Guten Rutsch!

Liebe Freunde, erlaubt mir zum Ende dieses ziemlich doofen Jahres den großen Stephan Remmler zu zitieren: „alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei, jawohl, mein Schatz, es ist vorbei“. Die nächste Zeile kann ich mir wohl sparen, denn auf die Idee darüber allzu traurig zu sein, käme wohl kaum jemand. Und für alle, die in den 80ern noch nicht Radio gehört haben und deshalb gerade keinen uralten Ohrwurm irgendwo zwischen Trommelfell und Hörschnecke wiedererweckt haben:

Ich spare mir diesmal allzu lange Ausführungen über den Zustand des Blogs. Nur so viel: die Entwicklung ist nachwievor eine Positive. Das ist fein. Die Artikel mit den meisten Klicks stammen aber allesamt nicht aus diesem Jahr.

Meine Besprechung zu ‚Porco Rosso‘ liegt auf einem uneinholbaren Platz eins und hat teilweise an einem Tag so viele Klicks, wie „normale“ Artikel insgesamt nie erreichen. Seltsam, dass die anderen Miyazaki-Besprechungen so viel weniger abgerufen werden. Auf einem abgeschlagenen zweiten Platz folgt „Warum essen wir eigentlich ausgerechnet Popcorn im Kino?“. Auf dem dritten „Der Schnee und der Film, eine wechselhafte Geschichte“. Hier immerhin machen Suchbegriffe deutlich, dass sich viele für den Einsatz von Asbestfetzen als Schneeflocken interessieren. Überraschender ist Platz vier, meine Besprechung von ‚The Dressmaker‘, für die sich vor diesem Jahr exakt niemand interessiert hat. Und ja, ich bin froh sagen zu können, dass noch immer Leute mein Blog über den Suchbegriff „ptolemäisches Scharnier“ finden! Ein spezielles Hallo an Dich, falls Du dazugehörst und aus irgendeinem Grund hiergeblieben bist!

Dieses Jahr habe ich mir endlich meine lange geplanten ‚Ghostbusters‘ Artikel von der Seele geschrieben und das Blog ist nicht implodiert. Manche von Euch haben sie sogar alle gelesen. Danke dafür! Einen „Aktionsmonat“ dieses Umfangs werde ich aber so bald nicht wiederholen. Das artete dann doch in reichlich Arbeit aus. Dennoch beginnt das neue Jahr mit einem inoffiziellen Themenmonat. Flops, die ich persönlich mag, stehen auf dem Programm. Und beginnen werde ich mit einem meiner „Weißen Wale“. Einem Film, bei dem ich mich an exakt eine Szene erinnern konnte, mir aber niemand sagen konnte welcher Film das ist. Vor einiger Zeit habe ich ihn aber endlich ausfindig gemacht.

Und mal so als Test, was passiert wäre, wenn ich einfach hier gefragt hätte, meine übliche Beschreibung der erinnerten Szene:

„Der Film spielt in Deutschland. Ein bekannter Hollywood-Darsteller (ich wusste nicht wer) wird auf einer öffentlichen Toilette von mehreren Angreifern zusammengeschlagen. Einer der Angreifer uriniert auf den am Boden liegenden Mann. Die ganze Zeit über ist im Hintergrund das Sterbegeräusch des Automatenspiels Pacman zu hören.“

Ein Hinweis, den ich früher nicht geben konnte: ein Aspekt dieser Beschreibung hat sich aus einer vorhergehenden Szene des Films eingeschlichen. Mal sehen, ob ich hier direkt fünf richtige Antworten kriege. Zu gewinnen gibt es übrigens nichts, außer meinen Respekt.

Und ansonsten wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Diesmal etwas ruhiger als sonst, aber dafür hoffentlich gesund!

5 Gedanken zu “Guten Rutsch!

Und was meinst Du? (Durch die Nutzung der Kommentarfunktion erklärst Du Dich mit der Verarbeitung Deiner angegebenen Daten durch Automattic, Inc. sowie den Dienst Gravatar einverstanden.)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..