Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filme, die in den Bergen spielen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmen, die in den Bergen spielen. Auweia, der Berg ruft. Das ist ja ein Ruf, demgegenüber ich als Nordlicht relativ taub bin. Ich hab’s lieber flach. Da sieht man was kommt und fällt nicht so tief. Aber 5 Filme sollte ich trotzdem auftreiben können.

5. ‚Cliffhanger‘ (1993)

Jaja, der Film ist blöder als 2 Meter Wanderweg, Sylvester Stallones Erlebnisse haben mit der Realität eines Bergführers so viel zu tun, wie Stallone selbst mit deutlicher Aussprache. Und wenn schon, was soll’s. Ein unterhaltsamer 90er Actionfilm mit ordentlich Rumms und einem John Lithgow, der ordentlich fies sein darf.

4. ‚Das Finstere Tal‘ (2014)

Das Ergebnis, wenn man den Heimatfilm mit Western kreuzt. Okay, ein Ergebnis dieser Kreuzung, die Winnetou-Filme sind das andere. Andreas Prochaska macht hier einen gelungenen Film um Gewalt, Terror und Kälte draus.

3. ‚Free Solo‘ (2018)

Warum erklettert man einen Berg ohne jede Absicherung? Das ist die eine Frage, die die Dokumentation beantworten will. Fast interessanter sind dann aber die Fragen nach der Ethik des eigenen Handelns.

2. ‚Lohn der Angst‘ (1953)

Eine Ölfirma bietet einigen gescheiterten Existenzen in Südamerika einen hohen Betrag, wenn sie Lastwagen mit Nitroglyzerin zu einer brennenden Mine fahren. Über eine unwegsame Gebirgsstraße. Ein Film, der nach fast 70 Jahren immer noch hochspannend ist.

1. ‚The Shining‘ (1980)

Oh doch, der zählt absolut, das Overlook Hotel liegt in den Bergen! Zwar klettert hier keiner, aber die Abgelegenheit des Hotels ist ein ganz zentrales Element des Films. Ansonsten muss ich wohl nicht mehr viel dazu sagen.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filme, die an der Universität spielen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmen, die an der Universität spielen. Nachdem wir letzte Woche den Schulabschluss geschafft haben, geht es diese Woche direkt logisch weiter.

5. ‚Happy Death Day‘ (‚HDD 2U‘) (2017/2019)

Ich mag diese beiden Filme wirklich. Der erste, eine gelungene Mischung aus Slasher und Zeitschleifen-Film, verlegt der zweite das Gewicht eher in eine Science Fiction/Parallelwelt-Handlung. Vor allem leben die Filme von ihren sympathischen Charakteren, allen voran Jessica Rothes Tree.

4. ‚Re-Animator‘ (1985)

Nach einem gewissen Zwischenfall von der Zürcher Uni geflogen, landet Herbert West an der Miskatonic University. Dort stellt sich für das Kollegium der medizinischen Fakultät alsbald heraus, dass sich mit West anzulegen ein tödlicher, aber nicht unbedingt endgültiger Fehler ist. Stuart Gordons wildes Filmdebüt hat bis heute nichts von seinem anarchischen Charme verloren.

3. ‚Whiplash‘ (2014)

Damien Chazelles Film um Andrew Neiman, Schüler an einem prestigeträchtigen Musikkonservatorium und Terence Fletcher, seinen sadistischen Lehrer ist hochgelobt, in den letzten jahren aber etwas in die Kritik geraten, wegen Fletchers Darstellung. Verstehe ich nicht ganz, denn in meinen Augen stellt der Film Fletcher nie als korrekt dar, sondern nur das Mentor-Schüler-Verhältnis in seiner verzwickten Komplexität.

2. ‚Good Will Hunting‘ (1997)

Der Film ist ein wichtiges Standbein für die Hollywoodkarrieren von Ben Affleck und vor allem Matt Damon, die ihn auch geschrieben haben. Vor allem aber bietet der Film Robin Williams in Topform. Dass er mit seinem Erfolg dafür verantwortlich war, dass Gus Van Sant sein furchtbares aber faszinierendes ‚Psycho‘ Remake machen konnte, werfe ich dem Film an dieser Stelle trotzdem vor. So.

1. ‚Raw‘ (2017)

Vegetarierin Justine beginnt ihr Studium zur Tiermedizinerin. So ein Studium ist natürlich auch immer ein Prozess der Selbstfindung. Auch wenn einem manchmal vielleicht nicht gefällt, was man da so findet.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filme, die in der Schule spielen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmen, die in der Schule spielen. Ah, die Schule. Für viele, wichtige, die Persönlichkeit formende Jahre ein zentrales Element im Leben. Daher auch ein gerne genommener Schauplatz für Filme, mit seinen eigenen Gesetzen und eigenen Klischees. Die folgende Liste versteht sich nicht als wertend.

5. ‚School of Rock‘ (2003)

Ein gar nicht mal so seltener Gast auf meinen Donnerstag Listen. Ist es Linklaters bester Film? Nö, sicherlich nicht. Aber Jack Black als falscher Musiklehrer und seine Schüler haben derart sympathische Chemie miteinander, dass ich gar nicht anders kann als den Film zu mögen!

4. ‚Brick‘ (2005)

In seinem Debut versetzt Rian Johnson die typischen Klischees des film noir an einen Ort, wo sie nun wirklich nicht funktionieren sollten: an eine moderne Highschool. Und irgendwie funktionieren sie dort ganz wunderbar. Und wo sie nicht funktionieren bricht der Film sie mit entsprechendem Vergnügen. Mit einem grandiosen Joseph Gordon-Levitt in der Hauptrolle.

3. ‚Picknick am Valentinstag‘ (1975)

Ich habe tatsächlich eine Weile gebraucht, bis ich mit Peter Weirs Regie wirklich warm geworden bin. Der typischere Film für die Liste wäre wohl sein ‚Club der toten Dichter‘, doch ich fand diesen Film, beruhend auf mehr oder weniger wahren Ereignissen, immer ein Stück faszinierender. Die (Mädchen-)Schule wird hier ein Ort der vollkommenen Restriktion, zu einem Widerspruch zur rauen, aber freien Natur.

2. ‚Sing Street‘ (2016)

Nachwievor mein liebster Film von John Carney. Ein gleichzeitig nostalgischer aber auch ungeschönter Blick zurück auf die 80er mit reichlich guter Musik. Drive it like you stole it!

1. ‚Lady Bird‘ (2017)

Greta Gerwigs (Solo-)Regiedebut mit reichlich leisem Wumms. Saoirse Ronan und Laurie Metcalf liefern grandiose Darstellungen ab und Gerwig fängt eine Zeit und einen Ort mit reichlich Bodenständigkeit und Wahrhaftigkeit ein.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filme, die im Meer spielen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmen, die im Meer spielen. Oder auf dem Meer. Legen wir direkt los!

5. ‚Abyss‘ (1989/1993)

Ein bisschen ein vergessener Film in James Camerons Filmografie. Zu Unrecht, wie ich finde. Spätestens mit dem Directors Cut ist der Film zu einem der besten Unterseeabenteuer überhaupt geworden.

4. ‚All is Lost‘ (2013)

Der neueste Film hier auf der Liste. Robert Redford in einer Solodarstellung eines Hobbyseglers, der sich in einer stetig misslicher werdenden Situation findet. Ein absolut reduzierter Film über den Kampf gegen eine mörderische Natur.

3. ‚Master & Commander‘ (2003)

Crowe und Bettany in Bestform und dazu die ungewöhnliche Regie von Peter Weir. Für mich der beste Film über die „klassische“ Seefahrt auf großen Segelschiffen.

2. ‚Die Tiefseetaucher‘ (2004)

Wes Anderson (gemeinsam mit Noah Baumbach) hat hier eine ziemlich einzigartige Mischung Familiengeschichte, Charakterportrait und Abenteuergeschichte geschrieben. Und sie dann auf Film gebannt, wie nur er das kann. Dazu gibt es David Bowie Songs auf der Gitarre. Muss man nicht mögen, ist es doch so Anderson wie Anderson nur sein kann, aber ich liebe den Film!

1. ‚Der Weiße Hai‘ (1975)

„You’re gonna need a bigger boat!“ Nuff said.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filme, die in fremden Welten spielen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmen, die in fremden Welten spielen. Nun könnte man hier versuchen ganz clever zu sein und sagen, dass doch jeder Film in einer eigenen Welt spielt. Kein Film wirklich die Realität abbildet, oder auch nur 1:1 abbilden will (selbst die Dogma Filme nicht). Aber natürlich ist klar, wie die Frage gemeint ist und ich habe versucht mich weitestgehend auf Filme zu beschränken, die eine erkennbar von unserer unterschiedliche Welt eröffnen. Das Folgende versteht sich ohne Wertung.

Alle Filme von Hayao Miyazaki

Tja, tut mir leid, hier kann und will ich keine Auswahl treffen. Sei es das Beinahe-Mittelmeer von ‚Porco Rosso‘, die Großstadt von ‚Kiki‘, das magische Landleben ‚Totoros‘, das göttlich/dämonische Badehaus ‚Chihiros‘, oder die mythologisierte Vergangenheit von ‚Prinzessin Mononoke‘. In jeder dieser Welten kann ich mich wohlfühlen.

‚Mulholland Drive‘ (2001)

Auch bei David Lynch hätte ich (fast) jeden seiner Filme wählen können. Am Ende habe ich mich für ‚Mulholland Drive‘ entschieden, schlicht weil der immer noch mein Lieblingsfilm von ihm ist. Lynchs Welten sind unheimlich, faszinierend, fremd, vertraut, erotisch, abstoßend, erschreckend und seltsam persönlich. Oder, wie der Mann selbst sagt: „I learned that just beneath the surface there’s another world, and still different worlds as you dig deeper.“

‚Der Herr der Ringe‘ (2001-2003)

Auch als jemand, der durchaus schon einige Fantasyfilme gesehen hatte und den Herrn der Ringe gelesen hatte, war ich nicht im geringsten auf das Erlebnis vorbereitet, dass mich im Dezember 2001 im Kino erwartete. Peter Jackson erschuf eine neue Welt, wie man das bis dahin noch nicht erlebt hatte. Auf den Heimkinoversionen erklären zwar insgesamt mehrere Tage an Bonusmaterial wie sie es angestellt haben, doch am Ende ist es Magie und Magie kann man nie vollends erklären. Und das ist gut so.

‚Star Wars‘ OT (1977-1983)

Ein ähnliches Erlebnis wie ‚Der Herr der Ringe‘ nur Jahre früher und auf einem kleinen Fernseher. Doch dieser kleine Fernseher konnte die grandiose Vision dieser Filme kaum beschränken. Andeutungen und Nebenbemerkungen erschufen hier ein ganzes Universum. Was ist der Senat? Was waren die Klonkriege? Kein Wunder das hier Material für ein schier endloses Meer an Medien geschaffen wurde, das Antworten auf alle Fragen bot. Die Antworten waren nicht immer toll, aber der Faszination der ersten Filme konnte das ebenso wenig anhaben wie ein arg kleiner Fernseher in den späten 80ern.

‚Grand Budapest Hotel‘ (2014)

Wes Anderson erschafft seine Welten mit der Präzision und der verschwenderischen Ausstattung eines Puppenhauskonstrukteurs. Nie käme man auf die Idee das Grand Budapest Hotel (oder die ‚Isle Of Dogs‘, Steve Zissou oder die Royal Tenenbaums) in der Realität zu vermuten. Oh sicher, es mag aussehen wie Osteuropa, aber es ist ein Osteuropa wie es Andersons Hirn entspringt und auf Film gebannt wird.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filme, die in Großstädten spielen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmen, die in Großstädten spielen. Die Großstadt kann im Film sowohl der finstere Moloch, das einladende Farbenmeer, oder das verwirrende aber faszinierende Labyrinth sein. Sogar ein und dieselbe Großstadt kann all das sein. Ich habe versucht Filme zu nehmen, die ihr Setting auf besondere Weise betonen.

5. ‚Ghostbusters‘ (1984)

„Ach guck, hat er einen Weg gefunden ‚Ghostbusters‘ auf ne Liste zu quetschen!“

Ja, stimmt schon. Aber dennoch, ich sehe ‚Ghostbusters‘ in einer langen tradition von „New York Filmen“. Und er funktioniert als eine erstaunlich realistische Zeitkapsel eines New York der 80er Jahre, einfach weil viele Szenen ohne Genehmigung oder Vorbereitung gedreht wurden und so das „echte“ NY der Mitt-80er auf faszinierende Weise einfangen. Und dann latscht ein Marshmallow Man drüber.

4. ‚Ghost in The Shell‘ (1995)

Der Anime eröffnet mit der fiktiven Stadt Niihama ein faszinierendes Cyberpunk-Panorama. Was es besonders gut funktionieren lässt, ist das wir als Zuschauer die Stadt zu großen Teilen aus bodenständiger Sicht erfahren. Quasi durch die Fenster schauen. Sie wirkt auf spannende Weise realistisch gewachsen. Schwer zu erklären und noch schwerer einzufangen.

3. ‚Vertigo‘ (1958)

Hitchcock zeigt San Francisco in einer Mischung aus Touristentour und Alptraum. Und diese Mischung ist es, die dieses San Francisco in Erinnerung bleiben lässt, obwohl es eine Stadt ist, in der es an filmischer Konkurrenz nicht mangelt.

2. ‚Der Himmel über Berlin‘ (1987)

Wim Wenders Meditation über Einsamkeit ist perfekt verwoben mit den schwarz-weißen Bildern der geteilten Stadt.

1. ‚Blade Runner‘ (1982)

Hier ist die Stadt quasi der Hauptdarsteller. Hier wurde das zukünftige Setting des Cyberpunk entworfen und geformt.