Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Buddymovies

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Diese Woche fragt uns Gina, welche 5 Buddymovies uns am besten gefallen. Hier kurz die Definition, die ich für diese Liste „Buddymovie“ zugrunde gelegt habe: ein Film, in dem zwei sehr unterschiedliche Charaktere zu Freunden werden. Und damit legen wir auch schon los.

  1. Bud Spencer & Terence Hill Filme

Hier wollte ich mich für keinen bestimmten entscheiden. Letztlich folgen die Filme fast alle dem gleichen Muster. Hill ist der Draufgänger, Spencer will seine Ruhe, irgendwann raufen sie sich zusammen, verkloppen die Bösewichte und reißen Rainer Brandt-Kalauer. Und es funktioniert (fast) immer.

  1. ‚Men in Black‘

Eine dieser Filmreihen, bei der die vielen, vielen miesen bis einfallslosen Sequels einen beinahe vergessen lassen, dass der erste wirklich gut war. Tommy Lee Jones und Will Smith als wunderbar verschiedene, sympathische Charakterköpfe, die als Alien-Polizei zusammenarbeiten müssen.

  1. ‚Die Verurteilten‘

Der einzige nicht komische Film in meiner Liste. Man könnte sich vermutlich streiten, ob der Film überhaupt auf diese Liste gehört, doch bildet für mich die entstehende Freundschaft zwischen Tim Robbins unschuldig verurteiltem Andy Dufresne und Morgan Freemans Alt-Knacki Red die ganz fundamentale Grundlage für das Gelingen des Films.

  1. ‚Kiss Kiss Bang Bang‘

Mit Shane Blacks Output von ‚Lethal Weapon‘ bis zu ‚The Nice Guys‘ könnte man vermutlich diese Liste allein füllen. ‚Kiss Kiss Bang Bang‘ ist für mich sein stärkster Film, nicht zuletzt aufgrund der schauspielerischen Leistungen von Robert Downey jr. Und Val Kilmer. Deren jeweilige Karriereverläufe so ziemlich exakt gegenläufig waren und sich hier getroffen haben. Hat nichts mit dem Film zu tun, wollte ich nur mal erwähnen.

  1. ‚Hot Fuzz‘

Ähnlich wie Black in ‚Kiss Kiss Bang Bang‘ spielt auch Edgar Wright hier mit den Klischees des Buddymovies. Simon Peggs Londoner Bulle ist derart gut, dass er den Rest der Polizei schlecht aussehen lässt und deshalb in die tiefste Provinz versetzt wird, wo er auf Nick Frosts gutmütigen Taugenichts von Polizisten trifft, der seine Polizeiabenteuer stellvertretend in Actionfilmen erlebt. Was zu Metakommentaren a la „have you ever fired your gun in the air and gone aaaahhh?“ führt.

 

Top 10 Filme von damals: 1980 Platz 10 bis 6

Nachdem wir beim letzten Mal die meistbesuchten Kinofilme des Jahres 1979 betrachtet haben, lassen wir unsere Blicke ein weiteres Mal 40 Jahre zurückschweifen, auf die Top 10 der westdeutschen Kinocharts von 1980. Ein persönlicher Blick von mir, in dem ich auch gerne meine Ahnungslosigkeit zu bestimmten Filmen gestehen und mehr oder weniger unauffällig das Thema ändern werde. Als Grundlage dienen auch diesmal die entsprechenden Jahrescharts von Chartsurfer.de. Doch bevor wir dazu kommen, schauen wir mal kurz, was abseits vom Kino so los war am Anfang der achten Dekade des zwanzigsten Jahrhunderts.

Schon am zweiten Januar beginnt die Sowjetunion mit einer Großoffensive ihre Einmischung im afghanischen Bürgerkrieg, der im Vorjahr begann. US-Präsident Carter sagt daraufhin die Teilnahme der USA an den olympischen Spielen in Moskau ab. Die meisten westlichen Staaten schließen sich diesem Boykott nicht an. Ausnahmen sind Norwegen, die Türkei, Kanada und die Bundesrepublik Deutschland. Später im Jahr entbrennt der erste Golfkrieg zwischen dem Irak unter Diktator Saddam Hussein und dem postrevolutionären, isolierten Iran. Im April (aber nicht am ersten) wird die Sommerzeit im gesamten Deutschland wieder eingeführt, deren Verwendung zuletzt 1949 endete. Im September gibt Bob Marley sein letztes Konzert. Ein Bombenanschlag auf das Münchner Oktoberfest tötet 12 Menschen und verletzt fast 270 weitere. Als Verantwortlicher gilt ein rechtsradikaler Student. Seine Einzeltäterschaft wird jedoch bis heute angezweifelt. Im Oktober bestätigt die Wahl zum neunten Bundestag die sozialliberale Koalition. Helmut Schmidt bleibt Bundeskanzler. Ein Jahr zuvor hatte Schmidt vom chinesischen Regierungschef zwei große Pandas geschenkt bekommen, die in diesem November im Berliner Zoo eintreffen. Sie sind bis heute die einzigen großen Pandas in einem deutschen Zoo. So, jetzt ist aber höchste Zeit fürs Kino!

  1. ‚Caligula‘

Ein Film über die extreme Dekadenz der julio-claudischen Kaiserfamilie Roms, personifiziert in der Figur des Widerlings Caligula. Das hatten sich wohl alle Beteiligten unter dem Film vorgestellt. Alle Beteiligten? Nein, denn ein Produzent namens Bob Guccione leistete Regisseur Tinto Brass erbitterten Widerstand. Allerdings nicht mit Zaubertrank, sondern indem er es für eine gute Idee hielt, in den fertigen Film pornografische Hardcore-Szenen einzufügen. Danach blieb Brass nichts übrig als sich von dem Film zu distanzieren. Was bis dahin auch schon der Drehbuchautor Gore Vidal und beinahe sämtliche Darsteller getan hatten. Kurz, der Film ‚Caligula‘ verprellte seine Gefolgsleute noch schneller als der Kaiser auf dem er basierte. Das ist aus meiner Sicht ein wenig schade. Denn, von den Porno-Szenen abgesehen, die aber in vielen Schnittfassungen eh nicht mehr drin sind, funktioniert der Film durchaus. Das italienische Kino der 70er (zu dem er trotz 80er Veröffentlichung zu rechnen ist) beherrschte die Darstellung von Exzess und Dekadenz wie sonst kaum eine Ära. Und der Film wirkt als aufrüttelnder Gegenpol gegen die sonst reichlich bieder-konservative Darstellung des antiken Roms im „Sandalenfilm“. Aber gut, der Film hat seinen Ruf weg als der Film mit dem keiner der Beteiligten  mehr etwas zu tun haben will (Ausnahmen Dame Helen Mirren und Sir John Gielgud). Und als der Film, in dem Peter O’Toole seine gesamte Rolle als Tiberius hindurch erkennbar besoffen ist. Womöglich würde sich ohne diesen Ruf aber auch einfach niemand mehr für den Film interessieren.

  1. ‚Die Blaue Lagune‘

Den Film habe ich vor annähernd zwei Jahrzehnten gesehen, kann hier also nicht mehr allzu viel dazu sagen. Außer, dass ich ihn als nicht sonderlich interessant in Erinnerung habe. Im Grunde ist er eine sehr romantisierte Darstellung eines Geschwisterpaares, das auf einer Südseeinsel schiffbrüchig wird. Zu beachten ist dabei, dass sämtliche Aufnahmen dabei „vor Ort“ also nicht im Studio stattfanden. Das war damals durchaus ungewöhnlich. Die zeitgenössische Kritik war sich jedoch weitgehend einig, dass der Film aber über einen „Naturbilderbogen“ nie hinauskommt. Erstaunlicher sind andere zeitgenössische Besprechungen, die enttäuscht scheinen, dass die Szenen um die Entdeckung der Sexualität zwischen den beiden Jugendlichen sehr zurückhaltend ausgefallen sind. Da wundere ich mich, was manche erwartet haben, schließlich war Hauptdarstellerin Brooke Shields zur Zeit der Dreharbeiten 14-15 Jahre alt. Aber wie gesagt, für persönliche Eindrücke ist der Film bei mir viel zu lange her und ich habe geringes Bedürfnis ihn wiederzusehen.

  1. ‚Kramer gegen Kramer‘

Auch dieses Drama um Scheidung und Sorgerecht habe ich seit einer Ewigkeit nicht gesehen. Tatsächlich gilt er aber als ein gelungener Film, aus einer Zeit als eine Ehescheidung noch weit mehr Tabuthema war als heute. Wenn man heute über den Film liest, dann meist über das Fehlverhalten, das Hauptdarsteller Dustin Hoffman gegenüber der damaligen relativen Newcomerin Meryl Streep an den Tag gelegt hat. Er soll nicht nur während des Drehs aggressive Handlungenvorgenommen haben, die nicht mit ihr abgesprochen waren, etwa ein Glas neben ihr an die Wand zu werfen, sondern sie auch in Drehpausen beleidigt und, nach mancher Darstellung, gar körperlich angegangen sein. Dies wird üblicherweise durch sein „method acting“ erklärt, das ihn auch in Drehpausen nicht aus seiner Rolle und damit seinem Zorn auf die Darstellerin der Exfrau entlässt. Man mag das glauben oder nicht, mich bringt das aber zu einer Frage. Wenn man über „method actors“ liest, dann eigentlich immer nur, weil sie sich wie gigantische Arschlöcher am Set benommen haben. Wenn ein „method actor“ eine sehr positive, freundliche Rolle spielt, benimmt er sich dann auch in Drehpausen großzügig und freundlich? Warum hört man davon nie? Passiert es nicht, oder redet bloß keiner drüber?

  1. ‚Buddy haut den Lukas‘

Die direkte Fortsetzung des letztjährigen ‚Der Große Mit Seinem Außerirdischen Kleinen‘. Und das dortige Fazit lässt sich fast exakt für diesen wiederholen. Kein ganz großer Wurf, aber doch ein unterhaltsamer Bud Spencer Film. Buddys Sheriff Craft und sein außerirdischer Adoptivsohn Charlie leben in einer neuen Stadt, um sich vor der Armee zu verbergen. Die ist allerdings bald das kleinste Problem, wenn Aliens aus Charlies Nachbargalaxie die Welt mittels geistiger Kontrolle und einer Androidenarmee übernehmen wollen. Merkwürdigerweise habe ich diesen Film früher sehr oft gesehen. Vermutlich lief er einfach häufig, aber manche Dinge sind in meinem Gedächtnis eingebrannt. Etwa wenn sich Buddy und all die Gangs in distinkten Kostümen, die er zuvor verplättet hat, sich den Androiden auf einem Volksfest stellen. Und die Analyse eines der Androiden von Buddys Prügelfertigkeiten: „Faustschlag unmenschlich, gleicht Dampfhammer!“ Zum Glück hatte ich bislang wenig Gelegenheit dieses Zitat im Alltag anzubringen. Doch wenn ‚Der Große Mit Seinem Außerirdischen Kleinen‘ ‚E.T.‘ vorweggenommen hat, dann nimmt Buddy hier ‚Terminator‘ ganze vier Jahre voraus. Was mich zu einem großen „Was wäre wenn“ bringt: wäre es nicht großartig, wenn Arnold Schwarzenegger in einem Spencer/Hill Film den Bösewicht gegeben hätte, bevor der Hollywood-Durchbruch kam? Ich hätte ihn und Spencer zu gerne interagieren gesehen (wobei Thomas Dannenberg natürlich viel zu tun gehabt hätte, als Hill und Arnie).

  1. ‚Mad Max‘

So, hier haben wir den ersten Film dieser Liste, der wirklich Einzug in die Popkulturhistorie gehalten hat. Oder? Ist ‚Mad Max‘ nicht eher der Durchbruch mit dem zweiten Teil, dem ‚Road Warrior‘ gelungen und die meisten Leute waren überrascht, dass der erste Film gar nicht post-apokalyptisch angesiedelt war, sondern in der Zeit, als die Gesellschaft auseinanderbrach? Ich zumindest war etwas erstaunt den so hoch in den Charts zu sehen und dachte der wäre ziemlich untergegangen. Egal, verdient hat er den Platz allemal. Mit minimalem Budget inszeniert der australische Unfallarzt George Miller sein Regiedebüt und wer es gesehen hat, kann nur beeindruckt sein. Schon hier zeigt sich, wie viel es wert ist, dass Miller bereit ist für jede Szene exakte Storyboards anzufertigen, so dass er genau weiß, welche Einstellungen er benötigt. So stellt er etwa den Tod von Max‘ Frau und Kind ebenso zurückhaltend wie eindringlich dar (und eine Traumsequenz in ‚Fury Road‘ genau dieser Szene beweist übrigens, dass der Max derselbe wie hier ist). Mel Gibsons erste richtig große Rolle, der titelgebende Polizist Max Rockatansky, ist hier noch nicht der einsame Road Warrior, sondern eben ein Polizist, der versucht was von der Gesellschaft noch übrig ist gegen Bandenkriminalität zu schützen. Demgegenüber steht die brutale Gang von „Toecutter“ (Hugh Keays-Byrne, der in ‚Fury Road‘ nicht denselben Charakter spielt). Und sorgt dann dafür das Max „Mad“ wird, auf eine Art und Weise die wiederum den ersten ‚Saw‘ erstaunlich vorausnimmt, wenn Max ein an ein brennendes Auto gekettetes Gangmitglied informiert, dass man durch das Bein schneller sägt als durch die Kette. Alles in allem ein äußerst gelungener Auftakt für eine weitgehend gelungene und mindestens stets überraschende Filmreihe.

So, nächste Woche geht es mit den Top 5 weiter. Die meisten werden vermutlich schon ahnen, welche Fortsetzung auf dem ersten Platz steht. Aber es bleiben ja noch genug Fragen offen. Taucht Bud Spencer auch diesmal noch ein zweites Mal in den Charts auf? Kann Disney erneut mit einer Wiederveröffentlichung punkten? Und wo sind ‚Shining‘, ‚Blues Brothers‘ oder der ‚Muppet Film‘? Zumindest einige Fragen werden nächste Woche beantwortet.

Die 5 Besten am Donnerstag: 5 heiß erwartete Serien 2020

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Nachdem uns Gina in der letzten Woche nach unseren 5 heiß erwarteten Filmen 2020 gefragt hat, geht es diese Woche mit den 5 erwarteten Serien weiter. Da mein Serienkonsum eher sporadisch gesät ist, nehme ich mir diese Woche ein Beispiel an dem, was Bloggerkollege bullion letzte Woche gemacht hat und schaue nicht so sehr auf aktuelle Serien/Staffeln, sondern solche aus den letzten Jahren, zu denen ich dieses Jahr vielleicht endlich mal komme (aber vermutlich nicht). Mit einer wichtigen, aktuellen Ausnahme.

  1. The Terror

Zumindest die erste Staffel basierte auf dem Roman gleichen Namens, den ich beinahe sehr gut fand. Wenn es der Serie gelingt das überflüssige Fett links und rechts wegzuschneiden könnte das eine sehr interessante Serie über das finstere Schicksal der Franklin Expedition sein.

  1. Chernobyl

Ich habe nebulöse Kindheitserinnerungen daran, wie meine Eltern vor den Nachrichten hingen, und Zeitungen verkündeten, ob ich auf den Spielplatz dürfte oder nicht. Die größte nukleare Katastrophe der Welt verdient eine gelungene Serienumsetzung, die das hier, nach allem was man hört, wohl sein soll.

  1. Mandalorian

Ja, eine gewisse Star Wars Müdigkeit hat sich bei mir breitgemacht. Aber die Serie wurde hervorragend besprochen und außerdem ist Werner Herzog dabei.

  1. Spuk in Hill House

Shirley Jacksons Roman ist vermutlich meine liebste „Spukhaus“-Geschichte. ‚Bis das Blut gefriert‘ ist eine gelungene Filmumsetzung, doch liefert der Stoff sicherlich genug Material für eine Serie.

  1. Star Trek: Picard

Das ist eine aktuelle Serie, die ich mir sicherlich nicht entgehen lassen werde. Allein schon um Patrick Stewart wieder in seiner Paraderolle zu sehen!

Die 5 Besten am Donnerstag: 5 heiß erwartete Filme 2020

Willkommen zurück bei den 5 Besten am Donnerstag, den ersten im neuen Jahr! Heute fragt uns Gina auf welche 5 Filme wir uns im Jahr 2020 besonders freuen. Wie üblich gilt, dass vermutlich die besten Filme wieder die sein werden, die ohne jede Erwartung überraschen. Dennoch fiel es mir nicht schwer hier 5 zusammenzustellen. Oder sogar noch ein paar mehr…

 

  1. ‚Jojo Rabbit‘

Taika Waititi blickt durch Kinderaugen auf eines der finstersten Kapitel der Menschheitsgeschichte. Das ist vermutlich genau der Film, den man vom durchgeknallten Neuseeländer erwarten durfte, nachdem er mit seinem ‚Thor‘ Film den Disney-Mainstream erreicht hatte. Ein Film, mit dem er auf einen Schlag seine Karriere versenken könnte, wenn er auch nur einen Fuß falsch setzt. Ich zumindest bin gespannt.

 

  1. ‚Gretel & Hansel‘

In meiner Besprechung von Oz Perkins‘ ‚Die Tochter des Teufels‘ wusste ich mit dem Film noch nicht so viel anzufangen. Seitdem habe ich ihn noch zweimal gesehen und jedes Mal hat er mir besser gefallen. Daher bin ich sehr gespannt auf seine Hänsel & Gretel Interpretation, selbst wenn es davon schon einige gab und sie nie besonders toll waren. Dazu noch Sophia Lillis aus ‚ES‘ und Alice Krige, die immer dann am besten ist, wenn sie so richtig campy böse sein darf als Hexe. Außerdem lässt der Trailer ihn fantastisch aussehen.

 

  1. ‚The Lodge‘

Veronika Franz und Severin Fiala haben ‚Ich seh, ich seh‘ gemacht. Das allein wäre Grund genug auf diesen Film gespannt zu sein. Sie scheinen ihrem Thema, wahrhaft unangenehmer familiärer Beziehungen, treu zu bleiben. Angereichert mit einer ordentlichen Portion shining’scher Isolation.

 

  1. ‚Knives Out‘

Ich mag Whodunnits und ich mag beinahe Rian Johnsons gesamte Filmografie. Ein megastarker Cast und ein Daniel Craig der einmal erkennbar Spaß hat. Was auch immer er mit seinem Akzent anstellt. Ich bin dabei!

 

  1. ‚Last Night In Soho‘

Ein neuer Film von Edgar Wright? Ja bitte! Ein psychologischer Horrofilm? Okay, nicht das was ich von ihm erwartet hätte aber umso besser! Mit starken Nachwuchsdarstellern wie Thomasin McKenzie (aus dem großartigen ‚Leave No Trace‘) und Anya Tailor Joy (aus dem ebenfalls großartigen ‚The Witch‘)? Ja doch, ich bin überzeugt! Und mit gern gesehenen Altstars wie Terence Stamp oder Dianna Rigg? Ich sag doch schon, ich will ihn sehen! Was? Ich muss noch bis Oktober warten? AAAAAhhhh!

 

ferner liefen:

‚Dune‘

Ich meine, Denis Villeneuve wird den Sandwurm vermutlich schaukeln, aber selbst falls nicht, wird es zumindest faszinierend zu sehen, woran seine Version scheitert.

‚Bill & Ted Face The Music‘

Ihr freut Euch doch auch drauf, Hoschis!

‚Tenet‘

Alles was wir haben ist ein Wort: Tenet. Naja, und Christopher Nolan. Und Agententhriller. Das reicht mir aber auch schon.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filme zu Weihnachten

Willkommen zur vorweihnachtlichen Ausgabe der 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach unseren 5 besten Filmen zu Weihnachten. Da braucht es nicht viel der Vorrede, legen wir also einfach direkt los!

  1. ‚Stirb Langsam‘

Ja ja, das ist die Standardantwort der „ich mag überhaupt gar keine Weihnachtsfilme“ Fraktion. Und wenn schon es ist ein toller Film, der Weihnachten als Hintergrund verwendet und weihnachtliche Musik clever einsetzt. Passt einfach.

  1. ‚Schöne Bescherung‘

Einer dieser Filme, denen man in der Vorweihnachtszeit kaum entgehen kann. Und einer der wenigen, denen man vielleicht gar nicht entgehen möchte. Beim Weihnachtsfest der Griswolds möchte man vielleicht nicht unbedingt dabei sein, aber es als Film zu beobachten vergnügt allemal. In dem Sinne: „Frohe Weihnachten! Das Scheißhaus war voll!“

  1. ‚Batmans Rückkehr‘

Hat sich so heimlich still und leise zur Weihnachtstradition entwickelt. Der Film spielt an Weihnachten, Tim Burtons Gotham funktioniert verschneit gleich noch einmal besser und Christopher Walken spielt einen Charakter namens Max Shreck*. Was will man mehr? Oh ja, Danny De Vito und Michelle Pfeiffer geben unterhaltsame Interpretationen vom Pinguin und Catwoman!

*Fun Fact: David Bowie sollte eigentlich Shreck spielen, hatte aber keine Zeit, weil er in Lynchs ‚Fire Walk With Me‘ auftrat. Bowie war auch für Burtons ersten Batman als Joker angedacht und obwohl Nicholson toll ist, hätte ich DAS gern gesehen!!

  1. ‚Die Muppets Weihnachtsgeschichte‘

Ich mag die Muppets, ich mag Michael Caine und ich mag Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte. Kein Wunder also, dass der Film für mich funktioniert. Der erste Film ohne Muppets Erfinder Jim Henson aber dennoch ein absolut gelungener. Besonders spannend ist, dass Caine seinen Scrooge völlig ernst spielt. Zu keiner Sekunde lässt er sich anmerken von albernen Puppen umgeben zu sein. Ein erstaunlicher Ansatz, der aber funktioniert!

  1. ‚Herr der Ringe‘ Trilogie

Die schaffe ich nicht in jeder Vorweihnachtszeit. Kein Wunder, die wäre mit den Extended Editions ja auch schon beinahe ausgefüllt. Aber für mich sind die Filme untrennbar mit Weihnachten verbunden.

 

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten, weiblichen Sidekicks aus Filmen

Willkommen zurück bei den 5 Besten am Donnerstag! Diese Woche fragt uns Gina nach den 5 besten, weiblichen Sidekicks aus Filmen. Und ging das nur mir so, oder war das gar nicht so leicht? Die meisten weiblichen Charaktere aus Filmen für die ein Begriff wie „Sidekick“ anwendbar ist, sind entweder als „Love Interest“ geschrieben oder selbst die Heldinnen. Hier jedenfalls meine Auswahl:

  1. Norma Bates aus ‚Psycho‘

Leistet ihrem Sohn Gesellschaft in dem großen einsamen Herrenhaus, wenn er nicht gerade im Motel arbeitet. Hat ihm zu ebenso spannenden wie nützlichen Hobbies verholfen, wie etwa Taxidermie. Wenn nötig ist sie sogar bereit ihm ihre Klamotten zu leihen! Kurz gesagt, der beste Sidekick, den ein Sohn sich wünschen kann! Okay, sie hat auch ihre negativen Eigenschaften, ist extrem besitzergreifend und möchte immer wieder mal jemanden tot sehen. Und sie ist eine mumifizierte Leiche, was vielleicht auch nicht jedem gefällt, aber ansonsten? Was? Was guckt Ihr denn alle so?

  1. Cassandra Anderson aus ‚Dredd‘

Anderson ist unser Zugang zum absoluten Schwarz-Weiß denken des titelgebenden Mannes ohne Eigenschaften, aber mit Helm. Judge Dredd wie er hier dargestellt wird, würde in einem Film ohne Sidekick gar nicht funktionieren, weil das Publikum ansonsten überhaupt keinen Ankerpunkt für sein Handeln hätte. Anderson erfüllt diese Rolle wunderbar und ergänzt ihn mit ihren telepathischen Fähigkeiten auch innerhalb der Filmlogik absolut sinnvoll.

  1. Trinity aus ‚Die Matrix‘

Ein Sidekick in jeder Hinsicht. Innerhalb der Matrix von Neo, außerhalb der Matrix als rechte Hand von Morpheus auf der Nebuchadnezzar. Hyperkompetent und erfahren, weiß der Film ab einer bestimmten Stelle nicht mehr wirklich, was er mit ihr anfangen soll. Das ist schade. Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, was in den Fortsetzungen aus ihr wurde, weil ich mich an die insgesamt kaum erinnere.

  1. Rita Vrataski aus ‚Edge of Tomorrow‘

Sie erfüllt gleich mehrere Sidekick-Rollen. Mentorin, Mitwisserin, Vertraute. Sie wurde zur Heldin, weil sie einmal dieselben Zeitschleifen-Fähigkeiten hatte, wie Tom Cruises Cage sie jetzt hat. Natürlich ist Cruises Charakter der unangefochtene Held des Films, wird er doch immerhin von Tom Cruise dargestellt, allerdings würde er ohne seinen Sidekick wohl bis heute am Strand zu Matsch verarbeitet werden.

  1. Imperator Furiosa aus ‚Mad Max: Fury Road‘

Ist sie ein Sidekick oder die eigentliche Protagonistin? Man könnte wohl mit einigem Recht für letzteres argumentieren, aber der Filmtitel ist nun mal ausschlaggebend. Also ist sie ein Sidekick. Aber dann immerhin die Beste!