Kinder und Horrorfilme

In den letzten Tagen und Wochen habe ich mit einigem Interesse und Vergnügen die Beiträge von allerlei Bloggerkollegen in Ma-Gos Halloween Spezial-Aktion gelesen. Darin schildern sie (und irgendwann auch ich) ein besonders prägendes Ereignis, das mit einem Horrorfilm in Zusammenhang steht. Auffällig aber vielleicht nicht überraschend ist dabei die Anzahl an Geschichten, die in Kindheit oder früher Jugend der Erzählenden stattfinden. Das habe ich mal zum Anlass genommen, mir ein paar Gedanken um Kindheit und Horrorfilm zu machen. Weiterlesen

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Kurz und schmerzlos Halloween Special 5: ‚Larry‘ (2017)

Larry ist einsam.

Denn Larry darf nicht häufig draußen spielen.

Weil Larry ein wenig merkwürdig aussieht.

Magst Du Larrys Freund sein?

Ein wenig erinnert der 5Minüter von Jacob Chase an ‚Der Babadook‘. Aber eigentlich nur insofern, als dass in beiden ein seltsames Kinderbuch Ursprung des Monsters scheint. Ansonsten ist ‚Larry‘ eine minimalistische Geschichte, die rein auf die effektiven Schockmomente ausgelegt ist und sogar die wenigen CGI Momente geschockt einzusetzen weiß.

Die 5 Besten am Donnerstag: Die 5 besten Horror(Film)Orte

Willkommen bei den 5 Besten, wo wir diese Woche wieder gegen das sommerliche Wetter angruseln! Die 5 besten Horrorfilmorte möchte Gorana heute von uns wissen. Häufig sind die liebevoll und aufwändig gestalteten Orte ja die heimlichen Stars von Horrorfilmen. Es war mal wieder gar nicht einfach mich auf 5 zu beschränken, aber ich habe es irgendwie geschafft.

 

  1. Die Ballettschule aus ‚Suspiria‘

Für mich als bekennenden Grobmotoriker wäre eine normale Tanzschule ja schon gruselig genug. Wenn die dann auch noch in Primärfarben ausgeleuchtet ist und hinter jeder Ecke Musik von „Goblin“ ertönt, werde ich wirklich unruhig. Wenn ich dann noch sehe, dass es einen Raum gibt, der anscheinend nur dafür da ist Stacheldraht aufzubewahren und man mir sagt, ich wolle gar nicht wissen, was im Keller ist, dann, tja, dann gehe ich direkt wieder nach Hause!

  1. Die „Nostromo“ aus ‚Alien‘

Auf meiner langen Liste von Gründen, warum ich nicht für den Weyland Yutani Konzern arbeiten wollen würde, steht „Raumschiffe erinnern an fliegende Spukschlösser“ zwar nicht ganz oben, sicherlich aber auch nicht ganz unten. Finstere, teils triefende Gänge, in denen wer-weiß-was lauern kann, eigenen sich nicht gerade für den idealen Arbeitsplatz. Und ein Zentralcomputer, den alle „Mutti“ nennen ist grundsätzlich auch schon mal seltsam…

  1. Das Haus aus ‚Crimson Peak‘

Der Horrorfilm ist wahrlich nicht arm an gotischen Prachtbauten. Aber das Haus aus ‚Crimson Peak‘ schießt für mich dann doch die Fledermaus ab, obwohl mich der Film insgesamt nicht hundertprozentig überzeugt hat. Diese alternde Pracht zerfressen von Verfall, Bösartigkeit und aus dem Boden sickernden roten Ton, der an Blut erinnert, sagt einem gleich: hier mag es zwar spuken, aber das ist bestimmt nicht das Schlimmste!

  1. Das Haus aus ‚Texas Chainsaw Massacre‘

Vermutlich nicht weit vom Ende der Welt entfernt, so heiß, dass man schon vom reinen Anblick ins Schwitzen kommt. Der letzte Frühjahrsputz hat vermutlich 1893 stattgefunden. Angefüllt mit Möbeln aus menschlichen Knochen und Haut. Und das alles bevor wir auf die Bewohner zu sprechen kommen. Siehe oben, ich gehe nach Hause! Oh, geht nicht, weil wir in der Mitte der texanischen Wüste sind… na toll.

  1. Das Höhlensystem aus ‚The Descent‘

Wollt Ihr einen meiner absoluten Alpträume hören? Ich zwänge mich in einer Höhle durch einen schmalen Felstunnel und bleibe stecken. Es geht nicht mehr vor und es geht nicht mehr zurück. Ich befinde mich im eisernen Griff der Erde und das war es dann. Man könnte mich nicht dafür bezahlen eine unerforschte, natürliche Höhle, wo genau so etwas passieren könnte, zu betreten. Und Neil Marshall fängt genau diese Angst in seinem Film ganz hervorragend ein. Kannibalische Bewohner dieses furchtbaren Felslochs sind dann nur noch der Zuckerguss auf dem Horrorkuchen. Mahlzeit!

Newslichter Ausgabe 14: enttäuschte Zeichentrick-Autoren, Laurie Strodes Knarre und jugendfreie Puppen

Oha, schon Ausgabe 14 dieser kleinen Rubrik, wie doch die Zeit läuft. Grund genug diese Woche mal einen Blick auf den Dauergast der frühen bis mittleren Ausgaben zu werfen. Und überhaupt mit Papierkügelchen auf Disney zu werfen, denn das macht ja immer Spaß. Außerdem wird es im Filmbereich immer schwerer Papierkügelchen zu werfen und Disney nicht zu treffen… Aber auch sonst ist einiges im Programm. Harmlose Aussagen von John Carpenter und eine reichlich idiotische „Kontroverse“ zum Beispiel. Viel Spaß.

 

James Gunn hat einen neuen Job

http://www.spiegel.de/kultur/kino/guardian-regisseur-james-gunn-soll-suicide-squad-drehen-a-1232465.html

Der Dauergast der frühen Newslichter Ausgaben hat einen neuen Job. Er schreibt für Warner jetzt das Drehbuch für den nächsten ‚Suicide Squad‘ Film. Dabei hat er völlig freie Hand und ist nicht an den ersten gebunden. Auch hat er die Aussicht darauf bei dem Film Regie zu führen. Warner war es also völlig ernst, als sie verkündeten, sie wollten nur noch abwarten, wie es mit seinen Disney-Verpflichtungen ausgeht. Jetzt soll er für sie also einen Film um eine Gruppe zusammengewürfelter Antihelden machen. Wie sind sie bloß auf die Idee gekommen? Ich frage mich wie zufrieden Bob Iger mit seiner Entscheidung Gunn zu entlassen heute noch ist…

 

‚Aladdin‘ Autor hätte gern Disneyland Freikarte

https://screenrant.com/aladdin-movie-writer-disney-live-action-remake/

In den letzten Jahren hat Disney eine reichhaltige neue Geldquelle erschlossen: Remakes ihrer Zeichentrick-Klassiker mit realen Schauspielern (und jeder Menge CGI). Vor Kurzem ist der erste Trailer zu ‚Aladdin‘ erschienen. Und Terry Rossio, Co-Autor des ‚Aladdin‘ Zeichentricks, stellte auf Twitter fest, dass quasi der einzige gesprochene Text ein Reim sei, den sein Autorenkollege und er geschrieben hätten. Aber für das Remake würden sie keinerlei Anerkennung, geschweige denn Kompensation bekommen. In folgenden Tweets legt er dar, dass für Zeichentrickfilme andere Regeln gelten als für Realfilme, Disney sei daher nicht gezwungen den Autoren des Originals irgendetwas zukommen zu lassen. Er habe, als Autor, der häufig für Disney arbeitet, nachgefragt, ob er irgendwas bekommen könne, sei es eine Freikarte für Disneyland oder auch nur ein T-Shirt. Die Antwort war abschlägig. Sollten Rossios Einlassungen korrekt sein, wäre das in der Tat ein schäbiges Verhalten von Disney einerseits und eine gefährliche Rechtslücke andererseits, an deren Schließung die Writers Guild vermutlich sehr interessiert sein sollte.

 

John Carpenter zum ‚Big Trouble In Little China‘ Remake

https://screenrant.com/big-trouble-little-china-sequel-john-carpenter-response/

Man kann derzeit viele Artikel finden, die verkünden, John Carpenter habe ein sehr großes Problem mit dem geplanten ‚Big Trouble In Little China‘ Remake mit – natürlich – Dwayne „The Rock“ Johnson. Was hat er tatsächlich gesagt? (Übersetzung von mir) „Sie wollen einen Film mit Dwayne Johnson. Das ist alles was sie wollen. Den Titel haben sie zufällig ausgewählt. Sie interessieren sich einen Sch—ß für mich oder meinen Film. Der Film war kein Erfolg.“ Ich weiß nicht, ob es an meiner Sympathie für Carpenter liegt, aber ich sehe da nur eine recht klarsichtige Analyse der Tatsachen. Der Name „Dwayne Johnson“ wird Leute ins Kino locken. Das er in einem Remake von ‚Big Trouble‘ mitspielt ist höchstens zweitrangig. Wer wissen will, wie Carpenter klingt, wenn er wirklich Probleme mit einem Remake seiner Werke hat, der sollte mal Rob Zombie (Regisseur der ‚Halloween‘ 1+ 2 Remakes) fragen…

 

Jamie Lee Curtis ist (nicht wirklich) Laurie Strode

https://screenrant.com/halloween-jamie-lee-curtis-gun-controversy/

Bleiben wir einen Moment bei ‚Halloween‘. Jamie Lee Curtis hat für David Gordon Greens 40 Jahre spätere Fortsetzung des originalen ‚Halloween‘ (entstanden mit Segen und Musik von Carpenter) noch einmal die Rolle der Laurie Strode angenommen. Im Trailer ist der Charakter mit einer Schusswaffe zu sehen. Das war für die amerikanischen Privatwaffenlobbyisten ein Grund eine wahnwitzig blöde Kontroverse ins Leben zu rufen. Denn Curtis setzt sich offen für schärfere Waffenkontrollgesetze ein. Benutzt aber Film eine Schusswaffe zum persönlichen Schutz!? Nun musste sie ernsthaft in einem Interview darlegen, dass Laurie Strode eine Rolle ist, die sie spielt, weil sie dafür bezahlt wird und die ansonsten nichts mit Curtis selbst zu tun hat. Neben viel Kopfschütteln frage ich mich, ob die Leute, die das kontrovers finden, eine Panikattacke bekämen, wenn Anthony Hopkins sie zum Abendessen einlädt.

 

‚Babylon Berlin‘ in der ARD-Mediathek

http://mediathek.daserste.de/Babylon-Berlin/Sendung?documentId=54319834&topRessort&bcastId=54319834

Ein Kurzausflug in TV-Gefilde: die erste Staffel von Tom Tykwers Serie, die im Berlin der späten 20er Jahre spielt, ist komplett in der Mediathek der ARD zu finden. In den nächsten Tagen soll wohl auch die zweite Staffel dazukommen. Ich kenne die Serie selbst noch nicht, sie sieht aber interessant aus und jetzt gibt es zumindest keinen monetären Grund mehr, sie nicht anzusehen.

 

Streit um Altersfreigabe von ‚Happytime Murders‘

http://beta.blickpunktfilm.de/details/434256

Dass Entscheidungen durch die FSK zum Thema Altersfreigabe öfters mal „Erstaunen“ und „Empörung“ von Verleihen und jugendlichen Filminteressierten nach sich ziehen ist ja nichts Neues. Meistens fallen diese Entscheidungen aber aus Sicht der Beteiligten zu hoch aus. Anders sieht es bei ‚The Happytime Murders‘ aus. In dem Film ermitteln Puppen und Menschen nebeneinander in einem brutalen Mordfall. Mit Actionszenen, Vulgärsprache und Fäkalhumor. Kurz „Muppets, wie man sie noch nie gesehen hat“ (zumindest wenn man Peter Jacksons Filmografie nicht allzu genau kennt). Das Plakat schmückt sich gar mit dem Hinweis „Achtung – Dieser Film ist nur für Erwachsene!“. Und was macht die FSK? Gibt ihn ab 12 Jahren frei. Der Verleih ist „erstaunt“ und einige Kinobetreiber gehen auf die Barrikaden und verkünden sie werden von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und nur Leuten ab 16 Jahren den Zugang zu dem Film gestatten. Wer weiß, vielleicht wird der Film, dank Öffnung für ein jugendliches Publikum, in Deutschland zum Erfolg. Überall sonst scheint er ja weder Kritik noch Publikum überzeugt zu haben.

Das soll es für heute gewesen sein. Ich wünsche noch einen sommerlichen Oktober!

Kurz und schmerzlos Halloween Special 4: ‚It Began Without Warning‘ (2017)

Eines kann man ‚It Began Without Warning‘ sicherlich nicht vorwerfen: das der Titel gelogen wäre. Im Spielfilm loben wir Horror meist, wenn er seinen Schrecken atmosphärisch vorbereitet. Wenn er einen Kontext gibt, der seine Gewalt womöglich um so schlimmer und unausweichlicher macht. In ihrem Kurzfilm gehen Jessica Curtright und Santiago Tapia den genau entgegengesetzten Weg. Der Film beginnt (ohne Warnung) mit blutigen Gesichtern, Hämmern und Baseballschlägern und überlässt es dem Zuschauer zu ermitteln warum das alles passiert. Und bringen in den 5 Minuten Laufzeit gleich mal ein paar Twists unter. Und das alles ganz ohne Dialog.

Eine Warnung noch, nach den bisher eher humoristischen Filmen, ist die Gewalt in diesem Film wirklich fies.

‚Wyrmwood‘ (2015) – Mad Max Zombie Road

Dem Genre des Zombiefilms wird ja, durchaus zu Recht, eine gewisse Formelhaftigkeit vorgeworfen. Auf der einen Seite, die mehr oder weniger sympathische Gruppe von Überlebenden, auf der anderen ein riesiges Rudel rottender Rabauken mit erheblichem Appetit auf menschliches Fleisch. Die können schnell sein oder langsam. Einer der Überlebenden wird vermutlich gebissen und sagt es den anderen nicht, dann gibt es noch die andere Gruppe Überlebender, die sadistisch und brutal sind und womöglich wahren Monster usw. usf. Um es gleich vorweg zu nehmen: ‚Wyrmwood‘ erfindet das Rad des Zombiefilms nicht neu, motzt es allerdings mit ein paar Klingen in der Nabe auf, um möglichst effektiv durch oben erwähntes Rudel zu brettern.

Aborigine Benny (Leon Churchill) und Mechaniker Barry (Jay Gallagher) sitzen in Franks (Keith Agius) Werkstatt im australischen Outback und erzählen, wie sie den Beginn der Zombieapokalypse erlebt haben. Barry war gezwungen seine Frau und Tochter mit einer Nagelpistole zu töten und ist seitdem suizidal. Das Einzige, was ihn am Leben hält ist der Wunsch nach Bulla zu seiner Schwester Brooke (Bianca Bradley) zu kommen. Da die anderen nichts Besseres vor haben sind sie dabei. Allerdings hat mit dem Auftauchen der Zombies auch Benzin seine Brennfähigkeiten verloren. Doch die Lösung für dieses Problem steht womöglich bereits vor der Tür. Brooke wurde inzwischen allerdings von einer paramilitärischen Truppe entführt und in das ebenso merkwürdige wie tödliche Labor eines Wissenschaftlers gebracht.

Entstanden aus einer erfolgreichen Crowdfunding Kampagne merkt man jeder Minute dieses Films die extreme Liebe an, die hineingeflossen ist. Gedreht über drei Jahre, mit häufig wechselnden Crews, liefert Regisseur Kiah Roache-Turner einen dynamischen, kleinen Film ab, der einem sehr müden Genre zumindest neue Impulse geben kann. Am auffälligsten ist sicherlich die Vermischung der Zombie-Apokalypse mit Mad Max-postapokalyptischer Ästhetik. Für ihren Weg nach Bulla rüsten die Überlebenden nicht nur einen Geländewagen mit allerlei Eisengestänge und Spikes auf, sie basteln auch für sich selbst Rüstungen, in denen sich ein Lord Humungous wohlfühlen würde.

Das ist allerdings nur eine ästhetische Entscheidung, aber auch in der Interaktion zwischen Zombies und Überlebenden findet der Film Möglichkeiten, die über das Übliche „gebissen werden oder in den Kopf schießen“ hinausgehen, die ich hier allerdings nicht weiter ausführen möchte, um die Überraschungen nicht zu verderben (der Trailer verrät es andererseits sowieso…). Am Drehbuch selbst könnte man ohne große Probleme herumkritteln. Es verlässt sich auf gigantische Zufälle und hält gelegentlich seine Charaktere und den Zuschauer für ziemlich blöd. Das hat mir aber wenig ausgemacht, denn der Film rollt mit derartiger Geschwindigkeit vorwärts, dass zumindest ich kaum Gelegenheit hatte mich darüber zu ärgern.

Der Film nimmt sich selbst auch nicht unbedingt die ganze Zeit ernst. Insbesondere spielt er mit typischen Aussie Klischees. Das Haus ist von Zombies umstellt? Erst mal Zeit kräftig Fleisch auf den Grill zu hauen! Und in einem Erste Hilfe Kasten sollte man lieber nichts anderes als Bier erwarten. Das funktioniert aber, auch in Verbindung mit den durchaus ernsteren Momenten, beinahe durchgehend sehr gut. Ich sage beinahe, denn jetzt ist es Zeit zum größten Schwachpunkt des Films zu kommen. Brooke ist (aus Gründen, die ich wieder nicht ausführen möchte) sicherlich der wichtigste Charakter des Films. Allerdings erfahren wir fast nichts über sie, weil sie in all ihren Szenen an die Wand eines Labors gebunden ist, während der „Mad Scientist“ (Berynn Schwerdt) eine Schau abzieht, die dem Sketch einer mäßigen Comedy-Show entsprungen scheint. Diese Szenen bringen den Film jedes Mal zum stehen, sind repetitiv und tun quasi nichts um Brooke einzuführen. Hier hätte man womöglich noch einmal am Buch schrauben sollen.

Von dem Wissenschaftler einmal abgesehen sind die schauspielerischen Leistungen dem Stoff aber völlig angemessen. Man darf von den unbekannten Darstellern sicherlich keine Wunder erwarten, doch insbesondere Benny und Brooke (wenn sie denn mal darf) kommen sehr charismatisch rüber. Keinesfalls charismatisch ist hingegen die deutsche Synchro. Spürt man dem Film in jedem Moment die Liebe, fühlt man hier nur pure Lustlosigkeit. Ich würde hier dringend das Aussie Original empfehlen, Mate! Zur Not halt mit Untertiteln!

Man sieht sicherlich jeden Dollar dieses Indie-Films auf dem Bildschirm oder der Leinwand. Der hochdynamische Schnitt tut Einiges, um mögliche Geldmängel unsichtbar zu machen und wenn das nicht reicht wird gelegentlich noch ordentlich (manchmal zu viel) mit dem Farbfilter drübergehauen. Es ist sicherlich nicht der Film, der Leute bekehren kann, die mit dem Genre überhaupt nichts anfangen können, er ist qualitativ auch kein ‚Train To Busan‘. Und doch ist er ein kleiner, gemeiner Film, der interessante neue Impulse setzt. Vielleicht muss man genau das bei einem Genre, dass aus einem Low Budget Film entstanden ist auch erwarten.

legosi-port-klLegosi meint: glauben Sie ja nicht, ich hätte nicht bemerkt, dass diese Besprechung ein purer Angriff auf meine Person ist! Nicht nur besprechen Sie einen Film, in dem es um Zombies geht, die Proleten der Monsterwelt, anstatt um anständige Vampire! Nein, sie suchen sich auch noch einen heraus, der in einer Wüste spielt! Sie wissen genau was ich von Sonne halte. Aber Sie werden noch sehen, was Sie davon haben und… hey, nicht „Veröffentlichen“ klicken, ich bin noch nicht fertig mit Ihnen…