Newslichter Ausgabe 205: ‚Star Trek 4‘, Horror-Remake und neue, rote Sonja

Willkommen bei Ausgabe 205 des Newslichters. Manchmal geht es hier ja um die ganz großen News, wie etwa das grausige Blutbad der Übernahme von Warner durch Discovery. Dazu habe ich auch durchaus noch etwas zu sagen, doch habe ich das in einen Extra-Artikel für diesen Samstag ausgegliedert. Heute geht es hier um News die etwa 20 Nummern kleiner sind. Sind sie dennoch interessant? Ich finde schon, deswegen hab ich sie ja hier aufgeschrieben. Für Euch kann ich das natürlich nicht entscheiden, also finden wir es direkt heraus!

To Trek the Stars, or to not Trek the Stars, that is the question

Vor inzwischen recht langer Zeit habe ich beschlossen über den vierten ‚Star Trek‘ Film der modernen Reihe nicht mehr zu schreiben. Weil der fast wöchentlich auftauchte mit immer neuen News darum, warum es hier oder dort wieder Personalwechsel gab, dass er doch nicht erscheint und prompt wiederbelebt wurde. Eine Weile kreiste gar Quentin Tarantinos Name um das Projekt und Leute sorgten sich, ob Spock „fuck“ sagen würde. Dann war der Film wieder tot und dann wieder nicht, wie ein Vampir, dem man in unregelmäßigen Abständen Knoblauchpillen verschreibt. Letzten Juli jedenfalls wurde Matt Shakman offiziell zum neuen Regisseur des Projekts. Der ist vor allem für seine Arbeit bei fast sämtlichen großen „Prestige Television“ Serien bekannt, von ‚Six Feet Under‘ bis ‚Game Of Thrones‘. Zuletzt vor allem für ‚WandaVision‘. Ein Sprung auf die Kinoleinwand scheint da der logische nächste Schritt. Die Verhandlungen um die Rückkehr der Enterprise Crew um Chris Pine liefen seit Februar dieses Jahres. Aber nun rief offenbar Shakmans alter Arbeitgeber Marvel und bot ihm die Regie bei ‚The Fantastic Four‘. Und das will er offenbar annehmen und ist somit bei ‚Star Trek 4 – der ungedrehte Film‘ auch schon wieder raus. Ob der ‚Star Trek‘ Film damit direkt erst einmal wieder tot ist, ich weiß es nicht. Ich frage mich, wie oft Pine und Co. seit 2016 neue Verträge für ihre Rollen unterschrieben haben, nur um dann zu hören „öööh, nee doch nicht…“. So langsam aber sich wird es zum Witz. Und damit komisch und damit wieder im Newslichter berichtenswert! Ist doch auch was wert, oder Paramount?

Gute Nacht Mutti!

Während ich diese News schreibe, stelle ich mir ja häufiger mal die Frage „für wen ist das?“. Zuletzt lautstark und ein wenig zornig bei dem idiotischen Spencer/Hill Requel. Aber üblicherweise entsteht diese Frage bei einem besonders seltsamen Hollywood-Remake. Und genau so eines steht heute wieder an. ‚Ich seh, ich seh‘ der Österreicher Veronika Franz und Severin Fiala war 2014 ein gelungener, verstörender Horrorfilm rund um zwei Zwillinge in einem abgelegenen Haus, die überzeugt sind, dass die Frau, die da von einer OP zurückkam nicht ihre Mutter ist. Der Film feierte unter dem Titel ‚Goodnight Mommy‘ auch internationale Erfolge. Und nun erhält er unter eben diesem Titel ein Remake für Amazon Prime mit Naomi Watts in der Rolle der Mutter(?). Wozu? Der Film war gekonnt und modern inszeniert, die Rollen sehr gut besetzt und, mit den Alpen, vor faszinierendem Hintergrund gefilmt. Es gibt keine komplexen visuellen Effekte, die man mit einem deutlich höheren Budget verbessern könnte. Bleibt also die Frage, „für wen ist das?“. Schauen Amerikaner den Film eher wenn Naomi Watts statt Susanne Wuest die Hauptrolle spielt? Vielleicht, ich weiß es nicht. Der Rest der Welt auch? Oder ist das bloß Wasser auf die Content-Mühlen eines Streaming-Anbieters? ‚Ich seh, ich seh‘ mir das jedenfalls vermutlich nicht an…

Sonja ist wieder Rot

Manche erinnern sich vielleicht noch an den nicht sonderlich gelungenen Brigitte Nielsen ‚Red Sonja‘ Film von 1985. Der diente vornehmlich als Vehikel, damit Arnold Schwarzenegger aus seinem Vertrag mit Dino DeLaurentiis für einen dritten ‚Conan‘ Film entkommen konnte. Der Rest des Films war… nicht sonderlich gut. Nun steht eine Neuverfilmung um die Figur der Red Sonja an, die Autor Roy Thomas in den 70ern im Zuge der Comicumsetzungen des Robert E. Howard ‚Conan’ Stoffs kreierte. Für die Hauptrolle ist die Italienerin Matilda Lutz besetzt und alle, die ‚Revenge‘ gesehen haben, werden ahnen, dass die Rolle damit hervorragend belegt ist. Über die Story ist noch nicht viel bekannt, aber solche Sword & Sorcery Sachen leben ja nun eher nicht von einer komplexen Handlung. Ich vermute ein fieser Magier macht irgendwas Fieses mit Magie und der Rest der Welt ist überzeugt, dass er dafür dringend Bedarf an einer drastisch applizierten, scharfen Klinge hat. Besser als der Nielsen Film muss der hier ja fast werden. Und wenn er zum Erfolg wird, darf Arnie vielleicht endlich seinen ‚King Conan‘ Film drehen.

Definitiv vor ‚King Conan‘ sehen wir uns hier wieder. In sieben Tagen nämlich schon! Bis dann…

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