Trailer-Park: ‚IT Chapter 2‘, ‚Midsommar‘, ‚The Lodge‘ und mehr

Es ist an der Zeit, dass wir mal wieder ein paar Trailer schauen. Wir haben viel vor, halten wir uns also nicht lange mit Vorreden auf und legen los.

 

‚IT Chapter 2‘

Es ist kein großes Geheimnis, dass ich das erste Kapitel der Neuverfilmung des Stephen King Stoffes sehr viel lieber mochte, als ich erwartet hätte. Und auch dieser Trailer für das zweite Kapitel gefällt mir sehr gut. Ich mag, dass er sich auf eine einzelne Szene, Beverlys Besuch in ihrem alten Elternhaus, konzentriert. Ich hoffe wir bekommen ähnliche Trailer für die anderen „Loser“. Und wir erfahren, dass Pennywise, den wir bei 1:56 Minuten gar ungeschminkt sehen, womöglich auch nur jemand ist, der in Derry gestorben ist und dessen Erscheinung ES benutzt (ich glaube das war im Buch/der Miniserie war das nicht so, oder?). Wie auch immer, hoffen wir, dass der Film das Ende weniger verstolpert als die Miniserie. Ich freu mich drauf!

 

‚The Lodge‘

Ähnlich wie ‚IT Chapter 2‘ war dieser neue Film von den ‚Ich seh, ich seh‘ Machern Veronika Franz und Severin Fiala auch auf meiner „Horror Filme auf die ich mich 2019 freue“ Liste. Auf den ersten Blick lassen sich deutlich Ähnlichkeiten in der Prämisse erkennen. Zwei Kinder sind an einem entlegenen Ort, mit einer Mutterfigur, der sie nicht vertrauen. Hier kommt eine klaustrophobische Atmosphäre durch das Einschneien und Stromausfall hinzu. Und dann ist da noch der historische Sektenselbstmord, der vermutlich irgendeine Verbindung zur Handlung haben dürfte. Sieht gut aus!

 

‚Midsommar‘

Okay, ‚Wicker Man‘ schwedischer Art, war das Einzige, was ich nach dem ersten Ansehen des Trailers zum neuen Film von Ari Aster denken konnte. Nun mochte ich Asters ‚Hereditary‘ nicht ganz so gerne wie viele andere, dennoch glaube ich kaum, dass er es sich für seinen nächsten Film so einfach macht. Und so gibt es in diesem Trailer auch schon kleine Hinweise, dass es womöglich in eine ganz andere Richtung geht. Wir werden sehen.

 

‚Aniara‘

So, nach einem Trailer über potentiell fiese Schweden, warum nicht ein Trailer zu einem Film aus Schweden. Einem Science Fiction Film genau genommen. Darin bringt ein Raumschiff namens Aniara Reisende von der Erde zum Mars, wird hier aber vom Kurs abgebracht und treibt durch den Weltraum, was die Zivilisation an Bord anscheinend zusammenbrechen lässt. Erinnert ein wenig an Ben Wheatleys ‚High-Rise‘. Sieht aber sehr ambitioniert und interessant aus. Um einen der großen Philosophen unserer Zeit, Arnold Schwarzenegger zu zitieren „Hämta din Röv till Mars!“ (falls jemand des Schwedischen mächtiges meine Online Übersetzung korrigieren möchte: gerne!)

 

‚Long Days Journey Into Night‘

Ein chinesischer Neo-Noir von Bi Gan, um einen Detektiv, der eine verschwundene Frau sucht, der zumindest optisch absolut großartig aussieht. Interessant ist die Titelkarte, die einen „one hour-long climactic shot“ verspricht. Also offenbar eine einstündige Szene ohne Schnitt. Hrm, etwas Recherche hat mir soeben verraten, dass der Film so angelegt ist, dass offenbar diese Szene auch die einzige ist, die in 3D vorliegt, das heißt man setzt dafür die Brille auf. Ich hoffe, das bedeutet nicht, dass der Rest des Films unter dem typischen 3D Lichtverlust leidet, das wäre, gerade bei einem Film der so gut aussieht, ärgerlich.

 

‚I Am Mother‘

Schließen wir mit einem Trailer zu einer Netflix Produktion (sorry, Mr. Spielberg!). Hier scheint man interessanten Science Fiction Themen (siehe auch ‚Auslöschung‘) treu zu bleiben. Hilary Swank als Außenseiterin, die das Verhältnis zwischen (Roboter-)Mutter und menschlicher Tochter empfindlich aus dem Gleichgewicht bringt. Das Spielfilmdebüt des Australiers Grant Sputore sieht mir nach Sci-Fi Kammerspiel in der Tradition von ‚Moon‘ aus. Und Netflix will ihn tatsächlich im August in deutsche Kinos bringen. Es geschehen also doch noch Wunder!

 

So, genug für dieses Mal. Wir sehen uns bestimmt bald an dieser Stelle wieder.

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Trailer-Park: Joker, John Wick III, Zombies und Hollywood

Wow, da ist auf einmal schon wieder April. Höchste Zeit für den ersten Trailer-Park dieses Jahres. Den Trailer zum kommenden ‚Deadwood‘ Film habe ich ja bereits in einem Newslichter verbraten, deshalb wird der hier nicht noch einmal auftauchen. Aber hey, spannendes Material gibt es diesmal allemal genug.

 

‚Once Upon A Time in Hollywood‘

Was soll man dazu noch groß sagen? Quentin Tarantino beschäftigt sich mit dem Kino der späten 60er/frühen 70er. „Tut er das nicht immer?“ fragt der Skeptiker. Ja, schon. Aber der Trailer ist definitiv unterhaltsam. Mike Moh als Bruce Lee etwa ist auf den Punkt getroffen und Charlie Manson winkt zwar bei 1:09 Minuten freundlich ins Bild, wie groß seine Rolle letztlich ist, lässt der Trailer aber ziemlich offen. Aber ich mag diese Filme über das Filmemachen ohnehin immer sehr gerne, war z.B. einer von gefühlt 5 Leuten, die Spaß an ‚Hail, Caesar!‘ hatten. Von daher bin ich durchaus gespannt auf den Film.

 

‚John Wick 3‘

Er hat zwar kein Haus mehr, aber immerhin einen Hund und ein Pferd und ich bin mir sicher er macht sich die Welt widdewidde wie sie ihm gefällt. Es ist John Wick, inzwischen weiß man was man bei dem Namen bekommt: Keanu Reeves Charakter bringt einen Haufen Leute um die Ecke, mit allem was ihm gerade zur Hand kommt. Diesmal sind Halle Berry, Anjelica Huston und Marc Dacascos (lange nicht gesehen!) mit von der Partie. Und Ian McShane besteht immer noch auf den Regeln seines Mörderhotels. Ich gebe zu, ich konnte die Kritik am zweiten Teil nicht ganz nachvollziehen, darum freue ich mich einfach mal ohne Vorbehalt auf den dritten.

 

‚The Dead don’t die‘

Jim Jarmusch dreht einen Zombiefilm. Ich meine völlig überraschend sollte es nicht kommen, schließlich hat er mit ‚Only Lovers Left Alive‘ schon einen Vampirfilm abgeliefert und dennoch ist das ein Satz, den ich nicht zu schreiben erwartet hätte. Der Cast zeigt wie umfangreich Jarmuschs Adressbuch sein muss und liest sich mehr als beeindruckend, aber so richtig vom sprichwörtlichen Hocker gehauen hat mich der Trailer ehrlich gesagt nicht. Könnte aber durchaus auch an meiner oft erwähnten Zombiemüdigkeit liegen. Aber hey, Bill Murray, Adam Driver, Chloe Sevigny, Tom Waits und Tilda Swinton mit nem Katana. Die Chancen, dass ich den Film nicht sehe gehen irgendwo gegen null.

 

‚Joker‘

Der Joker war im Kino der letzten 30 Jahre ein Mafioso, ein Nihilist und… Jared Leto. Manche Masken funktionieren für ihn besser als andere, doch ist er ein Charakter bei dem die Vielzahl der Herkunftsgeschichten ein gutes Stück des Reizes ausmacht. Ich war dennoch ein wenig skeptisch, was den ‚Joker‘ Film angeht. Dieser Trailer hat die Skepsis in Neugier verwandelt. Todd Phillips Regie scheint Gotham City als schmutziges 70er Jahre Scorcese-New York zu präsentieren, in dem sich der Müll stapelt (ich meine, einige Bilder schreien geradezu ‚Taxi Driver‘) und Joaquin Phoenix Darstellung scheint sich nahtlos in eine Reihe mit Filmen wie ‚A Beautiful Day‘ und ‚Inherent Vice‘ zu stellen. Scheint so als könnte das ein interessantes Double Feature mit Scorceses ‚King of Comedy‘ werden. Nicht nur weil De Niro in ‚Joker‘ einen Talk Show Host spielt. Und selbst wenn der Film schlecht werden sollte, ist das hier ein hervorragend produzierter Trailer!

 

Und damit schließen sich die Tore des Trailer-Parks auch schon wieder mit einem satten Krachen. Wollen wir hoffen bis zur nächsten Öffnung dauert es weniger lange (Zugegeben, ich habe da ziemlich direkten Einfluss drauf, aber ich hoffe einfach mal mit).

Trailer-Park: von neuen Höllenjungs und alten Handtaschen

Der Trailer Park öffnet auch zwischen den Jahren seine Tore weit, um Euch bei der Filmplanung für 2019 helfend unter die Arme zu greifen. Aufgrund geringerer Recherchezeit schauen wir uns heute aber eher Trailer aus der Sparte Blockbuster – wenn auch aus der zweiten Reihe (in vielerlei Hinsicht…) – an. Ohne lange Vorrede, auf in den Park!

 

Hellboy Reboot

Nächstes Jahr kommt das Hellboy Reboot in die Kinos. Warum musste Hellboy rebootet werden? Wenn ich den Trailer sehe, habe ich das Gefühl keiner wusste die Antwort darauf so ganz genau. Ich sehe hier wenig, was den Film von den Del Toro Teilen unterscheidet, außer vielleicht, dass man sehr deutlich merkt, dass da niemand mit dem Auge eines Del Toro hinter der Kamera sitzt (sorry, Neil Marshall, ‚The Descent‘ ist immer noch toll!). Wäre ich böswillig, würde ich sagen, es sieht aus wie eine Direct To Video Fortsetzung der ersten beiden Filme, aber wir sind ja derzeit alle in friedfertiger Stimmung, von daher… (wie man aber nicht auf die Idee kommen kann Nick Caves „Red Right Hand“ als Musik für diesen Trailer zu verwenden, dafür habe ich dann aber beim besten Willen kein Verständnis!)

 

Men In Black: International

Vom Reboot zum Spin-Off. Hier bin ich (etwas) zuversichtlicher. Sieht zumindest unterhaltsam aus, obwohl der Film alle Regeln der Unauffälligkeit für die MIB über Bord zu schmeißen scheint. Ich vermerke ihn mal unter „schauen wir mal“, und das sage ich, obwohl ich MIB 3 aufgrund akuten Desinteresses nie gesehen habe.

 

‚Stirb Langsam‘ (1988)

20th Century Fox beantworten auf ihrem Youtube Kanal endgültig die Frage, ob ‚Stirb Langsam‘ ein Weihnachtsfilm ist. (Ja, ist er!)

 

Greta

So, einer dann noch, der kein Blockbuster ist. Ich lerne aus diesem Trailer vor allem einen Merksatz: Isabelle Huppert nie verlorene Gegenstände zurückgeben! Könnte spannend sein, oder auch reichlich übergeigt. Regisseur Neill Jordan kann jedenfalls beides…

 

Das war‘s auch schon wieder. Wir befinden uns halt in jenem merkwürdigen Limbo zwischen den Jahren, wo nicht allzu viel passiert.

Trailer-Park: Dick & Doof plus Kindermädchen mit Drachentattoos

Wisst Ihr, dass es ein Jahr her ist seit der Trailer-Park zum letzten Mal seine Türen geöffnet hat? Gab es etwa in der Zeit keine guten Trailer oder ist mir für den Samstag immer was Besseres eingefallen. Ich fürchte wir können beide Fragen mit „nein“ beantworten. Wer hier schon länger mitliest weiß, dass manche Dinge lange liegenbleiben aber nur sehr wenig jemals vergessen wird. Die Trailer-Kategorie z.B. ist mir letzte Woche, durch meinen Artikel über Poster wieder eingefallen… Aber wir sind hier um über Trailer zu sprechen, also legen wir los! Weiterlesen

„Sag mal, haben wir noch Jedi da?“ – „Ja, sind aber die Letzten.“ – ‚Star Wars: The Last Jedi‘ Trailer

*Tuuut Tuuuut!* Hört Ihr das auch? Ist er das? Kann es sein? Ich schaue mal nach! Es ist der Star Wars Hype Train! Und er hält genau hier am Bahnhof! Nix wie hin!

 

Okay, die ersten Teaser Trailer haben mich noch arg kalt gelassen aber der hier hat mich jetzt doch mitgenommen! Insofern klettere ich jetzt auf den Hype Train und hoffe einfach mal, dass die letzte Haltestelle nicht „Enttäuschung“ ist! Bis später! *Huuuuuiiii*

 

Für Trailer ist immer Zeit

Schauen wir mal wieder, was die aktuelle Trailer Landschaft so hergibt.

Jeder, der sich ein wenig mit japanischem Kino auseinandersetzt stößt früher oder später auf Takashi Miike. Der überaus produktive Regisseur ist derzeit mit seinem 100sten(!) Film beschäftigt. Eine Verfilmung des Mangas „Blade of the Immortal“. Über den weiß ich zwar nichts aber der Trailer sieht nach einem typischen Miike aus, mit genug Blut und Gekröse, dass es anderswo für 5 Filme gereicht hätte.

PS: Und endlich wieder mal ein Film, der sich einem Problem widmet, dass nur der japanische Jidaigeki anspricht. Wer kennt das nicht: da rennt ein Ninja/Samurai in vollem Tempo mit gezogenem Schwert an Dir vorbei, Du drehst Dich noch um, um ihn ordentlich zu verhöhnen, weil er Dich verfehlt hat und *Flatsch* fällst Du auseinander. Furchtbar!

 

OH! MEIN! GOTT! Jemand lässt Ahnuld endlich mal wieder sein komisches Talent ausleben!? Ja bitte!! Ich weiß noch nicht genau, ob mir der Mockumentary-Stil hier unbedingt zusagt aber viel größer ist die Sorge, dass sich Arnolds Rolle  auf ein reines Zitaterunterbeten beschränkt „kam on, kill mie“, „dey ar going do ged dörminäided“ etc. lassen etwas in der Hinsicht befürchten. Bitte sei besser ‚Killing Gunther‘!

 

Wer ‚Die Unbestechlichen‘ mag (oder sich allgemein für den Watergate Skandal interessiert, der vermutlich bei der heutigen amerikanischen Regierung nur noch für Achselzucken sorgen würde) und mehr über „Deep Throat“ Mark Felt erfahren möchte hat hier mit dem Film ‚Mark Felt‘ die Möglichkeit. Die Tatsache, dass der Trailer sich wie eine überlange Aneinanderreihung von Klischees anfühlt ist für mich allerdings kein gutes Zeichen. Da hilft es auch nicht, dass mich Liam Neeson mit weißen Haaren irgendwie an Leslie Nielsen erinnert.

Ich meine, ich kann den nielsenschen Dialog geradzu hören:

„Mark Felt?“

„Yes, a long time ago…“