Das Wort im Bild verdreht 2: Noch mehr Autoren, die mit Verfilmungen ihrer Bücher unglücklich sind

Beim letzten Mal, als ich über dieses Thema geschrieben habe, habe ich einige der bekanntesten Fälle abgehandelt, in denen Autoren Verfilmungen ihrer Bücher wirklich gar nicht mochten. Seitdem sind mir ein paar weitere interessante Fälle aufgefallen und natürlich habe ich auch einige bekannte Fälle ausgelassen. Könnte dies also die seltene Fortsetzung werden, die fast so gut wie das Original ist? Schauen wir mal. Weiterlesen

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Wiederholung – Knarren und Gewalt im Film

Aufgrund eines kleinen Unfalls (alles okay, keine Sorge!) und damit verbundener Arztbesuche, sowie der zeitgleichen Entscheidung unseres Internetproviders, dass etwa 2 Stunden Internet und Festnetz, beliebig über den Tag verteilt, völlig ausreichend seien, hatte ich diese Woche so gar keine Muße zum Schreiben. Deshalb gibt es diesen Samstag eine Wiederholung meines ersten längeren Artikels auf diesem Blog, der keine Rezension war. Knarren und Gewalt im Film.

https://filmlichtung.wordpress.com/2017/04/10/lasst-uns-ueber-filme-kloenen-knarren-und-gewalt-im-film/

Ich wünschte ich hätte mehr zur Wechselwirkung Film <-> reale Waffensituation in den USA gesagt. Die Idee des „good guy with a gun“, der Amokläufer und andere Gewalttäter stoppt und den die Waffenlobby als einen Grund anführt, warum umfangreiche Waffenbesitzrestriktionen falsch wären, ist schließlich direkt aus dem Hollywoodkino geboren.

Aber insgesamt bin ich zufrieden mit dem Artikel und hoffe, dass Leute die später zu meinem Blog gestoßen sind ihn interessant finden, oder ihn der eine oder andere noch einmal lesen möchte. ‚Ne Wiederholung halt.

 

Meine brillanten Franchise-Ideen!

Vor einigen Monaten habe ich an dieser Stelle meine genialen Ideen für eigenständige ‚Star Wars‘ Filme geteilt. Nun habe ich mir überlegt, dass es doch keinen guten Grund gibt, warum andere Franchises von meinen großartigen Einfällen verschont bleiben sollten. Hier nun also einige Ideen, die mir sicherlich einige Millionen Dollar an Gewinnbeteiligung einbringen werden, abgerundet mit meiner Idee für ein eigenes Franchise, dass seinerseits so viel Geld machen wird, dass ich einen mittelgroßen Inselstaat käuflich erwerben könnte. Weiterlesen

Newslichter Extrablatt: die Oscars werden „kurz“ und „populär“

Das erste Extrablatt des Newslichters steht ganz im Zeichen von Hollywoods liebstem Goldjungen. Ich bin ja mehr oder weniger einer von den Leuten, denen der Oscar ziemlich egal ist. Letztlich feiert sich die Filmindustrie da halt mal besonders auffällig selbst. Und vor allem bin ich der Meinung (und Ihr könnt gerne so tun, als würde ich das in Euer Poesiealbum schreiben, während Ihr mit den Augen rollt und halbherzig versucht es mir wegzuziehen), dass Kunst kein Wettkampf sein sollte. Aber für die Gewinner hat ein Oscar natürlich schon meist positive Folgen. Mehr und größere Filme sind die Folge. „Mit Oscargewinner XY“ macht sich im Trailer und auf dem Poster halt besser bei zukünftigen Projekten. Ganz bedeutungslos ist er also nicht.

Doch haben die Oscars ein Problem: immer weniger Leute interessieren sich für sie. Denn zu allererst sind die Oscars erst einmal eine (beinahe) weltweit übertragene Fernsehshow. Und deren Publikum geht seit Jahren zurück. In diesem Jahr gar um ganz besonders schmerzhafte 20 Prozent. Und ausgerechnet die jungen Leute bleiben als Zuschauer aus. Dem muss natürlich gegengesteuert werden und dafür hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences nun einige Neuerungen verkündet. Weiterlesen

Gefährlich dumme Filmideen: Fallout, Drogen und unfassbar viele Löwen

Wisst Ihr was eine wirklich schlechte Idee ist? Zu versuchen bei diesen Temperaturen einen vernünftigen Artikel zu schreiben. Zum Glück ist das Schlimmste, was dabei herauskommen kann, neben einem schlechten Artikel, aber nur durchgeschwitzte Kleidung und vielleicht ein überhitzter Computer. Bei schlechten Ideen an einem Filmset kann aber weit Schlimmeres passieren. Auf einige der schlechtesten und gefährlichsten Ideen wollen wir heute einen Blick werfen, während wir kalte Gedanken denken. Weiterlesen

Newslichter Ausgabe 3: Wünsche, Wissenschaft und Steroide

Und hiermit sind sie zurück, heißer als jede Hitzewelle und garantiert in keinem Sommerloch (naja…): die allseits geliebten Filmnews. Die interessanten, die bizarren und natürlich die blöden. Liebevoll kuratiert und kommentiert von mir. Aber das Prinzip sollte inzwischen klar sei, legen wir also direkt los:

 

Listen up, Hoopleheads! ‚Deadwood‘ Film kommt!!

http://www.filmstarts.de/nachrichten/18520160.html

Yeeehaw, doggie! ‚Deadwood‘ soll endlich (endlich!) mit einem Film mit dem Originalcast und vom Originalschöpfer sein würdiges Ende finden. Zwar nicht im Kino, sondern „nur“ auf HBO, aber lieber so, als so etwas wie den kommenden ‚Sopranos‘-Film. Es stellt sich derzeit wohl noch etwas schwierig dar alle Terminpläne aufeinander abzustimmen, aber was soll’s. Vermutlich wird man nicht glaubhaft  direkt am Ende der Serie ansetzen können, sind doch alle eine gute Dekade älter geworden, aber lassen wir uns überraschen.

 

„‚Meg‘ ist ‚Der weiße Hai‘ auf Steroiden“

http://www.filmstarts.de/nachrichten/18520203.html

Das heißt, ‚Meg‘ hat eine kaputte Leber, erhöhten Blutdruck, atrophierte Hoden und einen pickligen Rücken? Wird Jason Statham die veränderten Blutfettwerte des riesigen Plattenkiemers nutzen um ihn gezielt mit einem Herzinfarkt auszuschalten? Oder werden sie gar eine Lösung ihrer Differenzen auf persönlicher Ebene finden, da auch der Hai, aufgrund seines Medikamentenmissbrauchs, mit erhöhtem Haarausfall zu kämpfen hat? Man kann nur hoffen, dass der Meg seine Steroide noch nicht im jugendlichen Alter eingenommen hat, führen sie dort doch gerne zur Verknöcherung von Knorpelstrukturen, was gerade als Knorpelfisch vermutlich relativ blöd sein dürfte. Okay, damit habe ich meine eine Pointe wohl mehr als weit genug ausgerollt…

 

„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Tyrion Lannister heiß“

https://www.rollingstone.de/peter-dinklage-rumpelstilzchen-1534485/

Peter Dinklage soll in einer Sony Verfilmung den Urvater aller Anonymousse spielen. Den Stroh zu Gold Spinner und erstgeborene Kinder Habenwoller Rumpelstilzchen. Das Drehbuch soll „Sieben Minuten nach Mitternacht“ Autor Patrick Ness liefern. Seien wir gespannt, ob wir dem bekannten selbstzerstörerischen Choleriker oder einem besonneneren Rumpelstilz begegnen werden.

 

Superman will James Bond werden

https://www.focus.de/kultur/kino_tv/henry-cavill-will-der-neue-james-bond-werden_id_9316812.html

Henry Cavill als James Bond? Kurz gesagt: nö. Aber das wird der Sache nicht gerecht, erlaubt mir also etwas weiter auszuholen, ähem: neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee-

eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii etc.

 

Die Wissenschaft hat festgestellt…

https://www.moviepilot.de/news/wissenschaftler-haben-die-formel-fur-einen-erfolgreichen-film-gefunden-1109499

Ich kann jedem, der eine außergewöhnliche Liebe für Allgemeinplätze hegt, nur raten diese Nachricht anzuklicken. An der Cornell University Library hat man 6000 Drehbücher auf der Suche nach der „Formel für den erfolgreichen Film“ ausgewertet. Und dabei Dinge festgestellt, die bereits jeder wusste. Eine Geschichte muss Konflikt enthalten. Eine gute Geschichte sollte Emotionen beim Zuschauer auslösen. Man sollte das Produktionsbudget aufs Genre anpassen. Man sollte diese wichtigen Erkenntnisse aber auf gar keinen Fall eindimensional betrachten und man habe nicht vor „die Filmindustrie zu töten“, was auch immer das nun bedeuten soll. Naja, ich nehme an, nun schauen wir auf jeder Reise, Filme kinoweise, oder so.

 

Carrie Fisher in ‚Episode IX‘

https://screenrant.com/star-wars-9-carrie-fisher-return-confirmed-explained/

Bei Disney hatte man sich ja zum Glück schnell festgelegt Carrie Fisher im neunten Hauptteil der Weltraumsaga nicht durch eine CGI Figur ersetzen zu wollen. Worüber man sich allerdings gezielt ausschwieg war die Möglichkeit eine neue Schauspielerin zu besetzen. Nun wurde allerdings bekannt, das genug ungenutztes, gefilmtes Material aus ‚Die Letzten Jedi‘ von Frau Fisher vorliegt, um Leia, im wohl letzten Teil der sich mit den Skywalkers beschäftigt (aber natürlich bei weitem nicht dem letzten Film) einen würdigen Auftritt zu ermöglichen. Das freut nicht nur den Rest des Casts, sondern auch mich, der fürchtete, es hieße am Anfang des nächsten Films, Leia wäre an den Spätfolgen ihres Raumausflugs gestorben.

 

Und das war es diesmal mit semi-aktuellen überhaupt gar nicht sommerlöchrigen Filmnews. Und ich habe diesmal nichts über die Disney-Fox Verschmelzung geschrieben, obwohl ich Material gehabt hätte. Hat Überwindung gekostet, aber ich habe das Gefühl, das interessiert niemanden außer mir…