Newslichter Ausgabe 147: Star Trek?, Pferderückkehr und Extremklettern

Willkommen bei Ausgabe 147 des Newslichters. Sie klingt immer wahnsinnig platt, die Floskel von den „unvorstellbaren Bildern“. Und doch hätte ich mir Bilder wie die von der Flutkatastrophe nicht vorstellen können. Jedenfalls nicht in Deutschland und nicht in diesem Ausmaß und nicht zu meinen Lebzeiten. Doch keiner von Euch bedarf meiner Meinung dazu, die gesamte Situation wird hoffentlich genauestens aufgearbeitet und den Opfern geholfen. Für den Moment bleibt mir nur zu wünschen, dass es Euch und Euren Lieben gut geht. Kommen wir zum Unwichtigen.

‚Star Trek‘ Filmstatus

Wie sieht es aus mit einem neuen ‚Star Trek‘ Film? Das ist eine nicht ganz unkomplizierte Frage. Wäre ein neuer Film eine Fortsetzung der „Kelvin Zeitlinie“, oder doch eine Rückkehr zum originalen Kanon? Oder etwas ganz Neues? Paramount scheint regelmäßig Angst vor der eigenen Courage zu bekommen und dann lieber gar nichts draus zu machen. Quentin Tarantinos ‚Star Trek‘ war immer so eine Art „Schrödingers Katze“. Aber eine Version des Experiments, bei der es in der Box so dunkel ist, dass man auch beim Öffnen nicht sicher sein kann, ob die Katze, sprich der Film, noch lebt. Jetzt, würde ich sagen, hat sich das Projekt erledigt. Tarantino überlegt, ob er überhaupt noch einen Film drehen will und irgendwie bezweifle ich, dass sein letzter Film (wenn es denn der Letzte wird) gerade ein Franchise Beitrag sein wird. Noah Hawley sollte auch einen ‚Star Trek‘ drehen. Dort stand aber wohl eine pandemische Katastrophe im Zentrum der Handlung, was Paramount, man ahnt warum, nicht mehr so toll fand (ich vermute ja, dass er Ideen davon mit zu seiner ‚Alien‘ Serie nehmen wird). Dann also doch ein neuer Kelvin Film? Im Moment sieht viel danach aus. Zwei Autorinnen sollen derzeit daran arbeiten: Geneva Robertson-Dworet und Lindsey Beer. Robertson-Dworet hat Blockbustererfahrung, hat ‚Captain Marvel‘ und den letzten ‚Tomb Raider‘ geschrieben. Beer hat einen sympathischen Nachnamen, bislang aber nur einen Indie-Film geschrieben. Doch schaut man bei imdb in ihre nahe Zukunft, schlackern die Ohren. Nicht nur ‚Star Trek‘ soll sie schreiben, sondern auch den nächsten Turtles Film, ein Remake von ‚Nummer 5 lebt‘, eine Adaption des Fantasy Erfolgs ‚Kingkiller Chronicles‘ und die Spielzeugverfilmung ‚M.A.S.K.‘. Und ein Sequel zum ‚Friedhof der Kuscheltiere‘ Remake bei dem sie auch Regie führen soll. Und das war noch nicht einmal alles. Irgendwer muss ihr verdammt viel zutrauen. Regie beim ‚Star Trek‘ Sequel soll jedenfalls Matt Shakman führen, der bislang Fernseh-Regisseur war, zuletzt bei ‚Wanda Vision‘. Bleibt abzuwarten, ob dieser Film materialisiert, oder ob es wieder ein Transporterunglück gibt. Fraglich wie viele der Stars eigentlich noch Lust oder Zeit für den Film haben.

‚Spirit – frei und ungezähmt‘

Fein, ich gebe es zu, manchmal überrascht mich Disney dann doch noch. Hätte man mich gefragt, welcher Disney Zeichentrickfilm eine späte Fortsetzung bekommt, hätte ich eine ganze Reihe von Filmen genannt, sicher aber nicht ‚Spirit – Der wilde Mustang‘. Das ist gar kein Qualitätsurteil, ich hätte schlicht gar nicht daran gedacht, dass es den Film gibt. Denn Spirit ist vollständig an mir vorbeigallopiert. Daran mag ‚Chihiros Reise ins Zauberland‘ nicht ganz unschuldig sein, der dem Spirit eben auch den Oscar für den besten animierten Film vor den Nüstern wegschnappte. Aber offenbar hatte der Film dennoch einige „staying power“. Pferdefilme finden ja meist ein dankbares Publikum. Bereits 2017 erhielt der Film eine Fortsetzung in Form einer animierten Fernsehserie. Und die war offenbar erfolgreich genug, dass der nicht mehr ganz junge Gaul nun wieder in die Kinos galloppeln darf. Morgen bereits. Wie gesagt, oft überrascht mich die Maus nicht eben, aber wenn doch, fühlt es sich halt an wie ein Pferdekuss.

Reinhold Messner Biopic

Kennt man als Kind heutzutage eigentlich die Namen von Bergsteigern? Wenn man in den 80ern aufgewachsen ist, kam man jedenfalls um den Namen Reinhold Messner nicht herum. Mit seinem wilden Bart und Haupthaar und wettergegerbtem Gesicht brauchte man ihn nur anzusehen, um den Hauch des Abenteuers zu spüren. Messner war ein Superstar, gern gesehener Gast in allerlei Fernsehsendungen, Autor eines unüberschaubaren Stapels von Büchern. Und natürlich Bergsteiger. Von vielen als der Beste dieser Zunft bezeichnet. Alle 8000er der Welt hat er ohne Sauerstoff erklettert. Teils im Alleingang. Und wenn er nicht kletterte, schrieb oder im Fernsehen auftrat, lief er zum Südpol oder durch die Wüste Gobi. Vermutlich so zur Erholung. Natürlich lebt er in einem Schloss in den Bergen. Man kann fast fragen, warum es so lange gedauert hat, bis diese schon halbmythologisierte Person einen eigenen Film bekommt. Jetzt dreht jedenfalls der Österreicher Andreas Prochaska einen. Der kennt sich aus mit Bergen hat er doch auch den österreichischen Western (Öster-Western?) ‚Das Finstere Tal‘ gedreht. Sein Messner Film wird ‚Whiteout‘ heißen und eine US-Österreichische Koproduktion.  Wer Messner spielt ist bislang nicht bekannt. Ebensowenig wer die Rolle des Yeti übernehmen wird.

Das war es für diese Woche. Wir sehen uns hier in sieben Tagen.

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