Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Serien, die auf einer Filmvorlage beruhen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Serien, die auf einer Filmvorlage beruhen. Serien mal wieder… aber immerhin solche, die auf Filmen beruhen. Das sollte doch machbar sein!

5. ‚Toxic Crusaders‘

Okay, die ist hier nur aufgrund ihrer absoluten Dreistigkeit drauf. Basierend auf den Troma Splatterkomödien rund um den ‚Toxic Avenger‘, einen Nerd der in ein Chemikalienbad fiel und zu einem grotesken Monster wurde. In der Serie hat „Toxie“ ein paar Kinder als Freunde und man orientierte sich eindeutig an Hits wie ‚Teenage Mutant Hero Turtles‘ und ‚Captain Planet‘ für das Samstagmorgen Programm. Ich kenne nur Ausschnitte, aber ich fühle dennoch, dass ich mich vor Lloyd Kaufmanns Dreistigkeit verneigen muss!

4. ‚Highlander- die Serie‘

Die Serie lieferte mir damals, was mir das Highlander Sequel verwehrte: mehr Highlander. Mit Adrian Paul statt Christopher Lambert. Fraglos ein Rückschritt, aber ich habs trotzdem cool in Erinnerung. Das ist aber eine dieser Serien, die ich seit Ausstrahlung nie wieder sehen wollte, um meine positiven Erinnerungen nicht kaputtzumachen.

3. ‚Young Indiana Jones‘

Das das Konzept „junger Indiana Jones“ funktioniert hat ja schon ‚Der Letzte Kreuzzug‘ beweisen, der mit einem Rückblick anfing. Die Serie war technisch ambitioniert, so sahen wir hier frühe Computereffekte im TV, etwa einen Ritter aus einem Bleiglasfenster, der lebendig wird. Aber auch erzählerisch mutig, so sehen wir Indy etwa während des ersten Weltkriegs. Das ist eine Serie, die einem erneuten Ansehens ciher standhalten würde und ich habe gerade echt Lust bekommen…

2. ‚Real Ghostbusters‘

Der Zeichentrickserie, die fraglos eine dieser zynischen 80er Spielzeugwerbespotserien war, gelang es, weit besser als allen Sequels, die Welt der Geisterjäger zu erweitern. In späteren Staffeln, die mehr und mehr Slimer in den Mittelpunkt stellen wird sie zwar unschaubar, aber die frühen Folgen haben sicher meine Liebe für Ghostbusters mitgeprägt und es gigt auch noch heute sehenswerte Folgen. ‚Collect Call Of Cthulhu‘ z.B..

1. ‚Fargo‘

Eine elegant lose aber lose Verbindung zum Film und elegant lose Verbindungen zwischen den ansonsten völlig unabhängigen Staffeln sind das eine, gerade die ersten beiden Staffeln sind aber auch fast perfekt erzähltes Fernsehen.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 schlechtesten Filmremakes

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 schlechtesten Filmremakes. Das Remake hat ja den nicht ganz unverdienten Ruf das Furunkel am ausladenden Hinterteil der Filmindustrie zu sein. Der Friedhof für kreative Ambition. Das traurige, letzte Melken eines ehemals großen Namens. Vor einigen Wochen haben wir hier gezeigt, dass es durchaus Filme gibt, die dem entgegenlaufen, heute solle s um Beispiele gehen, die diese Aussage dick und rot unterstreichen. Problem für diese Liste ist, dass ich die Remakes dafür gesehen haben muss. Und da ich mir die meisten spare, können sie auch hier nicht auftauchen. Es war dennoch trivial, eine Liste aus 5 Kandidaten zusammenzustellen. Aber es taucht keines der Disney Remakes hier auf. Denn ich habe nur ‚ Elliot, der Drache‘ gesehen. Und den 1. fand ich den nicht schlecht und 2. Kenne das Original nicht einmal.

5. ‚Psycho‘ (1998)

Ah, das vermutlich berühmt-berüchtigste Remake aller Zeiten. Gus Van Sant dreht Hitchcocks Variante Aufnahme für Aufnahme nach, mit ein paar Updates für die 90er. Julianne Moore etwa bekommt einen Walkman! Der Film ist schlecht. Und dennoch fasziniert er mich weit mehr als er sollte. Er ist in seiner Machart, quasi als Experimentalfilm, der aber als große Abendunterhaltung vermarktet wurde in der Geschichte des Films reichlich einzigartig und war mir so nicht nur einen, sondern zwei Artikel wert. Aber er ist wirklich, wirklich schlecht, versteht mich nicht falsch. Solltet Ihr jedoch den Fehler machen, mich IRL drauf anzusprechen, labere ich Euch eine gute halbe Stunde voll…

4. ‚Nightmare On Elmstreet‘ (2010)

Eklig, doof, zynisch, düster und bar jeglicher Kreativität von Wes Cravens Original steht der stellvertretend für die zumeist völlig vermasselten 10er Remakes von 80er Horrorserien.

3. ‚The Wicker Man‘ (2006)

„What’s in the baaag? A shark OR Something?“ Es ist vermutlich unmöglich, einen Film mit Nicolas Cage vollkommen langweilig zu machen. Allzu eigenwillig ist sein darstellerischer Ansatz. Aber Neil LaButes unangenehm misogynem Remake des britischen Klassikers gelingt es beinahe. Wo im Original noch seltsame Folksongs über Mais und Sex gesungen werden, rennt hier Cage im Bärenkostüm durch die Gegend und boxt Frauen. Es lohnt sich ein Youtube Video der bizarrsten Cage-Szenen zu schauen, aber der Film? Nee, echt nicht.

2. ‚Total Recall‘ (2012)

„Get youa Äss tu Mahs!“ So trägt sich Arnie im wunderbaren Original selbst auf. Im Remake gibt es statt gut aufgelegtem Schwarzenegger zu Tode gelangweilten Colin Farrell und statt Mars irgendeinen Fahrstuhl nach Australien. Ein pures Nichts von einem Film, dass vermutlich jeder nach ca. 30 Minuten vollständiger vergessen hat, als Quaid seine geheime Identität.

1. ‚The Fog‘ (2005)

Den nehme ich persönlich übel. Das Origonal gehört zar nicht zu John Carpenters ganz großen Würfen, aber er ist einer meiner Komfort Filme. Ein Film, den ich einlegen kann, damit ich mich besser fühle. Das Remake selbst ist belanglosester Schund, den ich vermutlich schon vergessen hatte, bevor der Abspann lief. Ich kann mich nur an Selma Blair erinnern. Und, Mann, die hat besseres verdient als diesen Scheiß. Warum also nehme ich diesen Driss übel? Weil ich über Jahre immer dazusagen musste „den von 1980“, wenn ich verkündete, dass ich ‚The Fog‘ mag. Inzwischen ist das immerhin nicht mehr nötig, denn wer erinnert sich ernsthaft noch an die Existenz dieses traurigen Machwerks?

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filmparodien

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmparodien. Ein Genre, das in den letzten Jahren nicht mehr die Qualität und den Zulauf erhält wie vor einigen Jahrzehnten. Ich habe mich bemüht, meine Liste aber nicht nur mit alten Beispielen zu füllen, da es durchaus noch gute gibt (okay, fein, neuer als 12 Jahre alt habe ich nicht geschafft…).

5. ‚Last Action Hero‘ (1993)

Niemand schien vor fast 30 Jahren so wirklich verstehen zu wollen, dass Arnold Braunschweiger, sorry Schwarzenegger und ‚Predator‘/‘Stirb Langsam‘ Regisseur John McTiernan hier eine Parodie auf den Äkschn-Film abliefern wollten. Allen voran Studio Columbia, die den Film auf einer NASA Rakete bewerben wollten. Daher hat er einen völlig unverdienten schlechten Ruf. Der Film macht jede Menge Spaß.

4. ‚Tucker & Dale vs. Evil‘ (2010)

Dieser Film dreht clever den typischen „backwoods horror“ um. Wir erleben die Story aus Sicht der beiden „Hinterwäldler“, die hier gutmütige Sonderlinge sind und was passiert, wenn eine Gruppe Collge Kids auf Campingtrip irrationale Angst vor ihnen entwickelt.

3. ‚Kung Fu Hustle‘ (2004)

Stephen Chow ist ein brillanter Regisseur und wenn er hier den Kung Fu Film bis ins Looney Tunes-hafte übergeigt, dann bleibt, wenigstens bei mir, kein Auge trocken. Bizarre Charaktere bis in die kleinste Nebenrolle mit Legenden des Hongkong Kinos besetzt und ein absolut wilder, furchtloser Spaß.

2. ‚Frankenstein Junior‘ (1974)

Ich meine, ohne Mel Brooks wäre eine solche Liste halt schlicht falsch. Ich wollte aber nur einen Film vom großen, alten Mann der Filmparodie nehmen. Statt der offensichtlichen Antworten habe ich mich für ‚Frankenstein Junior‘ entschieden, weil der den klassischen universal Monsterfilm derart liebevoll und gekonnt parodiert, dass es eine reine Freude ist. Gene Wilders Mitarbeit am Drehbuch gibt ihm auch eine leicht andere Atmosphäre, als vielen anderen Brooks Filmen.

1. ‚Die nackte Kanone‘ (1988)

Erst erschreckend spät in seiner langen Karriere wurde Leslie Nielsens komisches Talent so gewürdigt, wie es das verdient hat. ‚Die nackte Kanone‘ ist für mich der Höhepunkt der Zucker, Abrahams, Zucker Filme. Nielsen in Topform und einige Momente, die ich als Kind geliebt habe und die heute tatsächlich immer noch genauso gut funktionieren. Ein absoluter Klassiker des Genres.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filmremakes

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmremakes. Hey, Moment mal! Sind Remakes nicht eigentlich immer Mist?! Nö. Bloß oft. Aber fünf gute zu finden ist recht leicht. Ich nehme hier nur „richtige“ Remakes, also keine Neuverfilmungen, wie ‚Dredd‘, oder picke mir irgendeine ‚Dracula‘ Verfilmung raus.

5. ‚Suspiria‘ (2018)

Fangen wir gleich mal mit einer sicherlich nicht ganz unumstrittenen Wahl an. Luca Guadagnino macht aus Dario Argentos hypnotischem Blut- und Farbrausch einen reichlich übervollgepackten Film, der neben seinen Horrorelementen auch noch Platz für Geschehen um den Deutschen Herbst finden will. Und dennoch hat er mich mit der Gegenüberstellung seiner Stilelemente voll in seinen Bann geschlagen. Das Original mag ich immer noch lieber (und kann es in der Zeit, die das Remake braucht fast zweimal gucken), aber das ist eine gelungene und sehr eigene Neuinterpretation.

4. ‚Shin Godzilla‘ (2016)

Dasselbe kann man auch über Hiedeaki Annos ‚Shin Godzilla‘ sagen. War der originale ‚Godzilla‘ von Ishiro Honda Mitte der 50er ein Aufarbeiten des Traumas der Atombomben von 1945, ist der neue Film eine Abrechnung mit dem Versagen der japanischen Regierung rund um den Tohoku Tsunami und die  Reaktorkatastrophe in Fukushima Daiichi 2011. So sehen wir nach dem ersten Auftauchen des Monsters hier endlose Krisensitzungen, gelähmt von einem starren Regelsystem, in dem Fragen wie „dürfen wir die Küstenwache mit Schusswaffen ausrüsten“ zum echten Problem werden.

3. ‚True Grit‘ (2010)

Okay, hier könnte man vielleicht arguementieren, es handle sich um eine Neuverfilmung des Romans ‚Die mutige Mattie‘. Bloß kennt den wohl kaum jemand, aber viele Leute kennen ‚Der Marshall‘ mit John Wayne. Die Coen Brüder, geniale Regisseure, aber nicht unbedingt die Besten, wenn es um Remakes geht (‚Ladykillers‘ sagt hallo!), und vor allem die Hauptdarsteller Jeff Bridges und die jugendliche Hailee Steinfeld machen sich den Stoff hier komplett zu eigen.

2. ‚Für eine Handvoll Dollar‘ (1964)

Okay, das ist ein inoffizielles Remake. Oder ein Rip Off, wenn man böse sein will. Sergio Leones erster Western folgte ziemlich deutlich in den Fußspuren von Akira Kurosawas ‚Yojimbo‘. Das merkte der auch und schrieb Leone eine kurze Note, dass der zwar einen guten Film gemacht habe, aber es sei sein, Kurosawas, Film. Leones Reaktion soll hier ein begeisterter Ausruf „Kurosawa mag meinen Film!“ gewesen sein. Um die Klage kam man aber nur herum, weil man den japanischen Regisseur am Gewinn beteiligte und ihm die japanische Auswertung gleich komplett überließ. Sehenswert sind beide Filme. Und dank ihrer Settings auch sehr unterschiedlich.

1. ‚Das Ding aus einer anderen Welt‘ (1982)

Auch hier ist es ganz genau genommen eine Neuverfilmung der Erzählung ‚Who Goes There?‘ von John Campbell. Aber John Carpenter hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass die Verfilmung von Christian Nyby, von 1951 zu seinen Favoriten gehörte und er deshalb seine eigene Version drehen wollte. Es wurde sein teuerster Film und ein brutaler Flop, bevor er zum Kultfilm wurde. Eine Tatsache, die Carpenter lange sehr bitter gemacht hat. Hier muss ich sagen, mag ich das Remake deutlich lieber und es scheint in der allgemeinen Wahrnehmung den originalen Film quasi ersetzt zu haben.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Serienfortsetzungen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Serienfortsetzungen. Damit ist explizit nicht einfach eine neue Staffel gemeint, sondern ein neuer Ansatz Jahre später, sei es neue Staffel oder Film. Und seien wir ehrlich, das geht selten gut. Der ‚ALF‘ Film war gar nix. Der ‚Veronica Mars‘ Film war so öde, dass ich in die Serienfortsetzung immer noch nicht reingeschaut habe. ‚Arrested Development‘ war, in der Tat, Arrested Development. Aber es gibt durchaus auch positive Beispiele. Oder wenigstens nicht ganz vergeigte.

5. ‚Picard‘

Ich kenne bislang nur Staffel 1. Und die ist nicht wirklich grandios, zum Ende sogar richtig mies, aber es ist der Versuch mit einem ikonischen Charaktere etwas Neues zu probieren. So ist es gleichzeitig Fortsetzung und Neuanfang. Und das ist ja erst mal nicht sooo schlecht.

4. ‚Red Dwarf‘

1999 endete Staffel acht. Zehn jahre später folgte das Special ‚Back To Earth‘, in der die Red Dwarf die Erde erreicht, nur damit ihre Besatzung herausfindet, dass sie Charaktere in einer Serie namens ‚Red Dwarf‘ sind. Ziemlich selbstreferentiell wurde das Special später zu Staffel 9 erklärt und seitdem erscheinen unregelmäßig neue Staffeln, die zumindest okay sind.

3. ‚Futurama‘

Nach vier Staffeln und 84 Folgen war bei FOX Schluss mit Matt Groenings SciFi Serie. Doch auf Comedy Central liefen die Folgen in Reruns so gut, dass man dort zuerst vier Filme in Auftrag gab und später noch weitere 52 halbstündige Folgen bis zum wahren Finale. Ganz die Qualität der ursprünglichen Serie wurde nie wieder erreicht, aber das war schon unterhaltsam, was da kam.

2. ‚Serenity‘

Manche Serien entwickeln ihren Nimbus vielleicht gerade weil sie so früh abgesetzt wurden. Dazu gehört sicherlich ‚Firefly‘. Aber immerhin gab es ein paar Jahre mit dem Film ‚Serenity‘ noch einen ganz würdigen Abschluss.

1. ‚Twin Peaks: The Return‘

Die erste „Fortsetzung“ zu ‚Twin Peaks‘, den Film ‚Fire Walk With Me‘ empfanden viele als Enttäuschung. Weil er eben keine Fortsetzung des fiesen Cliffhangers der letzten Folge von Staffel 2 war, sondern ein Prequel. Inzwischen wurde er, völlig zu recht, als einer von Lynchs besten Filmen erkannt. Zu seinen besten Arbeiten zähle ich definitiv auch die dritte Staffel von ‚Twin Peaks‘, 27 Jahre nach Staffel 2. Lynch zeigt sich experimentierfreudiger denn je, rechnet ab mit billiger Nostalgie und macht gleich auch noch die alte Serie besser. ‚Twin Peaks: The Return‘ ist das Musterbeispiel für das heutige Thema, das vermutlich niemals übertroffen werden wird. Ich frage mich ernstlich, wie weit Lynch das schon bei ‚Fire Walk With Me‘ geplant hatte.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filmfortsetzungen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmfortsetzungen.

We’re doing a sequel
That’s what we do in Hollywood
And everybody knows the sequel’s never quite as good

Mit diesem Liedtext beginnt ‚Muppets Most Wanted‘ und er hat natürlich völlig recht. Auch in Bezug auf ‚Muppets Most Wanted‘. Doch trotz aller berechtigter Vorurteile gibt es natürlich gut und sogar herausragende Sequels. Und um genau die geht es heute. Legen wir los.

5. ‚Paddington 2‘

Wir müssen uns nicht länger mit der Origina-Story aufhalten, wir haben das Wes Andersonsche Design verinnerlicht, wir wissen wer die Charaktere sind und können so von Minute 1 an Spaß haben! Und, ich bleibe dabei, Hugh Grant liefert als ekliger Widerling eine darstellerische Karrierebestleistung ab!

4. ‚Before Sunrise‘

Warum zur Hölle sollte man denn einen Film fortsetzen, der einige Faszination aus dem Offenlassen seiner letzten Frage zieht? Fragte jedenfalls ich mich, bevor ich den Film das erste Mal gesehen habe. Die Antwort ist eine reifere, ruhigere, intelligentere Fortsetzung des ersten Films, die ich dutzendfach gesehen habe und die einfach immer wieder funktioniert.

3. ‚Aliens‘

Mama Ripley vs Mama Alien! Dieses Mal bricht Krieg aus. Wenn james DCameron eines kann, dann sind es mal Fortsetzungen. ‚Terminator 2‘ und ‚Aliens‘ wirken rein auf dem Papier erst einmal wie absolut überflüssige Geldschneiderei. Und dann geht er hin und lässt sie einfach funktionieren als wär es nix. Und ist sogar noch hochelegant dabei!

2. ‚Evil Dead II‘

Funktioniert als Fortsetzung eigentlich nur, wenn man Ash als den vermutlich dümmsten Menschen der Welt akzeptiert. Ansonsten wäre er ein Remake. Aber ein Remake, das den Stoff des ersten Film in fünf Minuten abhandelt und dann komplett jegliche Gleise verlässt. Über eine lange zeit sehen wir Bruce Campbell bei einer hochphysischen One-Man-Show zu, wie es sie so kein zweites Mal gibt.

1. ‚Mad Max: Fury Road‘

Okay, bei Teil vier ist eigentlich jedes Franchise schon ein bisschen müde geworden. Nicht unbedingt schlecht, aber wir wissen halt was wir bekommen. Und dann kommt George Miller daher und bläst uns zwei Stunden lang einen fetten Strahl kochend heißen Sandes mitten ins Gesicht, während er brüllt HABT IHR DAS ERWARTET!? Nee, George, aber das macht es bloß cooler.

Und natürlich macht ein solches Thema ein paar Ferner Liefens notwendig

‚Das Imperium schlägt zurück‘, ‚Der Zorn des Khan‘, ‚Gremlins 2‘, ‚Der Letzte Kreuzzug‘, ‚Terminator 2‘, ‚Der Pate 2‘, ‚Batman Returns‘ und die späteren Missions Impossibles sind natürlich ebenfalls allesamt grandiose Fortsetzungen!