Newslichter Ausgabe 76: Ghibli-Stream, Affenverhör und Filmtraining

Willkommen zur Ausgabe 76 des Newslichters. Heute habe ich mal gute Nachrichten für Euch. Also nicht nur, aber immerhin auch! Und da heute einiges an Material vorliegt, muss ich auch mal nicht hier in der Einleitung Zeilen schinden, sondern wir können direkt loslegen!

 

Taika Waititi ‚Star Wars‘ Film?

https://screenrant.com/star-wars-movie-taika-waititi-develop-direct/

Angeblich soll sich Lucasfilm bei dem neuseeländischen Filmemacher Taika Waititi nach einem möglichen Interesse am Dreh eines ‚Star Wars‘ Films erkundigt haben. In Interviews hat Waititi zwar häufiger gesagt, er könne sich das nicht vorstellen, da sein distinkter Stil nicht unbedingt mit dem klassischen ‚Star Wars‘ vereinbar ist (und was das für Reaktionen hervorrufen kann, sah man an Rian Johnsons ‚Die Letzten Jedi‘). Doch nun ist das „klassische“ Star Wars immerhin durch und Waititi hat bereits die Regie einer Folge von ‚The Mandalorian‘ übernommen. Davon abgesehen habe ich letztens sein ‚Thor: Tag der Entscheidung‘ wiedergesehen. In der BluRay Einleitung erzählt er (nicht ganz ernst gemeint), dass er viel lieber einen Star Wars gedreht hätte und entschuldigt sich bei seinen Eltern dafür nicht J.J. Abrams zu sein. Ob er nach den Reaktionen auf ‚Episode IX‘ diese Entschuldigung aufrecht erhält und ob er mehr oder weniger Lust hat einen Star Wars zu drehen, wer weiß. Es ist eh Zukunftsmusik, steht doch erstmal der nächste Thor auf dem Programm. Und danach womöglich die Live Action Version von ‚Akira‘. Davon abgesehen hat Waititi ja auch gerade wieder gezeigt, dass er nicht aufhören will kleinere „eigene“ Produktionen wie ‚Jojo Rabbit‘ zu verwirklichen. Zum Glück.

 

Filme schauen ist Training!!

https://screenrant.com/watching-movies-exercise-study/

Was müssen Film und Fernsehen sich nicht alles nachsagen lassen. Dumm machen sie. Faul sowieso. Und vermutlich gewalttätig. Oh sicher, sie mögen positive emotionale Erfahrungen vermitteln, aber die sind doch nur Flucht vor der Wirklichkeit und überhaupt und sowieso! In der Reihe alltäglicher Unternehmungen, die ein positives Trainingsergebnis mit sich bringen, wie Treppensteigen, dem Bus hinterherrennen, Gartenarbeit oder mit dem Hund spielen, taucht Filmeschauen bislang nicht auf. Womöglich zu Unrecht, wie eine Studie des University College London nun zeigt*. Das Schauen emotionaler Szenen erhöht nicht nur die Herzfrequenz (Herz-Kreislauftraining sagt die Studie), nein es erhöht auch die Gesundheit des Gehirns und die Konzentrationsfähigkeit. Das Schauen im Kino ist dabei effektiver als zuhause, da dort weniger vom Training ablenken kann. Von nun  werde ich also verkünden, dass ich trainiere, wenn ich einen Film schaue. Und das ich ins Fitnessstudio gehe, wenn ich ins Kino marschiere. Ganz ehrlich, ich hatte mein Leben lang Probleme die richtige Sportart für mich zu finden. Aber nun, wo ich weiß es gibt eine, die ich mit einer Tüte Popcorn in der einen Hand und einem Halbliter Cola in der anderen ausführen kann, ist diese Frage für mich endlich geklärt. Und die Filmlichtung ist nun ein Fitnessblog. Schaut mehr Filme, Ihr schlaffen Fleischsäcke!!!

*Der Blog Filmlichtung übernimmt keinerlei Garantien für die Korrektheit der Ergebnisse der Studie oder die Trainigseffektivität des Filmeschauens. Offensichtlich…

 

David Lynch verhört einen Affen

https://www.cinemablend.com/news/2488832/surprise-david-lynch-just-released-a-bonkers-netflix-film-where-he-interrogates-a-monkey-for-murder?pv=related_list

Am 20ten Januar ist David Lynch 74 Jahre alt geworden. Dazu wünsche ich ihm natürlich ein herzliches „This ist he water and this ist he well. Drink deep and descend!“. Möge jemand Feuer gehabt haben, um die Kerzen auf dem Geburtstagskuchen zu entzünden.

Passend zu diesem Datum veröffentlichte Netflix einen Kurzfilm des Meisters des Surrealen, in dem Lynch selbst einen Polizisten spielt, der einen Affen verhört, der des Mordes beschuldigt wird. Was auch sonst? Leider ist das wohl kein Anzeichen dafür, dass Lynch zum Filmemachen zurückkehren will, da der Kurzfilm wohl schon von 2016 stammt. Es muss ja kein ‚Twin Peaks‘ Staffel 4 sein, David. Obwohl das natürlich großartig wäre. Aber ein Filmchen vielleicht? Oder zwei? Es dürfen auch Affen drin sein!

 

Ghibli kommt zu Netflix

http://www.filmstarts.de/nachrichten/18529243.html

Gute Nachrichten, insbesondere für diejenigen unter Euch, die sich letzten Monat während des Miyazakizembers enttäuscht gezeigt haben, dass die Filme nirgendwo zum Stream verfügbar waren. Falls Ihr Netflixkunden seid, werdet Ihr in den nächsten Monaten in den Genuss von insgesamt 21 Studio Ghibli Filmen bei dem Streaminganbieter kommen, darunter auch alle von mir besprochenen. Die einzige Ghibli-Produktion, die unerklärlicherweise fehlt ist Isao Takahatas großartiger ‚Die letzten Glühwürmchen‘. Das zeigt, dass meine Spekulationen, ob sich womöglich Disney die Rechte an den Filmen für ihren eigenen Streamingservice gesichert haben, genau das waren: blödsinnige Spekulationen. Aber das wusstet Ihr sicherlich schon. Ich freue mich jedenfalls, dass diese Filme weitreichend verfügbar sein werden.

 

Armer Bob Iger

https://deadline.com/2020/01/disney-bob-iger-compensation-falls-2019-1202834338/

Bob Iger, CEO von Disney muss dieser Tage ganz besonders stark sein. Es kam heraus, dass er für 2019 eine Gehaltskürzung um satte 28% hinnehmen musste. Statt den 65,6 Millionen Dollar aus 2018, musste der Mann sich 2019 mit gerade einmal 47,5 Millionen begnügen. Hoffentlich kann er damit seinen Haushalt bestreiten… Im letzten Jahr sah er sich Kritik von Abigail Disney ausgesetzt, dass er das 1000fache eines durchschnittlichen Angestellten von Disney in die Lohntüte bekäme. Viel wird sich daran durch seine Lohnkürzung nicht geändert haben, denn das eigentliche Problem ist die absolut miserable Bezahlung von Disneys Parkangestellten. 2018 gaben gut 10% von ihnen an in den letzten 2 Jahren obdachlos gewesen zu sein und 56% sahen sich durch unerwartete Ausgaben von der Obdachlosigkeit bedroht. Leider wird Igers Kürzung auf die prekäre Situation dieser Mitarbeiter der „happiest places on earth“ wohl keinen Einfluss haben.

 

Und das war es auch schon wieder! Wir sehen uns nächste Woche zum nächsten Newslichter!

Newslichter Ausgabe 75: Passwörter, Algorithmen und Blockbustertauglichkeit

Willkommen bei Ausgabe 75 des Newslichters. Wie oft ist die Unterhaltungsindustrie in den letzten 40 Jahren von ihren undankbaren Konsumenten getötet worden? Wenn man sie fragt, gleich dutzendfach! Und nun steht ein neuer spektakulärer Mordanschlag bevor. Und Du, ja DU, könntest Dich dem schon jetzt schuldig machen. Oder es handelt sich um reichlich überfächerte heiße Luft, um von echten Problemen abzulenken. Apropos echte Probleme, wir reden heute auch über Algorithmen in der Blockbusterplanung und Marvels neuer Vorsicht. Legen wir also los!

 

Passwort-Teilen tötet den Stream

https://www.hollywoodreporter.com/news/streaming-services-prepare-password-sharing-havoc-1267728?utm_source=twitter&utm_medium=social

Ich bin sicher, die verschiedenen Sparten der Unterhaltungsindustrie können die Narben der vielen versuchten Tötungen, die, nach eigenen Angaben, an ihnen vorgenommen werden mit einigem Stolz vergleichen. Nehmen wir nur die Musikindustrie. Die wurde durch die Verbreitung der bespielbaren Musikkassette und entsprechender Rekorder getötet. Und dann noch mal durch CD-Brenner. Und dann durch MP3s (wer alt genug ist, erinnert sich an den Schurken Napster!) und dann durch Streaming. Und hier ist sie im Jahr 2020 immer noch Milliardenschwer, immer noch klagend. Denn das ist das Erstaunliche in der Unterhaltungsbranche. Läuft es mal schlecht, ist immer der Konsument schuld. Und vor allem der ehrlich zahlende muss sich mit den Konsequenzen herumärgern. Bei Film-DVDs bedeutete das etwa Regionalcodes, Kopierschutzmaßnahmen, die inkompatibel mit manchen Playern waren, unüberspringbare Spots darüber wie böse und widerlich Kopierer sind. Die den ganzen Mist für ihre illegalen Versionen natürlich entfernt haben. Von Computerspielen, die direkt mit Schadsoftware daherkommen aus Angst vor Kopierern wollen wir gar nicht sprechen.

Und nun ist die Angst vor dem illegalen Konsumenten, der steten Verlust bedeutet, also bei den Streamingservices angekommen. In 2020 sind Passwort-Teiler plötzlich zu einem Problem geworden, nachdem in den letzten Jahren Social Media Konten etwa von Netflix noch Witze darüber gemacht haben. Warum? Ist die Zahl der Teiler radikal gestiegen? Nein, danach sieht es nicht aus. Ich vermute die Teiler sind auch nicht das wirkliche Problem. Das wirkliche Problem ist die Konkurrenz, die aus dem Boden schießt. Disney und Apple stehen den Platzhirschen Netflix und Amazon nun in direkter Konkurrenz gegenüber. Kaum jemand wird alle diese Dienste kaufen wollen oder können. Es gibt also mehr angebotenen Inhalt als Nachfrage. Es ist durchaus anzunehmen, dass das zu einem regeren Tausch in der Zukunft führen könnte, nach dem Prinzip „gibst Du mir Dein Disney+, kriegst Du mein Netflix“. Das ist sicherlich nicht legal und ich will es hier gar nicht schönreden (ebenso wenig wie die oben erwähnten Kopien), ich versuche es nur zu erklären. Ob es für die Anbieter nun ein kluger Schachzug wäre, aggressiv gegen das Passwort-Teilen (unter Freunden/Verwandten, gegen das im großen Maßstab gehen sie, soweit ich weiß, ohnehin vor) vorzugehen, oder ob das die Konsumenten direkt auf die ebenfalls verfügbaren Piraten-Streams treibt, werden sie hoffentlich klug abwägen. Mit Rückblick auf das Vorgehen der DVD-Ära habe ich da aber nicht die größten Hoffnungen…

 

Warner erwirbt KI basiertes Filmmanagement-System

https://www.theverge.com/2020/1/9/21058094/ai-film-decision-making-warner-bros-signs-cinelytic

Algorithmen wissen was wir im Internet tun und lassen. Algorithmen sagen voraus, was wir im Internet und im echten Leben tun und lassen. Die Frage ist, wie gut und wie nützlich diese Voraussagen sind. Bei Warner jedenfalls scheint man großes Vertrauen in das Algorithmus-basierte Filmmanagement-System von Cinelytic zu legen. Der CEO von Cinelytic beeilte sich zu versichern, dass sein System selbstverständlich keine kreativen Entscheidungen fällen kann und soll, diese seien auch in Zukunft dem „Bauchgefühl“ vorbehalten. Nun kann man aber mit ziemlicher Sicherheit feststellen, dass kreative und geschäftliche Entscheidungen im Blockbusterbereich des Films oft genug ein- und dasselbe sind. Natürlich wird von der Marktforschung mindestens ebenso sehr wie von kreativer Seite bestimmt, ob ein Film einen Will Smith oder einen Tom Cruise in der Hauptrolle hat. Ob die Auslagerung dieser Marktwirtschaft in ein KI-gesteuertes System nun überhaupt einen großen Unterschied macht ist fraglich. Was es definitiv tut, ist die kalt-mechanistische Businesshaltung der Blockbusterplanung einem gnadenlosen Scheinwerferlicht auszusetzen. Und schaut man sich Reaktionen an, dann war das womöglich kein so kluger Schachzug.

Aber nehmen wir einmal an der Algorithmus würde alle kreative Entscheidungen aufgrund ihrer Marktfähigkeit treffen, dann käme vermutlich so etwas wie Dwayne „The Rock“ Johnson als Ethan Hunt in ‚Avengers vs. Transformers‘ dabei heraus. Ich würde gern Eure absurden Ideen für Algo-Buster in den Kommentaren lesen!

 

Doctor Strange 2 ohne Regisseur

https://screenrant.com/doctor-strange-2-director-scott-derrickson-exit-reason/

Scott Derrickson, Regisseur des ersten ‚Doctor Strange‘ Films und geplanter Regisseur für die für 2021 geplante Fortsetzung hat bekannt gegeben, dass Marvel und er sich aufgrund „kreativer Differenzen“ getrennt haben. Das erinnert natürlich daran, wie Edgar Wright und Marvel sich über „kreative Differenzen“ zu ‚Ant-Man‘ getrennt haben. Und ich könnte mir sogar vorstellen, dass es tatsächliche kreative Differenzen waren. Derrickson hat mehrfach angedeutet, dass er aus ‚Doctor Strange 2‘ gerne einen Horrorfilm gemacht hätte. Das wäre absolut passend, setzt sich doch der Sorceror Supreme in seinen Comics immer wieder mit lovecraftschen kosmischen Schrecken auseinander. Doch womöglich war genau das Marvel und Produzent Kevin Feige in dieser Situation zu riskant. Horror ist eben nicht Mainstream. Und nach ‚Endgame‘ wird die nächste „Staffel“ Marvelfilme von der gesamten Branche sicherlich mit dem Mikroskop untersucht, ob sich auch nur irgendwelche Anzeichen von Publikumsermüdung feststellen lassen. Das kann durchaus dazu führen, dass hier absolut auf Nummer sicher gefahren wird und wieder Schema F wie zu Beginn des MCU gilt. Das wäre schade, gerade weil Marvel für mich wieder interessanter wurde, weil sie ihren Kreativen freiere Hand ließen. Aber am Ende sind diese Filme halt doch eins vor allem anderen: ein Milliardengeschäft.

 

Und das war es auch schon wieder für heute. Wir sehen uns nächste Woche genau hier wieder!

Newslichter Ausgabe 74: Fortsetzungen, lange Filme und erfolgreiche Königinnen

Willkommen zur Ausgabe 74 des Newslichters. So richtig dicke sprießen die News so früh im Jahr immer noch nicht. Vor allem wenn man nicht an den Golden Globes oder dem neunten Star Wars interessiert ist. Doch natürlich habe ich etwas gefunden, dass hoffentlich auch Euer Interesse wecken wird. Legen wir also direkt los!

 

Sequels 2020

https://www.moviepilot.de/news/von-james-bond-bis-top-gun-alle-fortsetzungen-2020-im-kino-1123004

Auf MoviePilot gibt es die oben verlinkte Liste sämtlicher geplanter Sequels, die im Jahr 2020 einen Kinostart in Deutschland haben werden. 41 Sequels zählt die Liste. Dazu 8 Filme irgendwo zwischen Reboot, Fortsetzung und Spin Off, sowie 3 Prequels. Macht 52 Filme, die sich auf Vorhergegangenes beziehen. Ohne dass da Filme aus dem reinen Streaming eingerechnet wären. Im Vorjahr waren es (laut MoviePilots letztjähriger Liste) 55. Statistisch also kein großer Unterschied. Für dieses Jahr sind darunter Erwartetes, wie etwa der nächste Bond, der nächste Fast & Furious oder die Wonder Woman Fortsetzung. Mit FreshTorges ‚Kartoffelsalat 3‘ aber auch eine Erinnerung, dass man in Deutschland, warum auch immer, noch an der Idee des „Youtuber-Films“ festhält. Dazu wird auch Älteres in Fortsetzungen wieder aufgekocht, vor allem natürlich ‚Top Gun 2‘, ‚Bill & Ted Face The Music‘ oder ‚Bad Boys For Life‘.

Das klingt auf den ersten Blick erst einmal nach furchtbar viel. Doch wenn man davon ausgeht, dass 2018 576 Filme in deutschen Kinos angelaufen sind und man annehmen darf, dass es für das letzte Jahr (für das ich auf die Schnelle keine Zahlen gefunden habe) nicht dramatisch weniger geworden sind und sich das auch dieses Jahr nicht allzu groß ändert, dann wären es „nur“ etwa 10% Fortsetzungen. Aber die tauchen halt auch gerne unter den erfolgreichsten Filmen auf. Von daher wird uns die Sequelitis (und die nahe verwandte Cinematic Universitis) vermutlich noch sehr lange erhalten bleiben. Und ich müsste auch lügen, würde ich behaupten, dass mich zumindest ein paar der Fortsetzungen nicht interessieren.

 

Bob Dylan Biopic

http://www.filmstarts.de/nachrichten/18529069.html

Musiker Biopics sind derzeit beliebter und erfolgreicher denn je. ‚Bohemian Rhapsody‘ hat bewiesen, dass sie sowohl Geld als auch Prestige einbringen können, für die Studios also eierlegende Wollmilchsäue (die auch noch Musik verkaufen!!!) darstellen. Nach Elton John ist nun ein weiterer großer Name an der Reihe: Bob Dylan bekommt mit ‚Going Electric‘ sein eigenes Biopic. James Mangold (‚Logan‘) übernimmt die Regie und Timothée Chalamet die Hauptrolle.

Einige werden nun womöglich einwerfen, dass es doch bereits 2007 mit ‚I’m Not There‘ ein Dylan Biopic gab. Das stimmt zwar, allerdings war Todd Haynes Film, der sich auf die Wandlungsfähigkeit Dylans bezog und ihn daher mit sechs verschiedenen Darsteller(inne)n besetzte, die ihn zu unterschiedlichen Momenten in seinem Leben spielten, vielleicht etwas zu abgedreht um zum riesigen Publikumserfolg zu werden. Wie Dylan selbst, möchte man sagen, aber ich will James Mangold vielleicht doch erst einmal eine Chance geben. Mindestens unterhaltsam sind seine Filme meistens.

 

Es waren einmal vier Stunden in Hollywood

https://screenrant.com/once-upon-time-hollywood-tarantino-4-hour-directors-cut-maybe-next-year/

Falls Ihr Tarantinos ‚Once Upon A Time in Hollywood‘ gesehen habt und Euch nach zwei Stunden und vierzig Minuten gedacht habt „ich wünschte der wäre noch 80 Minuten länger“, dann könntet Ihr jetzt Glück haben. In einem Interview mit dem Magazin Collider erzählte Tarantino vom ursprünglichen vierstündigen Cut. Als der mit ihm interviewte Brad Pitt nachhakte, ob man den zu sehen bekommen würde, sagte Tarantino er sei vollständig und er könne sich vorstellen, dass da in einem Jahr etwas käme. Eine echte Ankündigung ist das natürlich nicht. Vor allem weiß man nicht in welcher Form ein solcher „Directors Cut“ erschiene. Tarantinos offizieller Zusammenschnitt von Kill Bill 1 + 2 existiert auch, allerdings kann man den nur im New Beverly, Tarantinos eigenem Kino, sehen. Ich drücke Tarantinofans mit ausreichend Sitzfleisch jedenfalls die Daumen. Ich für meinen Teil muss immer noch die Kurz(HA!)fassung sehen.

 

‚Die Eiskönigin 2‘ erfolgreichster Animationsfilm aller Zeiten

https://screenrant.com/frozen-2-highest-grossing-animated-movie-ever/

Disneys ‚Die Eiskönigin 2‘ hat den Staffelstab als erfolgreichster Animationsfilm aller Zeiten mit 1,325 Milliarden Dollar erfolgreich von Disney/Pixars ‚Die Unglaublichen 2‘ (1,243 Milliarden) übernommen. Moooment mal, mag der geneigte Zahlenfan jetzt einwerfen, hat nicht Disneys ‚Der König der Löwen‘ (2019) 1,657 Milliarden Dollar gemacht und damit beide im Savannenstaub zurückgelassen? Das stimmt, doch laut Disney handelt es sich dabei um einen „Live Action“ Film. Obwohl er vollständig aus dem Rechner kommt (abgesehen von einem Sonnenaufgang am Anfang). Ob Disney das anders sehen würde, wenn es nicht ohnehin den erfolgreichsten Animationsfilm im eigenen Haus hätte ist sicher eine gute Frage, aber eine die ich nicht beantworten kann. Und eine die immer unwichtiger wird, weil sich Disney ohnehin jede einzelne Kategorie von erfolgreichster ___Film sichert. Zumindest Fragen, ob es eine dritte Eiskönigin geben wird sollten durch den Erfolg wohl beantwortet sein.

 

Und das war es auch schon wieder für heute. Wir sehen uns nächste Woche!

Newslichter Ausgabe 73: Neujahrsgruß

Willkommen zur Ausgabe 73 des Newslichters, der ersten von 2020. Und da in den neun Stunden, die dieses neue Jahr und diese neue Dekade nun alt ist (hoffentlich, ich schreibe das natürlich im Voraus) noch nicht so viel passiert ist, wird dieser Newslichter eher die Rolle eines freundlichen Neujahrsgrußes und kleinen Klönschnacks spielen. In diesem Sinne: ein Frohes Neues Jahr!

So, worüber könnten wir sprechen? Auf Newsseiten gibt man sich derzeit überrascht, dass Universal ‚Cats‘ aus seiner Liste möglicher Oscar-Kandidaten gestrichen hat. Ist das wirklich überraschend bei einem Film, der dem Studio vermutlich Verluste von über 70 Millionen Dollar einfahren wird? Bei einem Film, bei dem sich Publikum und Kritik mit Häme zu überbieten versuchen. Einem Film, der als mögliches Karriereende für Regisseur Tom Hooper gehandelt wird? Ich würde eher behaupten es zeugt von einer gewissen Vernunft diesem Film keine großen Oscar-Chancen auszurechnen. Vielleicht Chancen auf Goldene Himbeeren, aber für die muss man sich nicht bewerben… (sehen will ich ihn immer noch)

Simon Pegg behauptet übrigens Quentin Tarantinos ‚Star Trek‘ Film könnte durchaus immer noch Realität werden und deutet gar an, dass er vor dem neulich angekündigten vierten Kelvin-Star Trek kommen könnte. Damit haben die Star Trek Filme mein erträgliches Maß an Hick Hack endgültig überschritten und dürfen daher nicht erwarten weiterhin im Newslichter besprochen zu werden. Sie werden es überleben, da bin ich fast sicher (obwohl, so unvorhersehbar de Entwicklungen da sind…).

Martin Scorseses Tochter Francesca hat die Weihnachtsgeschenke für ihren Vati in Marvel-Geschenkpapier verpackt. Hohoho, ich hoffe der Scorsesische Haussegen hat’s überstanden.

Der neue Star Wars, huh? Als der [Spoiler] mit dem [Spoiler], da dachte ich wirklich jetzt würde [Spoiler] und [Spoiler] gleich [Spoiler]. Aber als dann [Spoiler] seinen [Spoiler] und [Spoiler] auch noch ihren[Spoiler], da wurde dann klar, dass [Spoiler] und [Spoiler] mit [Spoiler] wohl nicht [Spoiler]. Also im Großen und Ganzen war es reichlich [Spoiler] und ich bin froh wenn [Spoiler]. Und wie seht [Spoiler] das (bitte keine [Spoiler])?

So, das soll es aber auch schon gewesen sein. Nun könnt Ihr Euren eventuellen Kater auskurieren, Euch um die Umsetzung Eurer guten Vorsätze kümmern und Euch auf ein neues Jahr voller Newslichter freuen.

 

 

 

Newslichter Ausgabe 72: KatzenLEGO oder „was denkt der sich bloß bei den Überschriften?“

Frohohohohe Weihnachten und willkommen bei einer Miniausgabe 72 des Newslichters. Weihnachtlich wird es in der heutigen Ausgabe nicht, doch sollte dennoch für jeden etwas dabei sein, sprechen wir doch über Katzen und LEGO. Und wer mag nicht wenigstens eines davon?! Legen wir also direkt los!

 

‚Cats‘ wird verbessert

https://screenrant.com/cats-movie-cgi-problems-changed-bad-tom-hooper/

Wer Videospiele spielt, für den sind „Patches“ nichts Besonderes. Kleine oder auch große Updates, die kleine oder auch große Fehler ausbügeln. In heutigen Zeiten, wo praktisch jede Konsole und jeder PC immer online ist, ist auch der „Day One Patch“, eine Verbesserung noch am Tag der Veröffentlichung eines Spiels, nichts ungewöhnliches. Bei Filmen gab es das bislang in dieser Form nicht. Doch heutzutage, wo Filme oftmals nicht mehr als physisches Objekt in die Kinos gebracht werden, sondern als Datei ausgeliefert werden, war das wohl nur eine Frage der Zeit. Nun hat also Tom Hoopers Musical-Verfilmung ‚Cats‘ einen solchen Patch erhalten. Nicht verwunderlich, schraubte Hooper zusammen mit den VFX Künstlern bis zur letzten Minute an den, in den Trailern großteils verschrienen, CGI-Katzenkostümen der prominenten Darsteller. Tatsächlich sollen sich dort einige Fehler eingeschlichen haben, etwa dass die „echten“ Hände einer Darstellerin in einer Szene zu sehen waren.

Ob dieses Ausbessern der Effekte einen Film retten wird, bei dem sich die Kritik derzeit mit Häme überschlägt und der an der Kasse enttäuscht ist fraglich. Meine Vermutung ist allerdings, dass sich eben durch die bizarren CGI-Effekte neugierig gewordene Zuschauer (wie ich) und regelmäßig filmisch unterversorgte Musical-Fans den Film vor einem Totalflop retten werden*. Und wer weiß, womöglich steht ihm gar eine Karriere als Kult-Film mit ritualisierten Mitternachtsvorstellungen bevor. Ungewöhnlich genug dafür scheint er zu sein. Soll heißen: ‚Rocky Horror Picture Show‘ wurde vor 45 Jahren auch verrissen…

* habe gerade gesehen, dass der Film ein Budget von 100 Millionen Dollar (ohne Marketing) hat und am ersten Wochenende weniger als 6 Millionen eingespielt hat. Möglicherweise wird’s doch ein Totalflop…

 

Quo Vadis LEGO Movie-Rechte?

https://deadline.com/2019/12/lego-movie-rights-universal-talks-1202814095/

Der ‚LEGO Movie‘ war 2014 ein echter Überraschungserfolg. Statt der erwarteten zynischen, als Film verkleideten Produktwerbung bekamen wir einen durchaus selbstironischen Film, dem es perfekt gelang seine gelbe Plastikklaue auf eben jene Punkte zu legen, die LEGO faszinierend und zu einem unsterblichen Spielzeug für jung und alt machen. Aber dann wollte Warner mehr. Etwas zu viel mehr. Es folgte der ‚LEGO Batman Movie‘ und ein ‚Ninjago‘ Film in (zu) kurzer Abfolge. Und als die Luft fast vollends raus war, wurde ein zweiter LEGO Film nachgeschoben. Die Kritik war zwar immer noch wohlwollend, doch sehen wollte den kaum noch jemand.

Und so scheint es jetzt, dass Warner genug von der Lizenz hat. Die LEGO Filmrechte stehen zum Verkauf. Eine ganze Reihe Studios sind ernsthaft interessiert, allen voran derzeit wohl Universal. Ich muss zugeben, dass mich das überrascht. Würde ich Filme produzieren, dann wäre ich jetzt gerade vollkommen desinteressiert an der Lizenz. In 5 Jahren sähe das vielleicht anders aus, doch im Moment scheint sie ziemlich ausgebeutet. Übrigens ist es einzig die Lizenz, die weiterverkauft würde. Die Charaktere wie Emmet oder Wyldchylde bleiben bei Warner. Und Batman gehört ihnen eh. Und das „Film, der auf Spielzeug basiert“ nun wahrlich kein Erfolgsgarant ist, hat ja gerade der Playmobil Film eindrucksvoll belegt. Naja, Universal werden schon wissen was sie tun… andererseits haben die nicht gerade ‚Cats‘ für 100 Millionen Dollar produziert? Everything is awesome! (nur darf Universal das dann natürlich auch nicht singen…)

 

Das soll es für heute schon gewesen sein. Und damit auch mit dem Newslichter für dieses Jahr. Wir sehen uns nächste Woche trotzdem wieder, wenn Ihr mögt!

 

 

Newslichter Ausgabe 71: Star Wars Whopper, Star Trek Klopper und VFX Künstler sind auch Menschen!

Willkommen zur Ausgabe 71 des Newslichters. Heute gibt es ein Hauptthema, in dem es um eine Meldung geht, die erstaunlich wenige der großen Nachrichtenportale für berichtenswert hielten. Und das ist genau einer der Punkte, die es so wichtig machen. Hollywoods Umgang mit seinen VFX-Künstlern ist irgendwo zwischen bizarr und ekelhaft. Sie sind der absolut wichtigste Teil fast aller Blockbuster, werden aber behandelt wie… aber ich will nicht vorgreifen. Daneben wollen wir auch über bizarre Werbung und  Star Trek reden. Legen wir also los!

 

VFX Studio hinter ‚König der Löwen‘ entlässt hunderte Angestellte

https://www.cartoonbrew.com/business/breaking-mpc-studio-behind-the-lion-king-shuts-down-vancouver-studio-183671.html

Hollywood muss seinen Umgang mit computergenerierten VFX komplett überdenken! Das ist keine neue oder revolutionäre Ansage, doch kommt sie von meiner Seite ausnahmsweise mal aus einer anderen Richtung. Die Mitarbeiter der Technicolor-Tochter MPC in Vancouver haben am Donnerstag letzter Woche bei einer morgendlichen Besprechung erfahren, dass ihre Jobs per sofort nicht mehr existieren. Diese Nachricht erfolgt am Ende eines Jahres an dem das Studio an finanziellen Großerfolgen wie ‚Der König der Löwen‘, ‚Meisterdetektiv Pikachu‘ oder ‚Dumbo‘ wesentlich beteiligt war. Besonders übel: sie erfolgt nach einigen Monaten brutalster Überstunden, in denen die CGI der ‚Sonic‘ Verfilmung komplett überarbeitet werden mussten. Unbestätigte Aussagen von Mitarbeitern sprechen von Arbeitstagen bis zu 17 Stunden.

Ob es uns gefällt oder nicht, VFX Künstler sind integraler Bestandteil des aktuellen Blockbusterkinos. Ihre Aufgabe ist längst nicht mehr das Retuschieren einiger Stuntkabel, oder eine Handvoll Spezialeffekte, die praktisch nicht umsetzbar waren, herzuzaubern. Heute bestimmen VFX Künstler wie ein Film aussieht. Ihre Leidenschaft entscheidet darüber ob Figuren funktionieren oder nicht. Ganze Charaktere entspringen einzig ihrer Kunst. In typischen Blockbustern kann man Frames in die nicht wenigstens ein Partikeleffekt eingefügt wurde wohl an den Fingern zweier Hände abzählen. Und es ist eine gnadenlos undankbare Aufgabe. Regisseure und Studios wollen billige VFX. VFX Studios unterbieten sich gegenseitig, einige Manager schöpfen ihre Gewinne ab, schieben die finanzielle Belastung an ihre Angestellten weiter und wenn es nicht mehr geht wird das Studio dichtgemacht. Beispiel: 2012 beschwerte sich Regisseur Ang Lee mehrfach in Interviews wie teuer die Spezialeffekte für ‚Life of Pi‘ seien. Das verantwortliche VFX Studio Rythm & Hues ging kurz nach Vollendung des Films in den Bankrott. Mehr als 200 Mitarbeiter verloren ihren Job (was sie in einem Anruf am Sonntagabend erfuhren, der ihnen mitteilte sie bräuchten am Montag gar nicht erst zur Arbeit zu kommen!!). Dies sorgte dafür, dass über 500 VFX Künstler vor der Oscar-Verleihung 2013 protestierten. Die Presse ignorierte sie zum größten Teil. Als Effects Supervisor Bill Westenhofer von Rythm & Hues seinen Oscar für ‚Life of Pi‘ entgegennahm wurde ihm das Mikro abgedreht und die Musik lautergestellt, als er das Thema ansprechen wollte. Ang Lee hat nie wieder ein Wort über die Situation verloren.

Ich will Herrn Lee hier gar nicht als ein besonders schlimmes Beispiel hinstellen, das ist er nämlich nicht. Die ganze Industrie hat mit den VFX-Künstlern eine weitgehend namens- und gesichtslose Klasse geschaffen, denn wer wartet schon 15 Minuten Abspann ab und versucht sich die Liste von hunderten Namen zu merken. Diese Klasse wird auch noch von Kritik und Publikum oft genug noch mehr verachtet, als von den Studios selbst. Wie oft schreiben, lesen oder denken wir (und ich nehme mich selbst da explizit nicht aus!) über „seelenloses CGI“. Es ist gar nicht so sehr diese Beurteilung, die ich kritisieren will, sondern, dass wir vergessen, dass immer noch Menschen und keine Computer hinter diesen Effekten stecken. Effekte die wir (und offenbar die Filmemacher) immer mehr als gegeben hinnehmen, die uns nur noch dann auffallen, wenn sie unseren Ansprüchen nicht genügen und deren erhebliche Leistung wir weniger würdigen, weil sie nicht praktisch, sondern eben nur digital existiert.

Es ist genau dieses Denken (und die Tatsache, dass Gewerkschaften auf dem nordamerikanischen Kontinent ein Witz oder nicht existent sind), das so etwas wie die derzeitige MPC Vancouver Situation möglich macht. Da hat ein Studio mit ‚König der Löwen‘ integralen Anteil an einem Film, der 1,66 Milliarden Dollar einspielt und dann werden 2 Wochen vor Weihnachten hunderte Leute von einem auf den nächsten Tag nach hunderten unbezahlter Überstunden entlassen. Das ist ein Raubtierkapitalismus, der nicht einmal mehr den Anstand hat sich in ein Schafsfell zu hüllen. „König der Löwen“, in der Tat. Widerwärtig. Absolut niemand verdient das, egal was man vom Film selbst halten mag!

Ich für meinen Teil gelobe jedenfalls, zukünftig mehr an die Menschlichkeit der Macher hinter computergenerierten VFX zu denken und sie in Rezensionen großzügiger zu bedenken. Irgendjemand muss das ja tun, wenn ihre Arbeitgeber es so offensichtlich verweigern.

 

„Whopper“ für Star Wars Spoiler

https://www.derwesten.de/wirtschaft/burger-king-gratis-star-wars-krieg-der-sterne-id227891469.html

Eine reichlich bizarre Werbeallianz sind Burger King und Disney in Deutschland eingegangen. Liest man beim Bestellen eines Whoppers einen „Spoiler“ für die kommende neunte Episode von ‚Star Wars‘ aus einer speziellen App vor, dann bekommt man ihn umsonst. Ob das Strafe oder Belohnung ist, muss jeder selbst entscheiden. Es ist ein Spiel mit der extremen Spoiler-Angst, die Fans von allen großen Blockbuster-Reihen umtreibt. Da hier natürlich alles in Absprache mit Disney passiert, darf man den tatsächlichen „Spoiler“-Gehalt vermutlich anzweifeln. Aufmerksamkeit erregt es allemal. Und wer kein Problem damit hat sein Handy mit der „Spoiler-App“ vollzumüllen kann immerhin nen Burger abgreifen. Fraglich ob die Aktion nicht Idioten ermutigen wird tatsächliche Spoiler in Burger Kings rauszuposaunen. Mal sehen, ob die Polizei in den nächsten Tagen und Wochen vermehrt wegen Schlägereien zu der Kette bestellt wird…

 

Zwei neue Star Trek Filme, aber keiner von Tarantino

https://screenrant.com/star-trek-movie-quentin-tarantino-update/

Da sah es nun lange Monate so aus, als gäbe es keinen weiteren Film in der Kelvin-Zeitlinie mehr, dann wurde nicht nur der vierte Film verkündet, nein nun ist noch ein weiterer in Produktion. In welcher Zeitlinie und zu welcher Zeit der spielt ist hingegen noch überhaupt nicht klar. Wahrscheinlich ist jedoch, dass es nicht der gern gesehene Gast in der Gerüchteküche ist, der Star Trek Film von Quentin Tarantino. In einem Interview hat der nun gesagt, sein zehnter und womöglich letzter Film wird nicht Star Trek sein. Ein wenig frage ich mich schon, ob es da jemals konkrete Pläne gab, oder ob das immer nur so eine Idee war. Denn einen Haufen Ideen, was er als nächstes drehen könnte trägt Tarantino ja immer mit sich herum. Sei es ein Film über die Vega-Brüder, ein dritter ‚Kill Bill‘, oder ein Django/Zorro Crossover. Dann dreht er etwas völlig anderes.

 

So, das war es auch schon wieder. Denkt daran, in einer Woche ist es so weit! Der neue Newslichter erscheint! Und noch irgend so ein anderes kleines Fest über das kaum jemand redet. Bis dann!