‚Batmans Rückkehr‘ (1992) – Jingle Bells, Batman smells…

Nur um gleich mit der Eiserne Jungfrau-Tür in die Bathöhle zu fallen: ich liebe diesen Film! Tim Burton war auf dem Höhepunkt seines Schaffens, Jahre davon entfernt eine Karikatur seiner selbst zu werden. 1989 hatte er mit ‚Batman‘ quasi den modernen Superheldenfilm wie wir ihn heute kennen geschaffen. Es sollte nur rund 10 Jahre dauern, bis der Rest der Industrie das wirklich verstanden hatte. Interesse einen zweiten Batman Film zu drehen hatte er danach eigentlich nicht. Doch der Erfolg des Erstlings sorgte dafür, dass man ihm bei Warner absolut freie Hand ließ (von einigen „bitte, Tim, lass uns wenigstens Spielzeug verkaufen“-Szenen abgesehen). Heraus kam einer der bis heute merkwürdigsten Superheldenfilme überhaupt. Einer, der den eigenen geschaffenen Regeln scheinbar absichtlich widerspricht. Der keine bloße Übertragung des Franchises Batman auf die Leinwand ist, sondern durch und durch Burtons ganz eigene Interpretation. Und ich liebe jede einzelne Minute! Also los, steigt mit mir in des Pinguins Entenmobil und finden wir heraus, was diesen Film miauen lässt!

Wir beginnen mit einer Rückblende. Aber es sind nicht die Waynes, die wieder einmal, in einer Gasse erschossen werden, nein, es ist eine andere Gothamsche Geldadelsfamilie. Das Ehepaar Cobblepot wirft seinen missgestalteten kleinen Sohn im Park in einen Bach. Hier treibt er nun während der Eröffnung im Körbchen wie ein pervertierter Baby Moses in die Kanalisation, wirft Schatten an die Wände, die Nosferatu neidisch werden lassen, während sich Danny Elfmans Musik in weihnachtlich-finsteren lalala-Crescendi ergeht, die als Testlauf für ‚A Nightmare Before Christmas‘ gelten dürfen. Am Ende wird er, natürlich, von Kanalisations-Pinguinen aufgelesen. 33 Jahre später hat Milliardär Max Shreck (Christopher Walken) ein Problem. Er hatte Gothams Bürgermeister schon von seinem geplanten Kraftwerk überzeugt, da legt der unerträgliche Gutmensch Bruce Wayne (Michael Keaton) offen, dass dieses Werk ein großer Betrug ist. Dabei hatte Shreck doch schon seine Sekretärin Selina Kyle (Michelle Pfeiffer), die genau das herausgefunden hat, aus dem Fenster gestoßen. Was Shreck natürlich nicht weiß ist, dass sie seitdem als Catwoman seine Kaufhäuser in die Luft jagt. Doch als der „Pinguinmensch“ Cobblepot (Danny De Vito) Shreck entführt, um seinen „rechtmäßigen Platz“ in der Gesellschaft zu erpressen, hat der eine bessere Idee: die Gang des Pinguin solle den Bürgermeister (und Batman) durch eine Verbrechenserie vorführen. Dann würde Shreck dafür sorgen, dass Cobblepot neuer Bürgermeister wird. Zunächst spielt der Pinguin mit, hat jedoch andere, weit finsterere Pläne.

Möglicherweise fällt Euch auf, wie wenig in der Zusammenfassung der Name Batman fällt. Tatsächlich dauert es eine Viertelstunde bevor wir ihn im Film überhaupt zu sehen bekommen. Burton hat dieses Mal deutlich weniger Interesse am dunklen Ritter als an seinen Widersachern. Dennoch fasst er den Charakter in seiner ersten Szene perfekt zusammen. Bruce Wayne sitzt teilnahmslos im Dunklen, bis das Batsignal durchs Fenster scheint und seine Augen zum aufleuchten und extreme, fast hypnotisierte Bewegung in ihn bringt. Keaton gibt seinen Wayne weiterhin als eine Art Alien. Durch sein Geld und seine Doppelidentität jedem normalen Leben weit entrückt, scheint er sich kaum in der Welt zurecht zu finden. Sein Batman wird nur durch eine sehr schmale Linie von seinen Feinden abgegrenzt. Wenn ein feines Grinsen um Batmans Mund spielt, als er einem Widersacher eine Bombe anheftet und ihn in einen Gulli wirft, dann ist das definitiv verstörend. Und so wird Batman vor allem durch seine Parallelen zu seinen Schurken umrissen.

Max Shreck ist das Zerrbild von Bruce Wayne. Ein Milliardär, der sein Vermögen rücksichtslos für politischen Einfluss und Vorteile einsetzt. Fest im öffentlichen Leben verankert ist er ein scheinbarer Wohltäter, der nur das Schlimmste will. Das genaue Gegenteil von Wayne, einem scheinbar nutzlosen Playboy, der Gutes nur mit Maske tut. Walken spielt seinen Shreck trotz Ebenezer Scrooge Kostüm und wilder, grauer Perücke mit absoluter Ernsthaftigkeit in gewolltem Abstand zur Cartoonhaftigkeit der anderen Charaktere.

Oswald Cobblepot ist, wie Bruce Wayne, der verlorene Sohn einer reichen Familie. Doch seine Eltern wurden nicht ermordet, sie haben im Gegenteil versucht ihn umzubringen. Wie Wayne ist der Pinguin in Folge dessen zu einem Rächer geworden. Nur ist seine Art der Rache derart scheußlich, dass man sich fast wundert, dass sie es so in den Film geschafft hat. Der Pinguin ist ein Kindermörder, der es auf erstgeborene Söhne, wie er einer war, abgesehen hat. Natürlich sieht man davon wenig, aber er beschreibt ausführlich, wie er Gothams Söhne in Shrecks Industrieabfall ersäufen will. Im Mittelpunkt steht aber eher seine Kandidatur zum Bürgermeister, aus der der Film auch den Großteil seines schwarzen Humors bezieht. Wenn Ihr den Film als Kind gesehen habt, ist Euch sicher exakt eine Szene in Erinnerung: wenn der Pinguin seinem Wahlkampfmanager die Nase abbeißt. Die Tatsache, dass ein absoluter Widerling nur dank Geld und bekanntem Namen Wahlerfolg einfährt ist aber natürlich einer der unrealistischsten Teile des Films… De Vito ergeht sich geradezu im Grotesken seines Charakters. Schwarzer Schleim trieft ihm aus dem Mund und alles was er sagt ist gar noch widerwärtiger. Der perfekte Darsteller für den Charakter.

Selina Kyle ist wie Bruce Wayne von Trauma gezeichnet und flüchtet sich wie er in eine zweite Persona. Tatsächlich ist es vor allem Selinas Charakter, der die größte Entwicklung über den Film durchmacht. Nicht nur ist Michelle Pfeiffer hier nichts weniger als großartig wenn sie es schafft gleichzeitig sympathisch, lustig, sexy und verdammt gruselig zu sein, nein, die Chemie in ihren Szenen mit Bruce Wayne ist so explosiv, dass man eine gute Entlüftungsanlage braucht. Kein Wunder, dass Warner noch über Jahre ein ‚Catwoman‘ Spin-Off mit ihr drehen wollte. Über das was dann Jahre später (ohne Pfeiffer) dabei rausgekommen ist breiten wir mal den großzügigen Mantel des Schweigens.

Was mich dazu bringt, dass der Film mit heutigen Superheldenfilmen quasi nicht zu vergleichen ist. Alle Hauptcharaktere in ‚Batmans Rückkehr‘ sind spitz wie Nachbars Federmaus. Das wäre an sich nicht bemerkenswert, doch sind Superhelden in aktuellen Filmen oft genug quasi asexuelle Wesen, dass es hier definitiv auffällt. Auch schert sich der Film im Gegensatz zu heutigen wenig um interne Logik oder Konsistenz. Warum gibt es ein paar Jahre nach dem Joker schon wieder eine Gang, die sich wie Clowns kleidet? Egal! Weil es halt Gotham ist! Batman kann Cobblepots Kindermordplan verhindern, indem er einen einzigen seiner Handlanger vermöbelt? Jep, er ist Batman. PINGUINE MIT RAKETENWERFERN? Sind verdammt cool. Ja!

Burton mischt hier genüsslich Cartoonhaftes mit tiefschwarz Groteskem, 60er TV-Serie mit deutschem Expressionismus. Und das Ergebnis ist sicherlich nicht 100% Batman, aber 100% Burton am Höhepunkt seiner Karriere. Drei Filme hat Burton mit Kameramann Stefan Czapsky gedreht und beide scheinen das Beste ineinander hervorgeholt zu haben. Neben diesem Film noch ‚Edward mit den Scherenhänden‘ und (mMn. Burtons Besten) ‚Ed Wood‘. Die wilde Architektur Gothams mit seinen gigantomanen Statuen, ziselierten Türmen und Wasserspeiern und seinen Einwohnern und Technologie, die in der Zeit verloren scheinen setzen beide dem ersten ‚Batman‘ Film noch eins drauf. Vor allem aber lebt Burton hier seine Liebe für den deutschen Expressionismus mit visuellen oder textlichen Anspielungen auf Filme wie ‚Nosferatu‘, Metropolis‘, ‚Das Cabinet des Doktor Caligari‘ oder ‚M‘ voll aus.

Und ich glaube daher kommt meine lange Liebe für den Film, den ich alle paar Jahre in der Weihnachtszeit schaue und der mich irgendwie jedes Mal wieder überrascht. Burton war für meine Entwicklung zum Filmfreund vermutlich entscheidend. Er war der erste Regisseur, bei dem ich schon als Kind einen absolut distinkten Stil ausmachen konnte. Einen Stil, der dafür gesorgt hat, dass ich jeden seiner Filme (wenigstens bis Ende der 90er) sehen wollte. Er ist aber auch ein Einsteigeregisseur, der logisch eben zum deutschen Expressionismus oder den B-Movies der 50er führt, genauso wie Tarantino ein Einsteigeregisseur ist, der seine ganz offensichtlichen eigenen Bezüge mitbringt und Interessen weckt. Für mich als Kind/Teenager in den 90ern also ganz logische Ansatzpunkte.

Das ist jetzt alles etwas länger und fanboyischer als gewollt geworden, aber manchmal fällt mir eben erst beim Schreiben und Nachdenken über einen Film auf, wie viel er mir eigentlich bedeutet. Und ‚Batmans Rückkehr‘ ist definitiv so ein Fall. Ich war damals hochenttäuscht über seinen mäßigen Erfolg und über alles was danach mit Batman für lange Zeit im Kino geschah. Heute ist mein Superhelden-Sättingungslevel definitiv erreicht, aber ich würde absolut jedem der von den heutigen Filmen gelangweilt ist, diesen nahelegen. Burton beschrieb ihn mal als Film, in dem sich Menschen wie Tiere verkleiden und wie Monster benehmen. Es ist ein kleiner Ausblick was hätte sein können in einer wilderen, seltsameren, spannenderen Superheldenwelt.

Oh, und Weihnachten war eher noch zentraler als ich es in Erinnerung hatte. In dem Sinne: frohe und gesunde Feiertage!

Update, viel zu spät in der Nacht geschrieben: Pudeldarstellerin Darla hatte bereits einmal zuvor in ‚Pee-wees irre Abenteuer‘ mit Tim Burton gearbeitet. Ihren größten Erfolg feierte sie ein Jahr vor ‚Batmans Rückkehr‘ als Buffalo Bills Pudel in ‚Das Schweigen der Lämmer‘. Die Rolle hier als Pudel der treffend benannten „Pudel Lady“ sollte leider Darlas letzte Rolle sein, da sie noch 1992 siebzehnjährig (für einen Pudel ein reifes Alter) starb. Auch wenn sie hier einen fiesen Gangster spielt, bin ich doch überzeugt, dass Darla ein sehr lieber Pudel war. Das ist alles.

Newslichter Ausgabe 56: alte neue Mutanten, Batman-Reue und mehr Clowns?

Willkommen zu Ausgabe 56 des Newslichters. Der Herbst kommt. Die News bleiben. Diese Woche gab es nicht wahnsinnig viel, was mein Interesse geweckt hätte, aber ich hoffe, ich habe eine ganz interessante Auswahl getroffen. Enzscheiden tut am Ende natürlich Ihr. Legen wir also los, ohne große Vorrede!

 

Disney und die Mutanten-Altlast

https://screenrant.com/new-mutants-movies-x-men-references-mcu/

Viel hat sich Disney mit dem Kauf des Studios FOX ins Haus geholt. Zu viel, wenn man Leute wie mich fragt. Aber, wenn man versucht die gesamte Popkultur aufzukaufen, dann landen manchmal auch Dinge im Einkaufswagen, die eigentlich niemand wirklich haben möchte. Zum Beispiel die ‚New Mutants‘. Ein Film um, man ahnt es, junge Mutanten, der im Universum der X-Men Filme spielt. Bereits 2017 gedreht, verschob Fox seit Anfang 2018 wieder und wieder die Veröffentlichung. Es gab einige Nachdrehs und stetige Umschnitte, was darauf hindeutet, dass man von der Qualität des Films nicht wirklich überzeugt war. Nun, nachdem der Film Disney gehört, wurde zunächst spekuliert, dass sie ihn unauffällig auf ihrer bald startenden Streaming-Plattform Disney+ versenden, oder gleich ganz verschwinden lassen würden. Wie so oft tut Disney aber das Unerwartete. Nachdrehs gibt es zwar keine mehr, allerdings lässt Disney dem vernehmen nach den Film noch einmal neu montieren und alle Andeutungen auf die Welt der X-Men-Filme entfernen. So etwa auch die Tatsache, dass „Mutant“ ein bekanntes Konzept ist. Das könnte darauf hindeuten, dass der Film, der nun im Frühjahr nächsten Jahres in die Kinos kommen soll, nicht nur Teil des MCU sein wird, sondern das erste Auftauchen von Mutanten im Marvel Cinematic Universe einläuten könnte. Woher ein solcher Sinneswandel? Auch bei Disney war man von der Qualität des Films wohl nicht überzeugt, doch haben sich bei mehreren Testvorführungen die Zuschauer begeistert gezeigt. Es wäre wirklich etwas Neues, wenn ein Film, der nicht unter Aufsicht von Kevin Feige entstanden ist, Einzug ins wohlkontrollierte MCU hält. Mal sehen, was draus wird. Vielleicht MUTIERT das MCU in eine NEUE Richtung…

 

Joel Schumacher bereut seine ‚Batman‘ Sequels

https://www.vulture.com/2019/08/joel-schumacher-in-conversation.html

Das dürfte eine Aussage sein die viele Bat-Fans freut: in einem Interview sagte Joel Schumacher jetzt, er hätte niemals seine Batmanfilme drehen sollen. Als bekennender Nichtmöger seiner Filme mag es überraschen, dass ich ihm da widerspreche. Nein, die Filme sind nicht gut und ja, die Tatsache dass McDonalds das Drehbuch von ‚Batman & Robin‘ als erste absegnen durften (um sicherzustellen, dass da auch genug Material für Junior Tüten Spielzeug drin ist!) ist geradezu widerlich zynisch (aber nicht Schumachers Schuld!). Und dennoch haben die Filme ihren Wert. Und nicht nur, weil sie seit über 20 Jahren als Beispiele dafür dienen was Superheldenfilme nicht sein sollen. Dabei ist mir der Ansatz der Filme, sich an der Serie von 1966 zu orientieren, durchaus sympathisch. Was Warner von Schumacher erwartet hat wird klar, wenn man seine älteren Filme ansieht. Düster sollte es werden, wie ‚Falling Down‘ oder wenigstens wie ‚Lost Boys‘. Das New York aus seinem ‚Flatliners‘ sah quasi schon wie Gotham aus. Und dann taucht er auf und lässt seine Charaktere wilde Grimassen in bunter Beleuchtung ziehen. Allerdings hat William Dozier, Produzent der 66er Serie, einmal gesagt, diese funktioniere nicht mehr, sobald das Publikum die Macher zwinkern sehe. Schumacher begann direkt mit dem größtmöglichen Zwinkern überhaupt. Allerdings haben sich die DC Filme seitdem immer mehr in gezwungener Düsternis verloren. Ich hoffe man verfolgt bei Warner nun weiter den Plan Filmemacher einfach mal machen zu lassen, ohne sich über ein „Cinematic Universe“ Gedanken zu machen. Diesen Kampf hat man gegen Marvel eh verloren. Jetzt sollte man sich auf die wunderbare Wandelbarkeit der eigenen Figuren verlassen. Ein Adam West-Batman ist ebenso erkennbar Batman, wie der von Christian Bale. Warum nicht damit ein wenig spielen. Filmemacher ihre Visionen der Charaktere ausleben lassen. Und in so einem Konzept haben auch die Schumacher-Batmänner ihren Platz. Samt Batnippeln, Bat-Kreditkarten und schmerzhaft overactendem Jim Carey. Oder um es mit dem steiermärkischen Mr. Freeze zu sagen: „CHILL!!“

 

‚ES Kapitel II‘ nicht notwendiger Weise der letzte Pennywise Film

https://screenrant.com/it-2-sequel-future-movies-pennywise/

Regisseur Andy Muschietti hat angedeutet, dass mit dem zweiten Kapitel der ‚ES‘ Stoff von Stephen King zwar auserzählt ist, allerdings habe das Wesen ja zuvor schon Millionen von Jahren auf der Erde zugebracht, weitere Geschichten wären als Prequels also möglich. Da kommen natürlich direkt Ideen auf. Etwa den Clown im Gangsterfilm der 20er Jahre aus einer Gin-Badewanne auftauchen zu lassen. Oder im Wilden Westen aus einer Pferdetränke „Howdy, Georgie!“
Aber nein, gehen wir weiter zurück. Ein Triceratops Junges ist auf der Suche nach seiner Mutter. Da taucht aus einem Sumpfloch ein Tyrannosaurus mit weißgetünchtem Gesicht und orangener Perücke auf. Im verkümmerten Ärmchen hält er ein Bündel Luftballons und beginnt merkwürdig zu tanzen. Los Mr. Muschietti, drehen sie diesen sündteuren Film, den außer mir niemand sehen will! Eigene Ideen für Pennywise-Prequels (möglicherweise auch mit seinem kamerascheueren Bruder Poundfoolish) dürft Ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen!

 

Das war‘s dann auch schon wieder. Die meisten News bestanden daraus, von den begeisterten Rezensionen zum kommenden ‚Joker‘ Film zu schwärmen. Für mich hätte das aber nur bedeutet wieder einmal die alte Anekdote auszupacken, dass Caesar Romero sich für seinen Joker nicht den Schnauz rasieren wollte und deswegen darüber geschminkt werden musste. Aber die kennt inzwischen vermutlich jeder. Und falls nicht habe ich sie jetzt gerade „unauffällig“ doch noch einmal erzählt.

Newslichter Ausgabe 44: spoilerfreier Tarantino, DeLoreans und endlich mal ein Horror Remake

Willkommen bei Ausgabe 44 des Newslichters. Wahrlich, die Zeit fliegt, selbst wenn man nicht in einer Zeitmaschine aus einem DeLorean sitzt. Um John DeLorean, dessen Auto nicht viele, aber immerhin Doc Brown überzeugt hat, geht es heute. Und um Batman, Quentin Tarantino und dem Jakob seine Leiter. Legen wir lieber los, bevor ich noch mehr grammatikalischen Schaden anrichten kann.

 

‚Jacob’s Ladder‘ Remake

https://screenrant.com/jacobs-ladder-movie-remake-release-date/

Tja, früher oder später kommt wohl kein Film, der sich irgendwo im Dunstkreis des Begriffs „Horror“ befindet um ein Remake herum. Adrien Lynes Original von 1990, ein Horrorthriller um einen Vietnamveteranen (Tim Robbins), der von schrecklichen Visionen geplagt wird, war kein sonderlich großer Erfolg, aber er war einflussreicher als man meinen sollte. Denn er diente als direkte Inspiration für die finstere Welt der ‚Silent Hill‘ Videospiele, die ihrerseits Vorlage für allerlei Horrorfilme (und nicht nur ihrer Verfilmungen) wurde. Was aber nicht bedeuten soll, dass ‚Jacob’s Ladder‘ selbst nicht auch über die Jahre ein Kultpublikum gefunden hätte. Nun soll also ein Remake her. Gerüchte darüber gibt es seit 2013, nun haben sie sich insofern verdichtet, dass sicher ist, dass David Rosenthal Regie führen soll und Michael Ealey. Ich muss gestehen, dass mir beide unbekannt sind, hoffe aber, dass es ihnen gelingt einen ähnlich verstörenden Ton zu treffen wie Lyne und Robbins vor fast 30 Jahren.

 

Tarantino bittet um Diskretion

https://deadline.com/2019/05/quentin-tarantino-letter-cannes-once-upon-time-hollywood-spoilers-1202618690/

In einem offenen Brief hat sich Quentin Tarantino an Veranstalter und Besucher der Filmfestspiele von Cannes gewandt. Darin bittet er auf Spoiler für seinen Film ‚Once Upon A Time in Hollywood‘, der dort uraufgeführt wird, zu verzichten. Das könnte man nun auf die aktuelle Spoiler-Phobie schieben, über die ich hier immer mal wieder schreibe, allerdings ist die Tatsache, dass ein Regisseur seinen Film nicht verraten will nun nichts wirklich Neues. Das berühmteste Beispiel dürfte wohl Hitchcock in Bezug auf ‚Psycho‘ sein. Hier weigerte er sich den Bossen von Paramount eine Kopie des Skripts zukommen zu lassen, aus Angst sie könnten etwas verraten, zeigte den Film vorher nicht Kritikern, verbot seinen Hauptdarstellern Interviews zu geben, aus Angst sie könnten sich verplappern und drehte gar einen Trailer, der nichts mit dem Film zu tun hat, in dem er den Zuschauer mit auf eine joviale Tour durch das Bates-Haus nimmt. Auch bat er sich von Kinos aus, niemanden nach Beginn des Films einzulassen, weil er nicht wollte, dass die Spätkommer die anderen Zuschauer mit dauernden „aber wo ist Janet Leigh?“ Fragen nerven. Und das war Jahrzehnte vor dem perfekten Spoiler-Vektor, dem Internet. Ob eine solche Bitte heute noch ihren Zweck erfüllen wird, das werden die nächsten Tage zeigen.

 

Robert Pattinson ist (vermutlich) der neue Batman

https://www.cinemablend.com/news/2471886/robert-pattinson-has-been-cast-to-play-the-new-batman

Eine ganze Reihe von Publikationen scheint es als sicher zu betrachten, dass Robert Pattinson, nach dem Abgang von Ben Affleck, der neue Darsteller des Batman wird. Dabei scheint von offizieller Warner-Information nur sicher, dass er an der Spitze einer Liste, gemeinsam mit Nicolas Hoult (Beast im X-Franchise) steht. Aber gut, gehe ich einmal davon aus, dass andere besser informiert sind als ich. Die Reaktionen auf diese Nachricht sind ehrlich gesagt nicht mehr überraschend, aber immer noch enttäuschend. Sofort haben entrüstete „Fans“ mehrere Petitionen gestartet, die verlangten, dass Warner den noch nicht fertig eingestellten Pattinson entlassen und einen anderen, „passenderen“ Darsteller anheuern. Ich hoffe einfach mal ich muss niemandem das Konzept von Schauspielerei erklären. Glaubt irgendjemand wirklich Pattinson legt seinen Batman exakt so an, wie seinen Glitzer-Eddie aus ‚Twilight‘? Denn darauf scheint ein Großteil der Kritik abzuzielen. Dabei hat Pattinson nun wirklich seine Zeit nach Twilight damit zugebracht unter Beweis zu stellen, dass er ein interessanter Darsteller ist. Seien es seine Zusammenarbeiten mit David Cronenberg, aktuell mit Claire Denis und in naher Zukunft mit Robert Eggers, das sind alles hochinteressante Regisseure. In Besprechungen von seinen Filmen hier auf dem Blog (‚The Rover‘ oder ‚Lost City of Z‘) habe ich nicht immer die wärmsten Worte für die Filme, aber Pattinson war nie das Problem. Und ‚Good Time‘ steht gar nur seinetwegen auf meiner „zu sehen“ Liste. Wir haben im Bat-Franchise denselben Eiertanz vor gut 10 Jahren schon einmal durchgemacht, als „Fans“ sich über Heath Ledger als Joker entrüsteten „aber der war in [Projekt, das sie nicht mögen hier einsetzen]!“ und wie ist das ausgegangen? Seien wir ehrlich, jemand der seine 20er damit verbracht hat so zu tun als sei er ein Vampir ist doch die ideale Batman-Besetzung.

Sei dem wie es will, Matt Reeves ‚The Batman‘ soll ein Noir-inspirierter Film werden, in dem Batmans detektivische Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen, die von bisherigen Umsetzungen meist ignoriert wurden. Ich für meinen Teil bin gespannt.

 

„You built a time machine out of a DeLorean?“

https://deadline.com/2019/05/john-delorean-pic-driven-acquired-by-uphe-content-group-cannes-1202617016/

Das wahrlich mehr als filmreife Leben des DeLorean Entwicklers/Herstellers John DeLorean soll endlich eine würdige Umsetzung bekommen. In Nick Hamms ‚Driven‘ spielt Lee Pace den Manager/Ingenieur. DeLorean machte in den 60er Jahren General Motors vom Hersteller von Familienkutschen zur großen Nummer in Muscle Cars. Dadurch wurde er so eine Art Manager-Superstar, der sich gern mit nacktem Oberkörper beim Gewicht-Stemmen ablichten ließ und ein Model als Ehefrau hatte. Er erwies sich aber als derart egozentrisch, dass General Motors ihn entließ. Folglich gründete er seine eigene Firma, entwarf sein Stahlgebilde mit den Flügeltüren und wollte es in Nordirland (in den späten 70ern, frühen 80ern…) produzieren lassen. Dabei ging vieles schief, DeLorean verplemperte noch mehr Geld und am Ende musste er sehr schnell 17 Millionen auftreiben, wodurch er zum zentralen Element in der Drogenfalle des FBI-Informanten Jim Hoffman (im Film Jason Sudeikis) wurde. Sollte der Film nur halb so irrsinnig wie die wahre Geschichte werden, haben wir hier einen echten Geheimtipp an der Hand.

 

Das war es auch schon wieder für heute. Neue Neuigkeiten gibt es brandneu in der neuen Woche. Bis dahin!

 

Newslichter Ausgabe 21: Grusel-Batman, realer Konsolenkrieg und animierter Sternenkrieg

Willkommen beim Newslichter. Die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Selbst wenn es für Glühwein doch deutlich zu warm ist. Das bedeutet die Filmnachrichten sind noch etwas blockbusteriger als sonst. Mir fiel es diese Woche mal wieder erstaunlich schwer eine Handvoll (meiner Meinung nach) interessante News zusammenzustellen. So etwas wie „Kylo Ren bekommt womöglich in Episode IX einen neuen Helm“ fällt jedenfalls nicht darunter. Ich hoffe es ist mir zu Eurer Zufriedenheit gelungen. Viel Spaß!

 

James Wan würde gern Batman-Horror drehen

https://screenrant.com/batman-horror-movie-james-wan-director/

Gerade hat James Wan mit ‚Aquaman‘ seinen ersten Superheldenfilm fertiggestellt. Umfangreiche Erfahrungen im Horrorfilm konnte er mit ‚Saw‘, ‚Insidious‘ oder ‚Conjuring‘ sammeln. Da überrascht es vielleicht nicht unbedingt, dass sein Traumprojekt ein Horrorfilm mit Batman in der Hauptrolle wäre. Kaum ein Held wäre wohl besser für die Art Film geeignet und bringt auch noch die perfekte Schurkenriege dafür mit. Einige Szenen mit Scarecrow in ‚Batman Begins‘ ließen auch bereits erahnen, wie so etwas aussehen könnte. Sollte ‚Aquaman‘ zu einem ähnlichen Erfolg werden, wie beinahe alles, das Wan anfasst, wäre dieser Traum also vermutlich nicht unmöglich. Ich zumindest wäre gespannt.

 

BFI unterstützt keine Filme mit Schurken mit Gesichtsnarben mehr

https://screenrant.com/bfi-villains-facial-scars/

Der Schurke mit dem vernarbten Gesicht ist vermutlich beinahe so alt wie das Kino selbst. Sei es das Phantom der Oper, Ernst Stavro Blofeld, Freddy Krueger oder aktueller die Nolan/Ledger Interpretation des Jokers oder Kylo Ren. Selbst im Zeichentrick hat Simbas mörderischer Onkel Scar genau die im Gesicht. Die britische Organisation Changing Faces unterstützt Menschen mit sichtbaren Narben, bietet etwa Kindern psychologische Betreuung an und setzt sich gegen Diskrimination ein. Nun hat sie die Aktion „I am not your villain“ gestartet, die sich gegen das Klischee des vernarbten Schurken richtet. Dieses würde zur ohnehin schon umfassenden Diskriminierung nur noch weiter beitragen. Prominente Unterstützung hat die Kampagne in Form des British Film Institute gefunden, dass förderungswerte, britische Produktionen unterstützt. Dieses wird von nun an keine Filmprojekte mehr, in denen Schurken Gesichtsnarben aufweisen unterstützen. Da kann man mit den Augen rollen, fürchten, dass das die Kreativität einschränkt oder feststellen, dass in der Art Filme, die das BFI unterstützt ohnehin eher selten Klischeeschurken auftauchen und es eine mehr symbolische Geste ist, ich persönlich finde die Entscheidung jedenfalls gut.

 

Konsolenkrieg!!

https://www.cbr.com/console-wars-tv-series-jordan-vogt-roberts/

Na, wart Ihr ein Kind in den frühen 90ern? Hattet Ihr eine Videospielkonsole? Dann habt Ihr vermutlich entweder „Sega-Prolls“ verachtet, oder „Nintendo-Jünger“ und ihre dämlichen Kinderspielzeuge. Oder aber Ihr hattet einen Heimcomputer und habt Euch über Leute gewundert, die Geld für Spiele ausgeben, während Ihr Kassetten/Disketten kopiert habt… Die frühen 90er waren Schauplatz des ersten Konsolenkrieges zwischen Sega und Nintendo, der nicht nur auf Schulhöfen und Spielplätzen, sondern vor allem in der Geschäftswelt äußerst brutal ausgetragen wurde. Und er trug dazu bei, wie der Markt heute aussieht. Man könnte etwa argumentieren Sony haben ihre Playstation vor allem aus „Rache“ an Nintendo veröffentlicht. In genau diese Thematik soll jedenfalls eine neue Serie von ‚Kong: Skull Island‘ Regisseur Jordan Vogt-Roberts einsteigen, die ebenfalls von Sony produziert wird. Ein spannendes Thema.

 

Star Wars Episode I bis VI sind wieder da, in animierter Kurzfilmform

https://www.cbr.com/star-wars-galaxy-of-adventures-shorts-series/

Eine Reihe von animierten Kurzfilmen soll Soundeffekte und Dialoge direkt aus den alten Star Wars Filmen übernehmen, um ikonische Szenen nachzustellen. Die Filme sollen exklusiv auf dem Star Wars Kids Youtube Kanal erscheinen. Ich kann aber eigentlich nur einen Testballon für spätere umfangreichere Veröffentlichungen vermuten. Halten wir also fest: Disney legen ihre alten animierten Filme als „Realfilme“ bzw. CGI neu auf und beginnen nun, ihre alten Realfilme zu animieren. In anderen Worten, sie verkaufen uns nochmal, was wir ohnehin schon mögen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich das kreativ oder doch eher kackendreist finden soll. Eins dürfte aber sicher sein, die Kasse wird es klingeln lassen. Und wenn ich ehrlich bin, die Animation sieht schon gut aus…

Das soll es für heute gewesen sein. Wir sehen uns nächste Woche. Gleicher Bat-Grusel Ort, gleiche Bat-Grusel Zeit.

 

Newslichter Ausgabe 1: Dünen, Clowns und (sehr) alte Männer

Eigentlich ist dies bereits mein dritter Blick auf interessante und bizarre Film-News, aber es ist der erste unter dem wunderbar eleganten neuen Titel, für den ich mich bei Bloggerkollege Ma-Go bedanken möchte! Jetzt aber ohne zu zögern zu dem weshalb Ihr eigentlich hier seid: brandheiße NEEEEEEEEEWS und lauwarme Einlassungen!

 

The Spice Must Flow!

https://www.moviepilot.de/news/denis-villeneuves-dune-hat-es-auf-den-gefragtesten-jungstar-hollywoods-abgesehen-1109220

Denis Villeneuve möchte in seiner Neuverfilmung des SciFi Klassikers ‚Dune‘ gerne Timothée Chalamet für die Rolle des Hauptcharakters Paul Atreides/Muad’Dib. Eine sehr gute Wahl, wie ich finde. Die Frage, wer ein würdiger Nachfolger für Herrn Stings geflügelte Metallwindel als Feyd-Rautha Harkonnen werden könnte, ist allerdings noch offen. Aber mal ehrlich, ich kann mir keinen besseren Regisseur für das Material vorstellen, als Villeneuve… andererseits bin ich auch ein großer Lynch-Fan und wir wissen alle was dabei rausgekommen ist. (wow, soviel zu meinem Versuch mal positiv zu starten)

 

Johahahaquin Phoenix als Joker im Standalone Film

https://www.moviepilot.de/news/joaquin-phoenix-aussert-sich-erstmals-zu-seinem-joker-film-1109151

Joaquin Phoenix wäre vermutlich nicht meine erste Wahl für den Joker gewesen, scheint aber, jetzt da er feststeht, beinahe offensichtlich. Die Wahl des Hauptdarstellers imponiert mir also durchaus, dass der Film abseits des gebeutelten DCEU spielt ebenso. Jetzt muss ich nur noch damit klarkommen, dass ein Film, für den einmal Martin Scorcese(!) angekündigt wurde, jetzt von Todd Phillips, dem Regisseur der ‚Hangover‘ Filme gemacht wird. Andererseits waren die, spätestens mit dem dritten, selbst ein bösartiger Scherz auf Kosten des Publikums, von daher passt es wohl schon irgendwie…

 

Kein ‚Scream 5‘ (vorerst…)

https://screenrant.com/scream-5-unlikely-wes-craven-director/

Warum ist es eine Nachricht, dass ein Film, mit dem Niemand rechnet, nicht kommt? Fragt mich nicht, aber die Hauptdarstellerin der anderen ‚Scream‘ Teile Neve Campbell geht zumindest davon aus, dass es nach dem Tod von Regisseur Wes Craven keine neuen Filme um die Mörder mit den Geistermasken geben wird. Dazu würde ich sie gerne, ganz im Sinne von Cravens anderer Schöpfung Freddy Krueger, fragen, wovon sie denn nachts so träumt (ich weiß, sie war vor allem höflich). Wäre ‚Scream‘ in irgendeiner Form noch ein Franchise aus dem sich derzeit auch nur ein Quäntchen Kohle quetschen ließe, hielte der Tod Cravens wohl kaum jemanden ab neue Teile zu produzieren. So haben wir wohl zumindest noch etwa acht Jahre Ruhe, bis zum unausweichlichen Remake/Reboot zum 30sten. Andererseits, der durchschnittliche Slasher steht immer dann wieder auf, wenn man am wenigsten damit rechnet…

 

‚Indiana Jones 5‘ nach 2021 verschoben

https://www.moviepilot.de/news/disney-stellt-klar-auf-indiana-jones-5-musst-ihr-noch-ewig-warten-1109061

Was soll ich sagen? Gut so! Ich will meinen Indy nicht Mitte 70, er sollte schon eher auf die 80 zugehen. Wann spielt der Film denn dann? Frühe 90er? Indy als emeritierter Professor, der übellaunige, ewig lange Leserbriefe an seine Lokalzeitung schreibt? „Es war mein gutes Recht die Kinder mit meiner Peitsche anzugreifen zu erschrecken, sie hielten sich in meinem Vorgarten (Privatbesitz!) auf und HABEN SICH ÜBER MEINEN HUT LUSTIG GEMACHT! Zu meiner Zeit, da hatten wir noch Respekt! Aber jetzt interessieren sich die Blagen doch nur noch für ihre Super-Dingstendos, Skateboards und irgendwelche Ninja Turtles… was ist das überhaupt, ein Ninja? Zu meiner Zeit waren Schildkröten noch[hier folgen 20 weitere Seiten] Ich kann es ehrlich gesagt kaum abwarten! (ernsthafte Voraussage: Indy trinkt aus dem Jungbrunnen und verwandelt sich in einen anderen Darsteller…)

 

Die Maus steht allein, mächtig und groß

https://screenrant.com/comcast-fox-bid-sky-news-disney/

Falls Ihr die Fox-Übernahme-durch-Disney-Saga mit angehaltenem Atem verfolgt und noch nicht erstickt sein solltet: es nähert sich dem Ende. Comcast wird kein Gegenangebot stellen. Disney wird also bald fast 50% der weltweiten Blockbuster-Gewinne kontrollieren. Ich für meinen Teil begrüße unsere neuen, murinaeischen Herrscher!

 

Und zuletzt möchte ich die Macher des Films ‚Skyscraper‘ mit Dwayne Johnson Feiglinge nennen, weil sie ihrem Film nicht den offensichtlichen Namen gegeben haben: ‚Die Rock Hard‘, so geht Sommerblockbuster!

Bis zum nächsten Mal, mit noch mehr dramatischem Unsinn!

Und jetzt: viel zu viele Worte über Batman Filme

Manchmal kommen Leute zu mir und fragen: „Herr Lichter, was ist Ihr liebster Batman Film?“ und von nun an kann ich… ach, wem mache ich was vor? Niemand hat mich das je gefragt und niemand wird es je fragen, hier ist dennoch eine Auflistung aller Batman Filme vom Schlechtesten zum Besten. Aller Batman Filme? Nein, zwei Kriterien gibt es: 1. sie müssen im Kino gelaufen sein und 2. ich muss sie gesehen haben. Aufgrund Kriterium 1 fallen die meisten (aber nicht alle!) animierten Filme weg und dank Kriterium 2 fallen alle Filme mit Ben Affleck raus. Es tut mir leid, falls das jemandes Gefühle verletzt.

hello

Legen wir trotzdem los. Und zwar mit dem Schlechtesten (Anm.: die Wertung ist natürlich meine. Eure dürft Ihr gerne in den Kommentaren kundtun): Weiterlesen