Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Schockmomente in Filmen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Schockmomenten in Filmen. Oh Junge, oh Junge, bald ist Oktober! Horror, Grusel, Gesiterhäuser! Darauf zielt die heutige Frage natürlich ab. Deshalb verzichte ich mal auf die Nennung der letzten Szene aus ‚Pink Flamingos‘, auch wenn die mir als erstes einfiel. Schon damit ich nicht zukünftig von den 5 am Donnerstag ausgeschlossen werde. Hier also meine Liste.

5. ‚Caché‘: Ein Selbstmord

Okay, ein bisschen falle ich doch aus der Gruselkategorie raus. Ich verrate hier absichtlich wenig über die Handlung des Films, weil diese Szene nur innerhalb von Michael Hanekes Film wirklich wirkt, doch begeht ein Charakter hier unvermittelt, auf letztlich „unspektakuläre“ (im filmischen Sinne) Weise Selbstmord, in einer Szene, die Haneke ohne jede Dramatik, mit kühler Distanz inszeniert und die mich mehr erschüttert hat, als vieles andere in Filmen.

4. ‚Alien‘: Das Wunder der Geburt

Kühl und distanziert ist an Ridley Scotts Inszenierung des berühmt-berüchtigten Moments, als der erste Xenomorph geboren wird nun gar nichts. Er wirkt heute aber noch genauso wie damals. Plötzlich, unfassbar blutig und auf schwer definierbare Weise grotesk.

3. ‚Misery‘: Annie Wilkes, mit dem Vorschlaghammer, im Schlafzimmer

Ich meine, wenn Ihr den Film kennt, brauche ich gar nicht mehr zu sagen. Ihr habt vermutlich schon Luft durch die Zähne eingesaugt, als Ihr nur den Titel gelesen habt. Selten gibt es eine Szene, die das Getriebe eines Films gemeiner vom zweiten in den fünften Gang prügelt. Es ist schwer zu glauben, dass das eine von Kathy Bates ersten größeren Filmrollen war. Ihre Präsenz hier ist allumfassend.

2. ‚Mulholland Drive‘: Das Grauen hinter Winkies

Wenn ich sage, dass David Lynch einer der wenigen Regisseure ist, der wirklich das Gefühl eines Alptraums einfangen kann, dann denke ich an diese Szene. Kurz zuvor hat ein Charakter seinen eigenen Traum und dessen furchtbares Finale beschrieben und  wiederholen sich die beschriebenen Ereignisse exakt. Es ist das genaue Gegenteil eines Jumpscares, es ist ein „Scare“ mit Ansage und das macht ihn nur umso effektiver.

1. ‚Titane‘: Auto-„Verkehr“ und das Ergebnis

Ganz ehrlich, die Tatsache, dass Agathe Rousselles Charakter Sex mit einem Auto hat, ist in der ersten Hälfte des Films vermutlich eines der am wenigsten schrecklichen Dinge, die sie tut. Aber vielleicht das Groteskeste. Aber es ist das Grand Final des Films, wenn die bis dahin bereits sehr sichtbare Konsequenz dieser Begegnung einsetzt. Ich beschreibe es hier nicht genauer, weil der Film noch recht neu ist. Aber man wartet die ganze Zeit darauf, dass es doch bitte so abgefahren werden möge, dass es albern und nicht mehr furchtbar ist, doch genau das passiert nicht. Weil es Julia Ducournau irgendwie gelungen ist, dass uns im Laufe des Films die furchtbaren Charaktere ans Herz gewachsen sind.

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7 Gedanken zu “Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Schockmomente in Filmen

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