Newslichter Ausgabe 156: Wettlauf, Verspätung und Studiowechsel

Willkommen bei Ausgabe 156 des Newslichters. Hm, ich versteh es ehrlich gesagt selbst nicht so ganz. Mal schreibt sich die Einleitung quasi von selbst, dann wieder sind diese paar Zeilen, die vermutlich eh nur überflogen werden, wieder schwieriger als der ganze Rest. Heute ist einer dieser letzteren Tage, wie man vermutlich zwischen diesen subtilen Worten herauslesen kann. Aber, hey, ein paar Zeilen habe ich ja schon geschunden, prima. Und sonst so? Das Wetter, was? Und ab nächste Woche kein Wahlkampf mehr. Ist auch schön. Okay, Ihr habt Recht, legen wir einfach los!

Wettlauf ins All

Man kennt es noch aus Zeiten des Kalten Krieges, als sich Sowjetunion und USA einen Wettlauf ins All geliefert haben. Hier hatten die Sowjets lange die Nase vorn mit dem ersten Satelliten, Yuri Gagarin, dem ersten Menschen im All und den Lunochods auf dem Mond. Doch dann erwischten die USA den Prestige-trächtigsten Sieg mit den ersten Menschen auf dem Mond. Für das Filmen im Weltall gaben sich Russland und USA zuletzt nun aber, wenigstens scheinbar, friedlich und einträchtig. Tom Cruise wollte den ersten Film im Weltall drehen. Dorthin bringen sollte ihn Technologie von Elon Musk. Gedreht würde auf der ISS. Die russische Weltraumbehörde gab daraufhin schnell bekannt, dass man parallel mit den Amerikanern ebenfalls auf der ISS drehen würde. Stattfinden sollten diese parallelen Arbeiten letzten Oktober. Dem hat Covid natürlich einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und nun stand doch plötzlich wieder ein Wettlauf ins Haus. Ein Wettlauf, den Russland zu gewinnen scheint. Denn während Cruise noch für ‚Mission: Impossible 7‘ vor der Kamera steht, hat man in Russland Darstellerin (und dort definitiv ein Star) Yuliya Peresild im Crashkurs zur Kosmonautin ausgebildet und für die Regie steht der in Russland äußerst erfolgreiche Klim Shipenko (‚Der Knecht‘) bereit. Wann genau die Dreharbeiten beginnen sollen ist bislang unklar. Wohl aber, dass der Film ‚The Challenge“, also „Die Herausforderung“ heißen wird. Ein Schelm, wer meta dabei denkt. Wie werden Cruise und Musk, zwei Persönlichkeiten, die sicher wunderbar damit umgehen können nicht die ersten zu sein, das aufnehmen? Werden wir Raketen um die Wette Richtung ISS fliegen sehen? Das könnte interessanter als potentielle Filme werden…

 Nolan dreht für Universal

Letzte Woche deutete es sich an, jetzt ist es klar: Christoper Nolan und Warner sind geschiedene Leute. Also ein Leut und ein internationales Medienunternehmen. Grund für die Trennung dürfte Warners Strategie der gleichzeitigen Veröffentlichung in Kino und Stream sein. Denn Nolans Mindestforderungen für seinen Oppenheimer-Film umfassten angeblich nicht nur mindestens 100 Millionen Dollar Budget und 20% Gewinnbeteiligungen am „first gross“ für Nolan, sondern eben auch mindestens 100 Tage Kinofenster. Für einen potentiellen Folgefilm dann mehr von allem. Zu diesen Bedingungen (oder noch höheren, um Mitbieter auszustechen) hat Universal eingeschlagen. Hier dürfte man sehr glücklich sein, einen weiteren, sicheren Blockbusterkandidaten neben der ‚Fast & Furious‘ Reihe im Portfolio zu haben. Vor allem einen Kandidaten, der Teile der Zuschauerschaft erreicht, die der Vin Diesel-Reihe eher fernbleiben. So viel also zu meinem, in der ‚Tenet‘ Besprechung geäußerten Wunsch, Nolan möge mal wieder einen kleineren Film drehen. Bleibt die Frage, ob Realismusfanatiker Nolan für einen Film über Oppenheimer eine Atombombe zünden wird. Ich hoffe natürlich nicht, aber ich habe gerade eine News über Filme im Weltall geschrieben, also wer weiß? Ich jedenfalls nicht.

‚Furiosa‘ fährt später los

George Millers ‚Mad Max: Fury Road‘ Prequel ‚Furiosa‘ wird sich auf 2024 verschieben. Eine Begründung gibt es von Seiten Warners dafür bislang nicht, es dürfte aber an Corona-bedingten Verzögerungen liegen. So wird Millers aktueller Film ‚Three Thousand Years Of Longing‘ auch erst nächstes Jahr (wenn nicht später) in die Kinos kommen. Für das Prequel übernimmt Anya Taylor-Joy die Rolle von Charlize Theron. Miller wird bei Drehbeginn hoch in den 70ern sein, für einen vermutlich äußerst fordernden Dreh. Allerdings bin ich der Letzte, der noch an Miller zweifeln würde. Nicht nachdem er dreißig Jahre nach der Donnerkuppel mit einem weiteren Mad Max zurückkehrte. Und dann noch mit einem derart, Verzeihung, furiosen. 

Wir allerdings sehen uns pünktlich, nächste Woche!

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