Die 5 Besten am Donnerstag: 5 eiskalte Schneefilme

Diese Woche ist der Winter ausgebrochen bei den 5 Besten am Donnerstag. Gorana fragt nach unseren 5 liebsten Filmen rund um das Thema Schnee. Werde ich es schaffen auch eine Liste zu einem harmlosen, manche würden sagen romantischen, meteorologischen Phänomen horrorlastig zu gestalten? Werde ich es schaffen ‚Fargo‘ mal nicht zu erwähnen? Die (offensichtlichen) Antworten auf diese Fragen und nicht viele andere mehr folgen nur wenig weiter unten. Hurra?!

 

  1. ‚Ravenous‘ (1999)

Ein Film, dessen Herstellung von keinem der Beteiligten als angenehm empfunden wurde und der zu seinem Erscheinen böse gefloppt ist. Inzwischen hat er sich zu einem kleinen Kult-Geheimtipp entwickelt. Wie ich finde völlig zurecht. Guy Pearce sieht sich in der Geschichte, die sich auf den indianischen Mythos vom Wendigo bezieht, in einem abgelegenen amerikanischen Fort mit Kannibalismus konfrontiert. Im Schnee natürlich, ich hab‘ den nicht einfach so in die Liste geschrieben.

  1. ‚Shining‘ (1980)

„…Das einzige was einem im Winter zusetzen kann, ist diese absolute Einsamkeit!“, so warnt der Hotelbesitzer den Familienvater und Autor Jack Torrance, der über den Winter sein Hotel in Schuss halten soll. Es ist dann letztlich nicht nur die Einsamkeit, die Jack zusetzt und es ist vor aller er selbst, der seiner Familie zusetzt aber sowohl das Shining als auch der Schnee spielen eine ganz entscheidende Rolle. Außerdem ’ne Axt.

  1. ‚Snowpiercer‘ (2013)

Ein Zug, der die letzten Überreste der Menschheit beherbergt durcheilt eine verschneite Welt. Die gesamte Bandbreite der kapitalistischen Gesellschaft, vom Lumpenproletariat bis zur bourgeoisen Elite, durchlaufen wir in Bong Joon-hos Eisenbahnallegorie mittels einer von Chris Evans angeführten Revolution. Höhepunkt: Tilda Swinton als Minister Mason, einem Charakter irgendwo zwischen Prinzessin Leia, Margaret Thatcher und Muammar Gaddafi.

  1. ‚Das Ding aus einer anderen Welt‘ (1982)

John Carpenter in absoluter Höchstform liefert hier eine Mischung aus paranoidem Thriller und wüstem Kreatur-Horror ab. Kurt Russel gibt den wortkargsten, übellaunigsten „Helden“ seiner Karriere, einer der besten Hundedarsteller hat einen viel zu kurzen Auftritt und dies ist einer der Filme, den alte Säcke meinen, wenn sie von der Überlegenheit praktischer Effekte salbadern. Außerdem spielt er in der Antarktis. Schneeiger geht’s ja kaum. Zumindest für den Moment noch.

  1. ‚Fargo‘ (1996)

Oh ya, der darf natürlich nicht fehlen. Der Standard in meinen „5 Besten“ Listen. Ist mir aber so gar nicht peinlich, schließlich ist das einer der besten Filme der Coens. France McDormand beindruckt als schwangere Sheriff Marge Gunderson in einem Fall voller Entführung, Mord und unsachgemäßer Handhabung von Häckslern. „Brainerd“ ist ein großartiger Stadtname. Und sogar die TV-Serie gleichen Namens ist sehr sehenswert. Und alles voller Schnee, was will man mehr?

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12 Gedanken zu “Die 5 Besten am Donnerstag: 5 eiskalte Schneefilme

  1. Auch sehr schön gewählt, klasse! 🙂

    Speziell über „Ravenous“ freue ich mich. Dachte schon, den kenne nur ich und sonst niemand. Habe ich schon lange nicht mehr gesehen und habe ihn ähnlich intensiv in Erinnerung wie „The Revenant“.

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Die 5 BESTEN #23 – Schneefilme – filmexe

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