Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filme mit dem Thema Psychiatrie

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmen mit dem Thema Psychiatrie. Das ist gar nicht mal so einfach. Zumindest in meinem Kopf nicht. Weil ich nicht nur auf die Qualität des Films schauen will, sondern auch wie er die Institution der Psychiatrie und die Wirkung dieser Institution auf ihre Insassen beschreibt. Also kein ‚Schweigen der Lämmer‘, auch wenn der Film an sich sehr gut ist.

5. ‚The Sixth Sense‘

Okay, der Film erfüllt direkt den Anspruch der Frage, eine Psychiatrie darzustellen nicht. Aber dennoch ist M. Night Shyamalans erster (und immer noch bester) Film auf dieser Liste mMn. gut vertreten. Behandelt er doch die Beziehung zwischen einem besonderen Jungen und seinem (auf seine Weise, ebenfalls besonderen…) psychologischen Betreuers.

4. ‚Die Mächte des Wahnsinns‘

Und hier erfülle ich bestenfalls gerade eben meinen eigenen Anspruch der Darstellung der Institution Psychiatrie. Schließlich spielt dort nur die Rahmenhandlung und der Großteil des Films ist eine Rückblende von Sam Neills Insassen. Aber es war, mMn., Carpenters letzter wirklich guter Film und ich setze ihn hier auf die Liste. Ist schließlich meine Liste!

3. ‚Der Totmacher‘

Professor Ernst Schultzes Befragungen, als psychiatrischer Gutachter des Serienmörders Fritz Haarmann, werden hier anhand des Protokolls auszugsweise wiedergegeben. Damit sind wir weit am Anfang der Psychiatrie, wie wir sie heute kennen, und direkt in umstrittenem Gebiet. Spätere Kommentatoren werfen Schultze nämlich vor, von Anfang an gegen Haarmann befangen gewesen zu sein und ihn nicht unvoreingenommen schuldfähig gesprochen zu haben.

2. ‚I’m a Cyborg, But That’s OK‘

Bis Mitte der 2000er war Regisseur Park Chan-wook vor allem für seine Rachefilme, allen voran ‚Oldboy‘ berühmt. Seine seltsame, langsame, romantische Komödie um eine Psychiatrie-Insassin, die sich für eine Cyborg hält und einen anti-sozialen Kleptomanen ging daher ein wenig unter. Zu Unrecht, wie ich finde. Wie Regisseur Park sehr elegant über den Film sagt: „Liebe ist, den Anderen so zu akzeptieren, wie er ist.“

1. ‚Einer Flog Über Das Kuckucksnest‘

Das ist natürlich der Klassiker zum Thema. Und ja, einiges in Milos Formans Klassiker ist nicht so gut gealtert, das kann man ruhig dazu sagen. Und dennoch bleibt die gegen Institution und Establishment gerichtete zentrale Parabel vollkommen zeitlos.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Katastrophenfilme

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Katastrophenfilmen. Also nicht die Filme sind die Katastrophe, sondern sie behandeln eine.

5. ‚Pompeii‘ (2014)

Okay, ich komme jetzt nicht auf die Idee zu behaupten diese seltsame Melange aus ‚Gladiator‘ und ‚Volcano‘ von Paul W.S. Anderson sei ein sonderlich „guter“ Film. Er ist schon reichlich blöd. Und Kit Harringtons Hauptcharakter ist ungefähr so interessant wie eine dorische Säule. Dafür versteht Kiefer Sutherland als fieser Senator ganz genau, mit was für einer Art Stoff er es hier zu tun hat und overactet, dass es eine Freude ist. Und wenn dann endlich der Vesuv explodiert, was der Film, genau wie wir, kaum erwarten kann, gibt’s auch noch ordentlich Schauwerte.

4. ‚Gravity‘ (2013)

Ich glaube, so gestresst bin ich selten aus dem Kino gekommen. Sandra Bullocks Rückkehr aus dem All zur Erde, bei der noch weit mehr schiefgeht als man glauben sollte ist nicht nur meine vermutlich liebste 3D Erfahrung, sondern auch ein schlankes B-Movie mit A-Budget, das keine Sekunde langweilt. Plus George Clooney als Buzz Lightyear.

3. ‚Black Sea‘ (2014)

Dieser Uboot-Film ist ziemlich untergegangen. Höhö. Aber wenn Jude Law und eine verwegen-verzweifelte Crew mit einem Seelenverkäufer von Unterseeboot im Schwarzen Meer nach einem Nazi-Schatz suchen, dann ist die Katastrophe quasi schon programmiert.

2. ‚Contagion‘ (2011)

Es ist ein klein wenig beängstigend, wie exakt Stephen Soderberghs Film den Verlauf einer Pandemie realistisch vorausgeahnt hat. Bis hin zu den Verschwörungstheoretikern, die „echte“ Hilfe gegen das Virus auf ihren Blogs veröffentlichen. Bloß beim Impfstoff hat er sich verschätzt. Da hat er Gewalt und Entführungen vorausgeahnt, um daran zu kommen. In der Realität haben sich die armen Länder in ihr Schicksal gefügt, keinen Impfstoff zu bekommen und in den reichen Ländern wollte man ihn nicht haben. Wär jetzt aber auch nicht womit ich gerechnet hätte…

1. ‚Titanic‘ (1997)

Natürlich kann kein anderer Film auf der 1 sein als der Big Mac Daddy of them all. Wär da noch Platz auf der Tür gewesen? Ach, wen interessiert es, ich erwarte eh nur das *Boink*, wenn der arme Kerl gegen die Schiffsschraube knallt. Weil ich ein seelenloses Monster bin.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Geheimagent*innen-Filme

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Geheimagent*innen-Filmen. Klarer Auftrag, da sehe ich keinen Grund, ihn nicht zu akzeptieren. Dieser Artikel wird  sich übrigens nicht in 5 Sekunden selbst zerstören, Ihr könnt ihn also in aller Ruhe lesen! Legen wir los!

5. ‚James Bond 007 – GoldenEye‘

Keine Geheimagentenfilmliste wäre vollständig ohne einen Film der ollen Doppelnull. Aber welchen Film aus der langen und recht unebenen Filmografie wählen? Einen der alten Klassiker mit Sean Connery? Die ‚Bourne‘ geprägte letzte Inkarnation mit Daniel Craig? Alle haben ihre Stärken und Schwächen und so wähle ich einfach den ersten Bond, den ich im Kino gesehen habe. ‚GoldenEye‘ war die Wiederauferstehung der Reihe nach ein paar Jahren Pause. Die erste von Martin Campbell, dem die Wiederbelebung mit ‚Casino Royale‘ noch einmal gelingen würde. ‚GoldenEye‘ aber war ein hübscher 90er Jahre Kracher und der einzig wirklich gute Bond mit Pierce Brosnan.

4. ‚Mission: Impossible – Fallout‘

Auch bei der Reihe ist es schwierig einen auszuwählen. Der Brian De Palma-Erstling wäre eine gute Wahl, aber er repräsentiert nicht mehr wirklich, was aus der Reihe geworden ist. ‚Fallout‘ ist cinematischer Maximalismus. 2 ½ Stunden voll Intrigen, Explosionen und Action. 2 ½ Stunden Tom Cruise Show, inszeniert von Christopher McQuarrie und es macht jede Menge Spaß!

3. ‚Der Unsichtbare Dritte‘

‚Der Unsichtbare Dritte‘ ist sicherlich unter den Top 3 meiner liebsten Hitchcock Filme. Cary Grant wird für einen Spion gehalten, den es gar nicht gibt. Ein sympathischer Held, der in eine verworrene, höchstgefährliche Geschichte gerät und ein Film, der Reihen wie ‚James Bond‘ aber auch ‚Indiana Jones‘ inspiriert hat und ein gutes Stück vorwegnimmt.

2. ‚Die Drei Tage Des Condor‘

Einer der 70er Jahre Paranoia-Thriller muss natürlich auch auf die Liste. Im Vergleich mit den anderen Filmen wirkt die Geschichte um Robert Redfords Literatursichter für die CIA, der sich plötzlich von den eigenen Kollegen verfolgt sieht, fast ein wenig altbacken. Mit seiner durchweg negativen Sicht auf Geheimdienste ist er allerdings vermutlich auch ein ganzes Stück klarsichtiger.

1. ‚Dame, König, As, Spion‘

Und ohne eine John Le Carré-Verfilmung wäre die Liste natürlich auch nicht vollständig. Auch hier gibt es eine Menge gute, aber Tomas Alfredson langsamer, labyrinthischer Film dekonstruiert die typischen Männlichkeitsbilder des Thriller, insbesondere des kalter Kriegs-Thrillers sehr gekonnt. Die Miniserie aus den 70ern mit Alec Guinnes in der Hauptrolle ist übrigens ähnlich sehenswert!

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filmrollen meiner 5 liebsten Darstellerinnen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmrollen unserer 5 liebsten Darstellerinnen. Genau wie letzte Woche bei den Herren,  ist das hier wieder eine extreme Momentaufnahme.

5. Katherine Hepburn in ‚Der Löwe im Winter‘

Bei einer Filmografie wie der von Katherine Hepburn ist es nicht ganz leicht, sich für eine Rolle zu entscheiden. Letztlich ist es Eleonore von Aquitanien geworden, weil sie in dieser Rolle bitter-galligen Humor in messerscharfen Dialogen transportieren kann und ihrer Figur gleichzeitig eine erhebliche Tiefe verleiht.

4. Charlize Theron in ‚Young Adult‘

Ach ja, damals als Jason Reitman noch gute Filme machte… Jedenfalls kann Theron hier aus ihrer Mavis Gary eine rundum furchtbare Person zimmern. Die stets, wenn man gerade glaubt einen guten Aspekt an ihr gefunden zu haben, zu enttäuschen weiß. Gleichzeitig spielt sie sie aber charismatisch genug, dass man gar nicht anders kann, als zuzusehen, wie ihre Situation schlimmer wird.

3. Tilda Swinton in ‚We Need to Talk About Kevin‘

Swinton spielt in Lynne Ramsays brillantem Film die Mutter eines „school shooters“, verloren in Verzweiflung und Schuld, die am Ort des Geschehens wohnen bleibt und sich dem Hass und der Häme ihrer Umgebung stellt, als wäre es eine Buße. Weit weg von Swintons ansonsten oft exzentrischen Rollen zeigt Swinton hier eine verletzliche, bodenständige und rundum gelungene Darstellung.

2. Cate Blanchett in ‚Carol‘

Auch bei Blanchett ist es schwer sich auf eine Rolle festzulegen. Mir fällt gerade auf, dass sie (in ‚Aviator) ja sogar einmal Katherine Hepburn gespielt hat… Aber ich entscheide mich für die Titelfigur von Todd Haynes wahnsinnig eleganten ‚Carol‘. Sie liefert hier eine absolut magnetische Performance als eine Dame der besseren Gesellschaft in den 50ern, die durch Bekanntwerden ihrer Homosexualität alles verlieren könnte.

1. Frances McDormand in ‚Fargo‘

Okay, ‚Fargo‘ ist die vermutlich einfallsloseste Wahl bei Frances McDormand. Ist mir aber egal, weil Marge Gunderson einer meiner absoluten Lieblingscharaktere in der gesamten Geschichte des Kinos ist. McDormand schafft hier einen hochkomplexen Charakter, der einen sehr Coen-typischen Entwicklungsbogen durchläuft.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filmrollen meiner 5 liebsten Darsteller

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmrollen unserer 5 liebsten Darsteller. Vorrede hab ich heut keine. Legen wir direkt los!

5. Bill Murray in ‚Ghostbusters‘

Logischer wäre vermutlich gewesen, eine der Rollen aus Murrays späterer Karriere zu nehmen, als er sich vom Komödienhauptdarsteller zum Charaktermimen wandelte. Für mich ist aber sein Peter Venkman aus ‚Ghostbusters‘ auf ewig seine Paraderolle. Nicht nur ist er hier sehr komisch, ihm gelingt auch am besten ein Kunststück, dass er in seiner Karriere mehrfach vollbringt. Aus einem, bei Licht betrachtet, absolut widerwärtigen Charakter einen charmanten Kerl zu machen.

4. Willem Dafoe in ‚Der Leuchtturm‘

Bei Willem Dafoe gibt es eine ewig lange Liste an Rollen, die sich hierfür anbieten würden. Aber ich gebe sie dem alten, herrischen, furzenden Seebären Thomas Wake. Und sei es nur für seine Rede, in der er das vernichtende Schicksal von Robert Pattinsons Charakter verkündet, sollte der nicht seine Kochkünste loben!

3. Tom Hardy in ‚No Turning Back‘

Wir begleiten Hardys Tom Locke, einen Bauleiter auf einer Großbaustelle, auf einer nächtlichen Autofahrt von Birmingham nach London. Hier gebärt ein One Night Stand gerade sein Kind. Währenddessen telefoniert er. Mit seiner Frau, mit eben jenem One Night Stand, mit seinem Stellvertreter und mit den Stadtoberen Birminghams, wo er gerade eine gigantische Großbaustelle leitet. All das ist cinematisch überraschend beeindruckend, obwohl wir seinen Wagen nie verlassen.

2. John Goodman in ‚The Big Lebowski‘

Goodmans Charaktere sind üblicherweise „larger than life“. Und vielleicht keiner mehr als Walter Sobchak, begeisterter Bowler, gewalttätiger Idiot und fragwürdiger Freund. Aber seien wir ehrlich, es ist Walter, der letztlich die Handlung vorantreibt. Ohne ihn hätte sich der Dude über seinen Teppich beklagt und das wäre das Ende von allem gewesen…

1.Philip Seymour Hoffman in ‚Punch-Drunk Love‘

Hoffman konnte alles vom verletzlichen Typen, über den Sprücheklopfer bis zum kontrollierenden Mistkerl. Und sein Dean Trumbell hier, Matratzenhändler, Sexhotlinebetreiber und Erpresser in einem bringt fast alle seine Fähigkeiten unter einen Hut. Außerdem hat er mit Paul Thomas Anderson diesen fiktiven Werbespot gedreht, der vermutlich stunttechnisch der Höhepunkt seiner Karriere war:

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filme zum Thema Hitze

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmen zum Thema Hitze. Puh, ganz schön heiß was? Naja, bald soll ja die große Abkühlung kommen und dann ist eh bald Herbst und wir können alle darüber maulen, dass es schon wieder ganz schön frisch geworden sei. Aber bis dahin erst einmal heiße Filme!

5. ‚Ferien in der Hölle‘ (1971)

John Grant ist Lehrer in einem kleinen Dorf im Outback Australiens. Nur eine Zwischenstation für seine angestrebte Karriere als Journalist. Als er seine Freundin in Sydney besuchen will, verspielt er seine gesamte Reisekasse und sitzt plötzlich in einer heruntergekommenen Minenstadt fest. Man fragt sich alsbald was schlimmer ist, die unerträgliche Hitze oder die verschroben-sinisteren Bewohner des Ortes…

4. ‚Tremors – Im Land der Raketenwürmer‘ (1990)

Perfection Arizona ist so heiß, wie es trocken ist. Kein Wunder also, dass Gelegenheitsarbeiter Earl und Val es kaum erwarten können, endlich da rauszukommen. Wenn ihnen da bloß nicht irgendwelche unterirdischen Viecher in den Weg kommen.

3. ‚Angel Heart‘ (1987)

In Alan Parkers Film glaubt man die schwüle Hitze von New Orleans fast so heftig zu spüren, wie Mickey Rourkes Harry Angel selbst. Nicht zuletzt deshalb, weil der Film im verschneiten New York beginnt.

2. ‚Das Fenster zum Hof‘ (1954)

Eine Hitzewelle in New York in der Zeit bevor es Klimaanlagen gab! Und Fotograf Jeff ist aufgrund eines Gipsbeins quasi in seiner Wohnung gefangen. Wer würde ihm da übel nehmen wollen, seine Nachbarn etwas genauer zu beobachten als sich gehört. Nur darf er sich dann auch nicht wundern, wenn er mehr sieht als erwartet.

1. ‚Dune‘ (2021)

Wann ist ein Geschenk kein Geschenk? Naja, vermutlich wenn man einen Wüstenplaneten geschenkt bekommt. Okay, da wird vielleicht die teuerste und bedeutendste Droge des Universums abgebaut, aber dadurch zieht man nur den Neid übergewichtiger, fliegender Männer und ungesehener Weltraum-Imperatoren auf sich. Wenn Dir also jemand einen Wüstenplaneten schenken will, lehn lieber ab!