rolle und vermutlich Hitchcocks bester Film. Beide spielen sie geschickt mit der Sympathie der Zuschauer, während sie ihn in einen traumartigen Zustand versetzen.

  1. Der Dude (‚The Big Lebowski‘)

Einen sympathischeren Charakter kann ich mir kaum vorstellen. Die gesamte Laufzeit des Films über ist sein einziges Ziel in seinen Grundzustand der gemütlicher Lethargie zurückzukehren, was ein geradezu wirr komplexes Netz einer Handlung weidlich zu verhindern weiß. Im ganzen Film sehen wir ihn nicht einmal seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Bowlen, nachgehen, außer im Traum. Aber seien wir ehrlich, das ist es wert, denn der Teppich hat das Zimmer eigentlich erst richtig gemütlich gemacht.

 

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13 Gedanken zu “Die 5 Besten am Donnerstag: meine 5 liebsten, männlichen Filmcharaktere

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