‚Tatis Herrliche Zeiten‘/‘Playtime‘ (1967)

Das letzte Mal, als ich Jacques Tati hier auf dem Blog besprochen habe, war für seinen großen Durchbruch mit ‚Die Ferien des M. Hulot‘. Nun bespreche ich den Film, der dafür gesorgt hat, dass er als kommerzieller Filmemacher am Ende war. Wie viele Filme hat er in der Zwischenzeit gedreht? Einen, ‚Mon Oncle‘. Natürlich hat er auch vor den Ferien Filme gedreht und würde auch nach ‚Playtime‘ mit ‚Trafic‘ noch wenigstens einen bedeutenden Film abliefern. Doch sind die drei Filme fraglos die Höhe seines Schaffens, was den brutalen Flop von ‚Playtime‘, in den Tati auch den größten Teil seines persönlichen Vermögens investiert hatte, umso tragischer macht.

War in ‚Mon Oncle‘ schon eine gewisse Modernismuskritik zu entdecken, so würde diese in ‚Playtime‘ ihren Höhepunkt erreichen. Tati wollte ein Paris zeigen, dass scheinbar nur noch aus Wolkenkratzern, aus Beton, Glas und Plastik besteht. Eine graue Stadt, durch die sich graue Menschen in schwer nachzuvollziehenden und maschinell vorgeschriebenen Bahnen bewegen. Dafür konstruierte er, unter großer Medienaufmerksamkeit, einige Kilometer von Paris entfernt „Tativille“. Eine riesige Filmstadt, eben aus Glas, Beton und Plastik. Entworfen wurde sie von Jacques Lagrange, der später die ersten Entwürfe für „La Défense“ erstellte, das Hochhausviertel von Paris und bis heute das größte Büroviertel Europas. Kurz, ‚Playtime‘ wurde recht fix von der Realität eingeholt.

Eine wirkliche Handlung gibt es in ‚Playtime‘ kaum. Wir begleiten sowohl Tatis M. Hulot, als auch eine Gruppe amerikanischer Touristen etwa 24 Stunden durch jenes futuristische Paris. Dabei gibt es mehrere ausführliche Szenen. Die Ankunft am Flughafen. Hulot, der ein wichtiges Treffen mit einem M. Giffard hat, doch durch allerlei Zufälle verpassen sie sich immer wieder. Sowohl Touristen als auch Hulot geraten auf eine Messe. Der Höhepunkt und quasi die gesamte zweite Filmhälfte spielen in einem Nobelrestaurant.

Dialoge sind meist schwer verständliches französisch-englisches (gelegentlich deutsches) Genuschel. Szenen in einem Appartementkomplex filmt Tati gar von der Straße aus, so dass wir gar nichts mehr verstehen, schafft allerdings eine Reihe gelungener Gags aus der scheinbaren Interaktion zweier getrennter Wohnungen. Und treffen sich Hulot und Giffard dann spät am Abend endlich zufällig auf der Straße, blendet der Film auf eine Baustellenszene um.

Nun aber stehe ich vor einem Problem. Man kann die Hintergründe von ‚Playtime‘ erklären. Man kann Tatis Modernismuskritik beschreiben, das bewusste Fehlen einer stringenten Handlung. Doch wie beschreibt man wie sich ‚Playtime‘ anfühlt? Kennt Ihr diesen Versuch, in dem Wissenschaftler Probanden ein Video zeigen, in dem sich mehrere Leute einen Ball zuwerfen? Die Probanden erhalten den Auftrag die Anzahl der Ballwürfe zu zählen. Am Ende werden sie gefragt, ob ihnen in dem Video etwas Besonderes aufgefallen sei. Den meisten Probanden ist entgangen, dass im Hintergrund ein Mann in einem Gorillakostüm umhergeturnt ist, weil sie auf den Ball fixiert waren. In ‚Playtime‘ hat man das Gefühl zu jedem Zeitpunkt eine ganze Affenbande zu übersehen.

Tati hat in riesigen 70-mm Bildern gedreht. Seine Szenen sind Wimmelbilder, oft gibt es drei oder vier Handlungsebenen in einem Bild, in denen etwas geschieht. Tati spielt dabei mit unseren Erwartungen. Natürlich wird dort etwas Wichtiges geschehen, wo ein Dialog stattfindet, so belanglos und unverständlich er auch ist, oder? Auch weiß er natürlich, dass wir am Anfang nach dem schlaksigen Mann mit dem langen Pfeifenstiel, Hulot, Ausschau halten. Mehrere Doppelgänger lässt er am Flughafen auftauchen. Einem Mann fällt weit im Hintergrund lautstark ein Regenschirm herunter. Hulot? Wer weiß. Auch im weiteren Film bleibt die Verwechslung Hulots ein stetiges Element. Auch mit dem Mangel seiner Mittel weiß Tati noch etwas anzufangen. Bei den späteren Dreharbeiten konnte er sich nicht mehr genug Statisten leisten, um alle verglasten Gebäude im Hintergrund zu besetzen. So benutze er lebensgroße Fotografien. Natürlich war ihm klar, dass seine Zuschauer beim Absuchen der Wimmelbilder irgendwann darauf stoßen mussten und machte sich einen Gag daraus. Teilweise platziert er unbewegliche Darsteller bei den Fotografien, die sich dann unvermittelt doch bewegen.

 Die Modernismuskritik Tatis ist unübersehbar. Die Touristen laufen durch die Glasblöcke von Paris machen Fotos die so überall entstehen könnten. Sprichwörtlich überall, denn Torismusplakate für andere Orte werben alle mit denselben Hochhäusern nur einige örtliche Klischees um sie herum drapiert. Auch die „Klischees“, die Sehenswürdigkeiten von Paris, Eiffelturm, Sacre-Coeur oder Triumphbogen tauchen höchstens mal als Reflexionen in einer Glastür auf. Die Touristengruppe begegnet anderen, exakt gleichen Touristengruppen, etwa aus Japan. Die Welt, die Tati hier entwirft ist gleichgemacht. Die griechische Säule ist hier nurmehr ein Mülleimer mit verstecktem Knopf zum öffnen, elegantes(?) Accessoire in der Welt aus Plastik und Glas. Und es ist eine Amerikanisierte Welt. Man geht zum Drugstore oder in die Bar.

Manche wollen in dieser Kritik einen Zorn Tatis gesehen haben. Eine Wut auf das Moderne, auf kulturelle US-Hegemonie. Ich muss sagen, ich sehe das nicht. Hulot ist ganz und gar keine Figur, die sich für Zorn eignet. Er ist ein höflicher, zurückhaltender Mann, der versucht alles richtig zu machen und oft genau dadurch Chaos anrichtet. Nein, das hier ist eher ein leichter Hackentritt für allzu Fortschrittsgläubige. Ein versehentlicher Hackentritt, bien sur, man will ja nicht unhöflich sein. Tati stellt klar, dass man die Welt so sehr vereinheitlichen kann wie man will, solange das chaotischste Element von allen, der Mensch selber, in ihr umgeht, lebt auch der menschliche Geist.

Das Nobelrestaurant am Ende ist derart nobel, dass es noch gebaut wird, als die ersten Gäste eintreffen. Menschenfeindliche Architektur und Pfusch am ach so eleganten Bau drohen zur Katastrophe zu werden. Hulot selbst zertrümmert, versehentlich die gläserne Eingangstür. Der Portier hält nun den Türgriff in die Luft und öffnet den Gästen eine imaginäre Tür. Doch kommen so auch immer mehr „unerwünschte“ Gäste ins Restaurant. Die Innenarchitektur beginnt sich aufzulösen und der menschliche Geist, fröhlich singend und reichlich besoffen, bricht sich letztlich in einer kleinen Revolution Bahn. Dabei kommen sich dann auch der stets auf Abwegen laufende Hulot und die US-Touristin Barbara, die auch von ihrem Reiseführer stets wieder eingefangen werden musste, näher.

Und wenn sich dann am Ende der endlose Verkehr zur Karussellmusik einer Dampforgel durch einen Kreisverkehr dreht, dann ist das für mich nicht das Ende des Films eines zornigen Ewiggestrigen und entschlossenen Antiamerikaners. Es ist ein äußerst elegantes Nasedrehen, ein notwendiges Hinterfragen kaiserlicher Kleider eines freundlichen Mahners. Wenn nicht gar das Entsecken einer Utopie in der Dystopie.

Das Problem des Films war zum einen, dass ihn nicht viele sehen wollten. Die Kritiken überschlugen sich. Alle sahen Tatis Kritik, manche entdeckten seine Utopie in der Dystopie. Doch ist es vor allem die Form, die begeisterte. Truffaut beschrieb den Film als von einem anderen Planeten, wo man andere Filme dreht. Und es ist korrekt, es ist Tatis absolut eigene Vision, eine Vision, die Filmemacher so unterschiedlich wie Loriot und David Lynch inspiriert hat. Aber es ist eben auch, wenn schon kein Experimentalfilm, so doch ein filmisches Experiment. Mit verdammt hohem Budget. Und dann kam dazu, dass Tati sich strikt weigerte andere Kopien als 70-mm Kopien zu ziehen. Einem Maler sage man doch auch nicht, er solle sein Bild nochmal halb so groß malen, empörte der sich. Naja und es gab halt nicht so viele Kinos die mit 70-mm Projektoren ausgestattet waren. Der Flop war ein Stück weit auch hausgemacht.

Lohnt sich ‚Playtime‘ heute noch? Da es nichts gibt, was dem Film auch nur ähnlich wäre, ist die Antwort ein offensichtliches Ja. Gerade heute in Zeiten des qualitativen Heimmediums (auch wenn es natürlich keine 70-mm Kopien sind) kann man dem Film das häufige Ansehen, das er verdient zukommen lassen. Auch wenn das ein Film ist, den ich unbedingt mindestens einmal auf der großen Leinwand sehen will. Tati hat hier ein Loblied auf den Stolperer statt den entschlossenen Schritt geschaffen, auf den ungeraden Weg. Vielleicht war es so nur folgerichtig, dass der Film floppen musste. Vielleicht hätte es ihn seiner Wirkung beraubt, wäre er ein Riesenerfolg geworden. Und doch hätte ich diesen Riesenerfolg Tati nicht nur gegönnt, ich frage mich, was wir sonst noch von ihm zu sehen bekommen hätten.

Lustiges Taschenbuch Sonderedition Film – 3

Und damit sind wir schon beim dritten von vier Bänden zum Thema Film aus der Welt von Entenhausen. Hier ist die Besprechung zum ersten zu finden und hier die zum zweiten.

Showdown in Cybertown

Autor: Rune Meikle
Zeichner: Fecchi

Dagobert Duck staunt nicht schlecht, als er plötzlich in eine merkwürdige Welt gebrizzelt wird. Eine Welt, wie er mit Schrecken feststellt, in der sein Geldspeicher verschwunden ist. Diese Welt, so stellt sich heraus, ist die Zukunft. Die von Dagobert verlegte Anti-Viren Software McDuckintosh hat sich zu einer KI namens EGO entwickelt, die, wie Dagobert mit dem Sammeln von Geld beschäftigt ist. Da die Menschheit damit wenig glücklich war, wurde sie kurzerhand durch Roboter ersetzt. Nur ein paar Widerständler wehren sich noch. Klar, dass Dagobert die Sache wieder ins Lot bringen muss, nicht zuletzt, weil EGO mit Bargeld nichts anfangen kann und sämtliches zerstört hat.
Ein bisschen ‚Matrix‘, ein bisschen ‚Terminator‘ und ein bisschen ‚Tron‘ stecken in dieser Geschichte. Dagobert lernt Quack-Fu, wie einst Neo Kung-Fu, bevor er sich EGO und den Folgen seiner Gier stellen muss. Eine nett gemachte Geschichte.

Die Geschichte Des Films: Eine Kolossale Gefahr

Autor: Roberto Gagnor
Zeichner: Valerio Held

Micky Keaton ist ein Star der Stummfilmzeit. Mit seinem stets stoisch ruhigen Gesichtsausdruck lockt er die Leute für die Filme von Regisseur Goofy Griffith und Produzent Karlo K. Maier ins Kino. Nur für seine Nebendarstellerin Minnie Bow hat er kaum einen zweiten Blick übrig. Doch Karlo hat den arroganten Darsteller satt und plant das Studio zu betrügen.
Eine interessant gemachte Geschichte. Schwarz-weiß in den „Filmszenen“, farbig bei allem dazwischen. Statt Sprechblasen gibt es Zwischentitel wie beim Stummfilm. Jedenfalls bis Goofy Griffith den Tonfilm erfindet. Schöne Anspielungen auf die Stummfilmzeiten, nicht nur auf Buster Keaton, sondern auch Kollegen wie Harold Lloyd. Die Geschichte selbst ist reichlich simpel, gewinnt aber ungemein durch ihre Form.

Gehen Wir Ins Kino? Roadmovies

Autor: Marco Bosco
Zeichner: Giuseppe Zironi

Die Art dieser Geschichten ist inzwischen bekannt. Hier ist es Micky der im Zentrum einer typischen Roadmovie Geschichte steht, als er für seinen allzu langweiligen Job in eine andere Stadt geschickt wird. Unterwegs erlebt er mit Herumtreiber Goofy allerlei Abenteuer und kann sich am Ende in die Enge der „normalen“ Welt nicht mehr einfügen und macht so weiter mit seinem neuen Freund allerlei Entdeckungen. Hübsch gemacht, wie eigentlich immer.

Enten im Kino: Der Cineastenfilm

Autor: Marco Bosco
Zeichner: Ottavio Panaro

Daisy schleppt Donald in einen unerträglich langweiligen Kunstfilm von „Keke Karismäkko“. Während Donald sich tödlich langweilt, interpretiert Daisy auch in die ödesten Bilder noch Gewaltiges hinein.
Okay, mit dieser Geschichte habe ich ein echtes Problem. Ich mag die Idee nicht, die hier vermittelt wird, dass es eine Art von Kunstfilm gibt, auf den sich einzulassen von Anfang an unerträglich öde und nutzlos ist. Und Leute die behaupten ihn zu mögen, wie hier Daisy, finden ihn in Wirklichkeit auch zum Einschlafen öde, tun aber so als würden sie ihn mögen, um sich intellektuell erhaben zu fühlen. Natürlich gibt es Leute wie Daisy hier, die einen cineastischen Geschmack vorschützen um sich selbst zu erhöhen. Es gibt aber auch Leute, die solche Filme einfach sehr interessant und gut finden. Und wenn hier Kindern vermittelt wird, solche Filme seien grundsätzlich doofe, pseudointelektuelle Selbstbeweihräucherung, dann finde ich das reichlich ungut. Außerdem: ist Aki Kaurismäki, der hier offensichtlich für den fiktiven Namen Pate stand, wirklich ein gutes Beispiel für den undurchschaubaren Kunstfilmer? Ich finde ihn mit seinem lakonischen Sinn für Humor eigentlich recht zugänglich.

Donald In Geheimer Mission

Autor: Carlo Chendi
Zeichner: Giovan Battista Carpi

Ganove Goldfinger… Verzeihung, Colt Finger hat einen brillanten Plan erarbeitet, um Fort Knox… Verzeihung, den Duckschen Geldspeicher auszurauben. Um dem auf die Schliche zu kommen heuert Dagobert natürlich den günstigsten Spion an, den er finden kann. Donald alias IQ 001. Mit allerlei Trickgerät von Daniel Düsentrieb entwickelt, versucht sich Donald in die Kreise des Ganoven einzuschleichen. Doch auch die Panzerknacker wollen bei der Sache mitmischen.
Eine gelungene ‚Goldfinger‘ Parodie, die 1966 also kurz nach dem Film entstanden ist. Damit gehört sie definitiv zu den älteren Geschichten, die hier abgedruckt werden, funktioniert aber dennoch ganz wunderbar. Mit direkten Anspielungen auf den Film, so Colt hat zwar keinen Assistenten mit Wurfhut, ist aber selbst sehr zielsicher mit seinem eisenbeschwerten Schuh, aber letztlich eine durchaus eigene Erzählung. Und Donald macht in der Bond Rolle natürlich eine ganz wunderbar unelegante Figur.

Daisy Superstar

Autor: Caterina Mognato
Zeichner: Guido Scala

Daisy ist in Filmstar Leo Di Duckio verknallt. Was für ein Glück, dass Dagobert den neuen Film mit ihm produziert. Denn als Daisy ihm kostenlose Mitarbeit anbietet, kann er natürlich nicht ablehnen. Leider gelingen Daisys Annäherungen an ihren Schwarm nicht ganz so, wie sie sich das vorgestellt hat.
Eine nette Gagstory mit einer Reihe von Missgeschicken. Nichts herausragendes, aber unterhaltsam erzählt.

Das Spukschloss im Nebel

Autor: Nino Russo
Zeichner: Corrado Mastantuono

Den Panzerknackern mag so gar nichts mehr gelingen. Nicht einmal Eiswagen oder Kaugummiautomaten können sie noch erfolgreich überfallen. Doch eine Dokumentation im Fernsehen bringt neue Hoffnung. Ein Dorf wird da beschrieben, ohne jede Technik. Keine Kameras, keine Alarmanlagen, keine Autos zur Verfolgung. Und das Beste, zur Grenze ist es nicht weit, man muss nur durch ein seltsames Nebelgebiet fahren. Was sie darin finden und welcher Film hier parodiert wird, müsst Ihr aber selber rausfinden. Ich kann Euch ja nicht alles erzählen.
Schön die Panzerknacker mal als Protagonisten zu sehen. Die Anlehnung ans Vorbild ist hier wieder sehr lose, aber durchaus erkennbar. Interessant, dass die thematisch eigenständige Vorgeschichte aber fast den Großteil der Geschichte einnimmt.

Einfach Außerirdisch

Autor: Frank Gordon Payne
Zeichner: Sergio Asteriti

Micky wartet auf Gamma, seinen Kumpel aus der Zukunft. Der hat aber einen Unfall, bei dem er das Gedächtnis verliert. Er landet bei einer Familie und wird dort wegen seines seltsamen Aussehens für ein Alien gehalten.
Klar, hier stand ‚E.T.‘ Pate. Gamma musste ich tatsächlich nachschauen, der ist ein Mann aus der Zukunft, bekleidet nur mit einer schwarzen Hose, in deren Taschen er aber alles Mögliche aufbewahren kann. Die ‚E.T.‘ Nacherzählung ist nett, vor allem da die Protagonisten sich der Existenz des Films und der Parallelen dazu durchaus bewusst sind. Dadurch wirkt das Ganze aber auch etwas belanglos.

Donalds Unendliche Geschichte

Autor: Caterina Mognato
Zeichner: Giuseppe Dalla Santa

Mal wieder auf der Flucht vor Gläubigern versteckt sich Donald auf dem Dachboden seines Hauses. Hier entdeckt er ein altes Buch und beginnt zu lesen. Der Zerfall ist ins Comicland gekommen und seine Bewohner hoffen auf die Prinzessin. Die schickt Micky aus, um dem Zerfall Einhalt zu gebieten. Doch am Ende ist es an Donald als Leser des Buches das Comicland zu retten.
Die Disney-Version von ‚Die Unendliche Geschichte‘. Und für die LTB Version besann man sich auf die erhebliche Bandbreite an Disneyfiguren. So sind hier Auftritte aus allen möglichen Disneyklassikern zu sehen. Little John, Mogli, einer der sieben Zwerge, Bambi und so weiter. Das macht dann auch den hauptsächlichen Reiz der etwas müden Nacherzählung aus. Unterhaltsam wird es hier vor allem zum Schluss, wenn sich herausstellt, dass Donald zu faul ist, um als Retter des Comiclandes wirklich aktiv zu werden. ABER: wie könnt ihr es wagen, mir auf der ersten Seite Basil, den Großen Mäusedetektiv in Aussicht zu stellen und dann ist den ganzen Comic über von Basil nix zu sehen?! Frechheit! 0/10 Punkten. Mehr Basil!

Und das war der dritte Band. Der zweite ist für mich immer noch der Beste. Aber dieser hier war sehr konsistent. Alles war mindestens gut, ohne große Ausreißer nach unten oder oben. Die Cineastenfilm Geschichte mochte ich zwar nicht, aber das hatte eher philosophische als qualitative Gründe. Ich bin gespannt auf Band vier. Vor allem muss da dann ja endlich die versprochene ‚Ghostbusters‘ Geschichte kommen. Wir werden sehen.

Die LTB Sonderedition erscheint bei Egmont Ehapa Media GmbH und ist für 8€ pro Band mit ca. 300 Seiten erhältlich.

Der Löwe ist im Sack – Amazon kauft MGM

Nun ist es also amtlich, Shopping-Monstrosität Amazon verleibt sich das Traditionsstudio mit dem brüllenden Löwen ein. MGM entstand 1924, als Kinokettenbetreiber Marcus Loew nach und nach Studios aufkaufte, die seine Kinos beliefern sollten. Metro Pictures, Goldwyn Pictures und letztlich Louis B. Mayer Productions. Die fusionierte er dann zu M(etro)G(oldwyn)M(ayer) Studios Inc.. Alsbald baute man sich einen großen, stabilen Cast an Stars auf („more stars, than there are in heaven“) und erzielte vor allem mit Musicals erhebliche kritische wie finanzielle Erfolge. Nach einem US-Urteil in den späten 40er Jahren („Paramount Entscheidung“), dass Kinos und Filmstudios nicht von derselben Mutterfirma betrieben werden dürfen, löste Loew in den 50ern seine Kinokette von MGM ab. In den 60ern sank der Stern von MGM sehr schnell, Abverkäufe von Memorabilien, die Eröffnung von Ressorts und des MGM Grand Hotel und Casinos in Las Vegas halfen nicht viel. Investor Kirk Kerkovian erwarb eine Mehrheit an MGM und dem maroden United Artists, das er in MGM integrierte (womit auch James Bond an Bord wäre). Ab hier werden die finanziellen Verwicklungen von MGM zumindest für mich undurchschaubar und ehrlich gesagt auch nicht eben interessant.

2005 wurde das Studio an Sony verkauft, 2010 war es bankrott. Spyglass Entertainment übernahm und sanierte das Studio. In den 2010ern erholten sich die Bilanzen nach langer Zeit wieder, auch wenn die Produktion der ‚Hobbit‘ Verfilmung aufgrund von Zahlungsproblemen von MGM mehrfach verschoben werden musste. Mit ‚Skyfall‘ landete man denn wieder einen echten Hit.

Und nun also eine Übernahme durch Amazon für 8,45 Milliarden Dollar. Mehr als 4000 Filme und 10000sende Stunden an Fernsehserien als „Content“ für Amazon Prime. Amazon schmückt sich natürlich direkt damit, den Katalog des Studios einfacher denn je verfügbar zu machen. Ob es einen entscheidenden Vorteil im Wettstreit der Streaming Dienste bringen wird, wer weiß. Deutlich ist jedenfalls, dass Amazon in den letzten Jahren aggressiv Geld in die Hand nimmt, um sein Angebot, das anfänglich ja nur ein Bonus zusätzlich zur schnelleren Päckchenverschickung mit Prime war, mit eigenen und Fremdproduktionen zu erweitern.

Leo der Löwe wird sicher auch in Zukunft brüllen, das Studiomotto ars gratia artis war vermutlich eh nie wirklich ernst gemeint. Es fällt mir jedenfalls schwer einen Louis B. Mayer (zu dem ein frustrierter Billy Wilder, wenigstens der Legende nach, einmal gesagt haben soll „you can go fuck yourself“) als künstlerischen Idealisten und nicht als typischen, zigarrekauenden Hollywoodproduzenten mit festem Blick auf die Kasse zu sehen. Daher kann ich hier jetzt keinen traurigen Abgesang über den Ausverkauf der Kunst an den Kommerz schreiben. Dennoch ist es ein merkwürdiges Gefühl ein weiteres eigenständiges Studio zu verlieren, die Filmwelt in immer weniger, immer mächtigeren Händen zu sehen. Ein guter Weg, ein Weg zu mehr kreativer Freiheit sieht, wenigstens aus meiner Warte, anders aus. Naja, que sera, sera, um mal einen Paramount-Film in einem Artikel über MGM zu zitieren. Wird ja eh immer schwieriger die Unterschiede zu erkennen. ROAR!

Hoffentlich letztes Update zu technischen Problemen und Artikel der letzten Monate

Da seit einer guten Woche alles wieder normal läuft (obwohl ich keinen Hinweis habe, das irgendwas unternommen wurde), traue ich mich mal ein Update zu schreiben. Alle die in den letzten zwei Monaten meine Artikel in ihre wordpress Aboliste bekommen haben können gern wieder dichtmachen, Ihr habt Euch das lange genug von mir anhören müssen, danke für Eure Geduld!

Für alle anderen: die letzten zwei Monate hat wordpress meine Artikel nicht in die Aboliste aufgenommen. Oder höchstens sporadisch und selten für jeden. Daher hier eine Auflistung dessen, was Ihr vielleicht verpasst habt.

Filmbesprechungen

‚Requiem‘ (2006)

‚The Greasy Strangler‘ (2016) Sorry…

‚The Hole in The Ground‘ (2019)

‚Spurlos – Die Entführung der Alice Creed‘ (2009)

‚Duell am Missouri‘ (1976)

‚Bad Times At The El Royale‘ (2018)

‚Fargo‘ (1996)

Sonstige Artikel

Kurz und schmerzlos: ‚Meet Jimmy‘

Filmlichter mault über „Mini-Pufts“

Der traurige Lohn der Superhelden-Schöpfer

Kurz und schmerzlos: ‚Rebooted‘

Lustiges Taschenbuch Sonderedition Film – 1

Trailerpark Returns!

5 Beste am Donnerstag

5 liebste Filmgenres

5 schönste Filmpaare, die keine sein durften

5 besten Geschwister aus Filmen

5 besten Geschwister aus Serien

5 besten Filme, die am Meer spielen

5 besten Filme, die in der Wüste spielen

5 besten Filme, die in der Wildnis spielen

Die Newslichter, sowie mein Wehklagen über die Probleme erspare ich Euch. Mit einer Ausnahme, einem Newslichter über Disneys (nicht vorhandene) Zahlungsmoral:

Disney Must Pay

Das war es. Sollte ich demnächst wieder aus Euren Abos verschwinden, wisst Ihr warum. Oder eben nicht, ich weiß ja auch nicht warum. Die Verwendung eines anderen Feedreaders hilft übrigens. Demnächst mehr dazu hier…

PS: Solltet Ihr diesen Artikel kurz gesehen haben und dann ist er wieder weg, ist das Problem wieder da und ich habe ihn gelöscht. Ich hoffe das passiert nicht, aber wer weiß, ich trau dem Braten nicht.

Lustiges Taschenbuch Sonderedition Film – 2

Band zwei der Sonderedition Film des Lustigen Taschenbuchs. Wer sich fragt, warum ich das bespreche, kann das nochmal in der Einleitung zum ersten Band nachlesen. Ansonsten geht es direkt los!

Die Schreckenskur

Autor: Tito Faraci
Zeichner: Anna Marabelli

Donald flüchtet sich vor seinen Gläubigern auf die Hochhausdächer Entenhausens. Nach dem unausweichlichen Sturz runter geht es ihm zwar körperlich gut, doch er wird von Alpträumen und Ängsten verfolgt. Da hilft nur eine Luftveränderung, meint sein Arzt. Da kann Dagobert helfen, der ihm einen Job als Regieassistent von Alfred Witzlock verschafft. Aufgrund dieser Ehre ist Donald über Arbeit einmal froh und wird voll Tatendrangs vorstellig. Doch bereits in der ersten Nacht ereignet sich Unheimliches. Eine schattenhafte Gestalt schleicht ins Bad, während Donald unter der Dusche steht und dreht ihm das warme Wasser ab!

Donald wird im Folgenden noch in allerlei Hitchcocksituationen gebracht. Autor Faraci schreibt die durchaus komisch auf den Punkt und Anna Marabelli inszeniert sie mit schwungvoll-komischem Strich. Wunderbar gelungen!

Gehen wir ins Kino? Film Noir

Autor: Marco Bosco
Zeichner: Sergio Asteriti

Hier haben wir es wieder mit der aus dem letzten Band bekannten humorigen Darstellung typischer Situationen und Klischees eines Genres zu tun. Film noir bietet dafür natürlich viel Angriffsfläche. Und wenn man Goofy als mehr oder weniger hartgesottenen Detektiv besetzt ist das ja schon mal die halbe Miete. Der gerät natürlich in eine viel größere Sache als gedacht, kriegt ordentlich auf den Fedora und gerät an Karlos Gangsterbraut Trudi als „femme fatale“. Mein bisheriger Favorit dieser Art der Erzählung aus beiden Bänden.

Micky-san – Kämpfen wie ein Samurai

Autor: Gianfranco Goria
Zeichner: Claudio Sciarrone

Im Japan des 16ten Jahrhunderts wird ein ganzer Landstrich immer wieder von Räubern heimgesucht. Ein abgelegenes Bauerndorf will sich zum Schutz Samurai anheuern, kann aber nur in Reis bezahlen. So geraten sie an den tapferen aber entehrten Micky-san und den hilfsbereiten, wenn auch tölpelhaften Goof-ih. Und auch Dorfbewohnerin Min-nih will, als Mann verkleidet, die Waffen aufnehmen. Stehen also drei Samurai der Räuberbande im Weg.

Natürlich ist das eine Adaption von Akira Kurosawas ‚Die Sieben Samurai‘. Und zwar eine ziemlich gelungene. Micky-san entspricht dabei Kambei, Goof-ih Kikuchiyo und Min-nih ist eine neue Figur. Wobei es auch im Film ein als Junge verkleidetes Mädchen gab, da allerdings eher zum Schutz vor möglichen Begehrlichkeiten. Gianfranco Goria hat offensichtlich den Film gut studiert und gibt entscheidende Szenen hier sehr respektvoll, wenn auch natürlich für kindlichen Bedarf angepasst wieder. Wenn ich meckern müsste, dann vielleicht über die etwas billige „Japanisierung“ der Charakternamen. Der Star ist für mich hier aber Zeichner Sciarrone, der, oft genug in epischen Splashpanels, die Handlung grandios und dem geschehen angemessen inszeniert. Das sind Zeichnungen, die ich mir öfter in größerem Format gewünscht hätte. Als reine Adapation, die bisher beste Geschichte!

Filmwelten Täuschend Echt

Autor: Rudy Salvagnini
Zeichner: Stefano Turconi

Einseitiger Gagstrip um Donald als Bühnenbildner, dessen Pointe nicht recht zündet. Eh.

Enten im Kino – Ein Film zum Flüchten

Autor: Marco Bosco
Zeichner: Alessandro Gottardo

Dagoberts Sekretärin Fräulein Rührig (die seit meiner LTB Zeit eine ordentliche Verjüngungskur erfahren haben muss) und sein Butler Baptist kriegen von ihrem Chef nicht bloß zwei Stunden frei, sondern auch noch Freikarten fürs Kino. So viel Freigebigkeit von dem alten Knauser? Das macht doch misstrauisch. Zu Recht.

Ganz nette Gagstory um Ausbeuter Dagobert. Ich gebe zu, als Erwachsener ist der weit weniger sympathisch als als Kind. Am Ende dieser Geschichte hätte ich ihm jedenfalls einen deftigen Tritt in den Bürzel gegönnt.

Der Vergessene Schrein

Autor: Bruno Concina
Zeichner: Massimo De Vita

Ziemlich direkte Adaption von ‚Jäger des Verlorenen Schatzes‘. Aber, weil Indiana Jones als Charakter so awesome ist (und wir aus irgendeinem Grund nicht Indiana Goof verwenden) braucht es zwei Enten, um ihm gerecht zu werden. Phantomias für die Action und Primus von Quack für das „Wissenschaftliche“. Auch wird hier nicht die Bundeslade gesucht, sondern ein Schrein von Pharao Chesren. Den will aber auch Klaas Klever haben, der dafür allerlei Schläger ausschickt. Auch welche in schwarzem Hut und Mantel. Und ja, einer davon erhält eine Brandwunde durch ein Amulett, aber nicht auf der Hand…

Das ist sehr hübsch gemacht und führt bekannte Filmsituationen gerne Mal überraschend her. Vor allem fühlte es sich so an, wie LTBs in meiner Erinnerung waren. Das mag mit dem Ersterscheinen der Geschichte 1986 zusammenhängen. Durchaus möglich, dass ich die früher schonmal gelesen habe. Womöglich bevor ich Indy kannte.

Gehen wir ins Kino? Romantische Komödien

Autor: Marco Bosco
Zeichner: Giorgio Di Vita

Das Prinzip der Gehen wir ins Kino Reihe habe ich ja nun ausreichend vorgestellt. Schön ist, dass hier nicht etwa Minnie und Micky oder Daisy und Donald im Zentrum der Geschichte stehen, sondern Rudi und Klarabella. Ansonsten auf dem gewohnt guten Niveau.

Ein Kieks kommt selten allein

Autor/Zeichner: Casty

Bei einem verregneten Picknick entdecken Micky und Goofy in einer Höhle ein seltsames aber freundliches und niedliches Wesen. Goofy nennt es Milo und nimmt es als Haustier mit nach Hause. Ein Tierhändler möchte es ihm abkaufen, Goofy lehnt ab, merkt jedoch nicht, dass sich Milo durch Teilung vermehrt. Der Tierhändler nimmt den Klon mit und betreibt bald einen blühenden Handel mit den „Kieksen“, wie die Wesen aufgrund ihrer Laute genannt werden. Doch wachsen diese Kiekse sehr schnell und werden ihren „Besitzern“ immer ähnlicher, während die immer abgeschlaffter und energieloser werden…

Okay, das war ziemlich cool! Beginnt wie ‚Gremlins‘ und entwickelt sich dann zu ‚Die Körperfresser Kommen‘. Geschickte Filmzitate, aber eine sehr eigene Handlung, die tatsächlich recht spannend war. Wow, was für ein starkes Buch, noch keine echte Enttäuschung…

Tolle Spezialeffekte

Autor: Rudy Salvagnini
Zeichner: Ettore Gula

Schnarchnase Franz Gans geht ins Kino um einen 3D Film zu sehen. Er kommt zu spät, merkt es aber nicht und hält Einbrecher und später Außerirdische für Spezialeffekte des 3D-Films.

„Filmwelten Täuschend Echt“ war ein mäßiger Gag auf einer Seite und damit kein großes Problem. „Tolle Spezialeffekte“ ist ein mäßiger Gag auf 20 Seiten ausgewalzt und damit ernstlich anstrengend. Was soll’s, immerhin waren Gulas Zeichnungen ansehnlich.

Die Sage vom Hundertturm

Autor: Giorgio Pezzin
Zeichner: Franco Valussi

In einer Fantasywelt wird die Stadt Hundertturm vom Herrn des Bösen und seinen unendlichen Armeen bedroht. Nur der Auserwählte kann noch helfen. Ein bestimmter Nachfahre des Geschlechtes Duckin wird die Heilige Bratpfanne zurückholen und das Land retten, behauptet wenigstens die Vorsehung. Micky Starkherz wird ausgeschickt den Helden in spe zu finden. Doch kann wirklich der faule Tavernenkellner Donald Tiefschlaf der Gesuchte sein?

Ich musste hier ernstlich suchen, um den Filmzusammenhang zu finden. Und es scheint wirklich nur eine sehr lose Herr der Ringe Verbindung zu sein. Das hier ist eine gut gemachte, wenn auch recht generische Fantasy Story, die für mich vor allem bei den atmosphärischen Zeichnungen und den Hintergrundgags zu punkten wusste. Mein Favorit ist ein Panel, wo ein Herr in Schlips und Mantel sehr verwirrt zwischen den Monstren des Herrn des Bösen steht. Ein guter Comic, wenn auch in einem Filmband vielleicht etwas fehlplaziert. Aber als ich 8 war, hätte ich den sicherlich verschlungen!

So, beim ersten Band war mein Fazit ja noch leicht durchwachsen und ich unterstellte Luft nach oben. Die wurde hier weidlich genutzt und das Buch ist in jeder Hinsicht besser als sein Vorgänger. Wenn sich der nächste Band nochmal derart steigert…
Übrigens lässt sich inzwischen das Rückenmotiv der vier Bände sehr gut erahnen. Es ist Goofy als Forrest Gump in der berühmten Szene auf der Parkbank.

Die LTB Sonderedition erscheint bei Egmont Ehapa Media GmbH und ist für 8€ pro Band mit ca. 300 Seiten erhältlich.

Abo-Update und Motivationstief

Vor einer Woche sah es so aus, als hätte sich das Problem, dass meine Artikel für die meisten (aber nicht alle) Leser nicht in der Aboliste des wordpress-readers auftauchen gelöst. Jedenfalls zwei Artikel lang, am Mittwoch war alles wieder kaputt. Das kam leider schon nichtmal mehr überraschend für mich, nachdem eine freudige Nachfrage beim customer service was denn nun repariert wurde und ob es meine Schuld war, schon keinerlei Antwort bekam.

Überraschend oder nicht, jedenfalls war diese Mischung aus „Hurra, es geht wieder!“ und „Haha, doch nicht!“ der Schuss vor den Bug, den es brauchte, um meine Motivation komplett auszulöschen. Einen Monat dauert das jetzt schon, während mir der „customer service“ erzählt, das müssten sich Experten ansehen und mir für die Geduld danken. Hört sich für mich mehr und mehr nach „geh bitte einfach weg“ an.

Ich mag diesen Blog sehr und es ist halt schon traurig, dass ein guter Teil der „aktiven“ Leser, sprich derjenigen, die interagieren, über den reader kommen und keine Ahnung haben, dass es das hier durchaus noch gibt. Ich will das alles jetzt gar nicht als sonderlich große Katastrophe darstellen, es gibt wirklich schlimmeres. Aber ich mache das hier ja eigentlich zum Spaß, nicht weil ich mir eine weitere Quelle von Ärger offenhalten müsste. Die sprudeln oft genug von ganz allein.

Ich muss mir jedenfalls gut überlegen, was ich jetzt mache. Ich fürchte, wenn ich gerade jetzt eine Pause einlege, dann komme ich womöglich nicht zurück, aber es ist halt auch frustrierend wenn Leute, die vielleicht (hoffentlich) Interesse dran hätten, einfach nix davon mitbekommen, weil ein integraler Bestandteil von wordpresses Angebot halt einfach mal über einen Monat nicht funktioniert, da die Reparatur Experten tiefsten, arkanen Wissens bedarf, die man offenbar mit kaum bekannten Ritualen beschwören muss.

Tut mir leid, dass ich hier nix interessanteres/unterhaltsameres zu bieten hatte, aber ich musste mir einfach mal kurz den Frust von der Seele schreiben.

PS: hey, wordpress, wäre es nicht voll lustig, wenn gerade dieser Artikel wieder funktioniert? Hahahaha