Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 schlechtesten Buchverfilmungen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach den 5 schlechtesten Buchverfilmungen. Und daran bin ich womöglich nicht ganz unschuldig. Wie letzte Woche gilt, dass ich sowohl Buch als auch Film kennen muss und der Film nicht nur eine schlechte Adaption, sondern auch ein schlechter (oder wenigstens kein guter) Film sein darf.

 

  1. ‚Der Rasenmähermann‘

Miserable King-Verfilmungen gibt es viele. Aber nicht viele sind derartiger Etikettenschwindel. In Kings Geschichte ist der Rasenmähermann, ein dicker, haariger Gärtner, der anstatt zu mähen, nackt das Gras im Garten des Protagonisten isst. Wenn ich mich recht erinnere stellt er sich als der Gott Pan heraus. Im Film geht’s um irgendeinen dämlichen Cyberspace-Intelligenzerhöhungs-Kram. Frechheit! Ich will einen Danny DeVito-Pan, der Gras mampft, verdammt noch eins!

  1. ‚Dune‘ (1984)

Ich liebe David Lynch, aber der Film hier geht gar nicht. Das liegt zugegeben weniger an Lynchs Regie und mehr am Drehbuch. Hier werden keine Dialoge geführt, es wird Exposition herausgewürgt. Die Darsteller stehen herum und erklären sich gegenseitig den Film. Und nicht mal besonders gut, folglich muss eine extrem benebelt klingende Prinzessin Irulan am Anfang gefühlte fünfeinhalb Tage lang ein Referat über die würzige Lage im Universum halten.

  1. ‚Der Hobbit‘

Wo ‚Dune‘ erheblich zu viel Inhalt in einen Film pressen wollte, mühen sich die Hobbit-Filme am genauen Gegenteil ab. Ein kurzes Buch muss hier auf drei riesige Filme aufgebläht werden, weil es doch für den Herrn der Ringe auch funktioniert hat. Das Ergebnis ist zu viel von allem.

  1. ‚I, Robot‘

Isaac Asimov hat seine Roboter-Geschichten aus einem ganz bestimmten Grund geschrieben. Ihn langweilten die typischen SciFi Stories um Roboter, die Menschen töten. Also entwarf er seine berühmten drei Gesetze der Robotik, die es Robotern unmöglich machen Menschen zu schaden und wurde kreativ, was für Geschichten man mit dieser Ausgangssituation erzählen kann. Die Reaktion der Filmemacher darauf war offenbar „Der Scheiß ist öde, wir wollen Roboter, die Menschen töten! Und Product Placement! Jede Menge Product Placement!“

  1. ‚The Time Machine‘ (2002)

An dieser Adaption funktioniert nichts. Nicht die idiotische, erweiterte Geschichte. Nicht die miserablen 2002 CGI Effekte. Nicht Guy Pearce (den ich sonst sehr mag), der die gesamte Hauptrolle mit halb geöffnetem Mund spielt, als könne er selbst nicht fassen was er da tut. Und sicherlich nicht Jeremy Irons als Obermorlock-Ninjaturtle-Dingsbums, mit dem sich Protagonist in der Zeitmaschine prügelt. Der Film existiert aus genau einem Grund: weil Regisseur Simon Wells Autor H.G. Wells Urgroßenkel ist und sich das gut in Promomaterial machte. Absolut lächerlicher Murks.

19 Gedanken zu “Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 schlechtesten Buchverfilmungen

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