Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Historienfilme

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Historienfilmen. Ich könnte jetzt wieder komplexe Regeln aufstellen für die Auswahl des Films, doch da mich heute meine 5 (oder 6) Kandidaten geradezu angesprungen haben, kann ich mir das zum Glück sparen. Legen wir los!

  1. ‚Master & Commander‘

Manchmal habe ich das Gefühl neben Peter Weir und Russel Crowe der Einzige zu sein, dem an dieser Verfilmung aus der Romanreihe um den Kapitän „Lucky“ Jack Aubrey etwas liegt. Dabei macht der Film etwas richtig, woran so viele andere Historienfilme scheitern. Anstatt einer existierenden Person Taten anzudichten, erfindet er eine neue und führt sie in ein vollkommen realistisches, historisches Szenario ein, in dem sie vollkommen glaubwürdig handeln darf. War es im Buch noch ein amerikanisches Kriegsschiff, mit dem Aubrey es aufnehmen musste, wurde es für den Film ein französisches, aus Sorge das US Publikum würde auf die Barrikaden gehen. Genützt hat’s nix, das Publikum wollte insgesamt lieber Jack Sparrow als Jack Aubrey sehen. Schade.

  1. ‚The Witch‘ und ‚Der Leuchtturm‘

Ich konnte mich nicht für einen Film von robert Eggers entscheiden, also landen beide auf der Liste. Sie stellen zwar unterschiedliche Epochen dar, doch gemeinsam ist ihnen, dass Eggers niemals gezielt auf die Zeit seiner Filme hinweist. Stattdessen fühlt man sich als Zuschauer zu gleichen Teilen in einer glaubhaften aber völlig fremden Welt wieder und mit Charakteren konfrontiert die für sich logisch, für uns aber ungewohnt handeln.

  1. ‚Barry Lyndon‘

Kubricks etwas ungeliebter Barry Lyndon ist das genaue Gegenteil. Kubrick besteht darauf, das wir wissen hier Historie zu sehen. Und lässt sie exakt so aussehen wie zeitgenössische Gemälde. Damals musste er sich, um bei Kerzenschein drehen zu können, noch von der Nasa mit Objektiven aushelfen lassen, aber es hat sich gelohnt. Kein anderer Film hat bislang wieder einen derart ambitionierten Versuch unternommen. Das bei Perfektionist Kubrick jede Gabel und jeder Knopf historisch korrekt ist, steht ja eh außer Frage.

  1. ‚The Favourite‘

Yorgos Lanthimos präsentiert seinen Historienfilm als einen ironisch-distanzierten Blick auf eine dekadente, intrigenspinnende Hofgesellschaft, in der sich zwei Frauen um die Gunst von Olivia Colmans grandioser Queen Anne streiten. Das die zu gleichen Teilen bemitleidenswert, unerträglich und furchteinflößend ist, ist für den historischen Film wenigstens ungewohnt. Ebenso, dass man einen nackten Torie mit Perücke zu sehen bekommt, der vom gesamten Hofstaat mit Granatäpfeln beworfen wird.

  1. ‚Porträt einer jungen Frau in Flammen‘

Céline Sciammas Film um eine Malerin, die eine junge Adelige heimlich malen muss, während sie vorgibt ihre Gesellschafterin zu sein ist nicht einfach nur technisch perfekt, großartig besetzt und sieht umwerfend aus. Sciamma will ganz nebenbei noch eine Diskussion über Bedeutung und Arten des Sehens, nicht nur im visuellen Medium Film, führen. Dabei wird es aber nie, was bei französischen Filmen nicht selbstverständlich ist, zum gefilmten Essay, sondern bleibt zu jedem Moment eine fesselnde Liebesgeschichte.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 schlechtesten Buchverfilmungen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach den 5 schlechtesten Buchverfilmungen. Und daran bin ich womöglich nicht ganz unschuldig. Wie letzte Woche gilt, dass ich sowohl Buch als auch Film kennen muss und der Film nicht nur eine schlechte Adaption, sondern auch ein schlechter (oder wenigstens kein guter) Film sein darf.

 

  1. ‚Der Rasenmähermann‘

Miserable King-Verfilmungen gibt es viele. Aber nicht viele sind derartiger Etikettenschwindel. In Kings Geschichte ist der Rasenmähermann, ein dicker, haariger Gärtner, der anstatt zu mähen, nackt das Gras im Garten des Protagonisten isst. Wenn ich mich recht erinnere stellt er sich als der Gott Pan heraus. Im Film geht’s um irgendeinen dämlichen Cyberspace-Intelligenzerhöhungs-Kram. Frechheit! Ich will einen Danny DeVito-Pan, der Gras mampft, verdammt noch eins!

  1. ‚Dune‘ (1984)

Ich liebe David Lynch, aber der Film hier geht gar nicht. Das liegt zugegeben weniger an Lynchs Regie und mehr am Drehbuch. Hier werden keine Dialoge geführt, es wird Exposition herausgewürgt. Die Darsteller stehen herum und erklären sich gegenseitig den Film. Und nicht mal besonders gut, folglich muss eine extrem benebelt klingende Prinzessin Irulan am Anfang gefühlte fünfeinhalb Tage lang ein Referat über die würzige Lage im Universum halten.

  1. ‚Der Hobbit‘

Wo ‚Dune‘ erheblich zu viel Inhalt in einen Film pressen wollte, mühen sich die Hobbit-Filme am genauen Gegenteil ab. Ein kurzes Buch muss hier auf drei riesige Filme aufgebläht werden, weil es doch für den Herrn der Ringe auch funktioniert hat. Das Ergebnis ist zu viel von allem.

  1. ‚I, Robot‘

Isaac Asimov hat seine Roboter-Geschichten aus einem ganz bestimmten Grund geschrieben. Ihn langweilten die typischen SciFi Stories um Roboter, die Menschen töten. Also entwarf er seine berühmten drei Gesetze der Robotik, die es Robotern unmöglich machen Menschen zu schaden und wurde kreativ, was für Geschichten man mit dieser Ausgangssituation erzählen kann. Die Reaktion der Filmemacher darauf war offenbar „Der Scheiß ist öde, wir wollen Roboter, die Menschen töten! Und Product Placement! Jede Menge Product Placement!“

  1. ‚The Time Machine‘ (2002)

An dieser Adaption funktioniert nichts. Nicht die idiotische, erweiterte Geschichte. Nicht die miserablen 2002 CGI Effekte. Nicht Guy Pearce (den ich sonst sehr mag), der die gesamte Hauptrolle mit halb geöffnetem Mund spielt, als könne er selbst nicht fassen was er da tut. Und sicherlich nicht Jeremy Irons als Obermorlock-Ninjaturtle-Dingsbums, mit dem sich Protagonist in der Zeitmaschine prügelt. Der Film existiert aus genau einem Grund: weil Regisseur Simon Wells Autor H.G. Wells Urgroßenkel ist und sich das gut in Promomaterial machte. Absolut lächerlicher Murks.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Buchverfilmungen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Buchverfilmungen. Dafür habe ich mir eine, ziemlich offensichtliche, Bedingung gestellt. Ich muss natürlich beides, also Vorlage und Film kennen. ‚Jackie Brown‘ mag ein toller Film sein, aber da ich Rum Punch nicht gelesen habe, weiß ich nicht, ob er eine gute Buchverfilmung ist. Legen wir los!

  1. ‚Die Farbe aus dem All‘

Okay, der ist vor allem deswegen auf der Liste, weil ich ihn gerade letztens gesehen habe. Und weil es eine Verfilmung meiner liebsten Lovecraft- Kurzgeschichte ist. Und weil Richard Stanley die Verlegung in die Neuzeit sehr gut gelungen ist, ohne dabei den Geist der Vorlage zu beschädigen.

  1. ‚Tschick‘

Okay, der ist vor allem deswegen auf der Liste, weil ich gerade das Buch von Wolfgang Herrndorf lese. Bin also noch nicht ganz durch, traue mich aber dennoch schonmal zu behaupten, Fatih Akin hat bei der Adaption sehr gute Arbeit geleistet. Gewisse Anpassungen machen die Geschichte in einem visuellen Medium verständlicher oder wirken einfach besser, aber der grundlegende Ton der Erzählung bleibt erhalten.

  1. ‚Jurassic Park‘

Als ich das Buch gekauf habe, hieß es hier in Deutschland noch Dino Park. Spielberg hat für den Film die Handlung arg vereinfacht und macht etwa den im Buch recht heroischen Anwalt Genarro zum fiesen Blutsauger, der, immerhin erinnerungswürdig, vom T. rex direkt vom Plumpsklo gehapst wird. Aber meine Güte, wer würde behaupten wollen, der Film funktioniere nicht?!

  1. ‚Herr der Ringe‘

Peter Jackson ist sehr gut darin zu entscheiden, welche Teile von Tolkiens Werk für eine Verfilmung funktionieren, wo gekürzt und wo womöglich sogar erweitert werden muss. Man kann ihm vorwerfen, seine Filme seien eine Art Best Of der Bücher, aber ist das etwas was Schlechtes? Ich meine nicht. Der Hobbit hingegen… nun, reden wir nicht über den Hobbit.

  1. ‚Der Pate‘

Francis Ford Coppola bleibt Mario Puzos Vorlage erstaunlich treu und doch funktioniert der Film, zumindest für mich, in jeder Hinsicht besser. Es gibt nicht viele Verfilmungen, über die ich das sagen kann und somit ist der Pate für mich auf einem verdienten ersten Platz.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Herrenkostüme in Serien

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Herrenkostümen in Serien. Wie üblich musste ich in meiner limitierten Serienerfahrung kramen und bemerkte dabei, wie viel öder Herrenkostüme hier doch oft sind, verglichen mit Damenkostümen. Egal, hier meine 5:

  1. John Luther aus ‚Luther‘

Das Herrenkostüm in der TV Serie ist eine endlose See von Anzügen. Jede Menge maßgeschneiderte Anzüge. Anzüge aus den 20ern, 30ern, 60ern, aktuelle Anzüge. Anzüge, Anzüge, Anzüge. Ein Anzugträger musste also auch auf meine Liste. Und John Luther trägt wenigstens gleich immer denselben Tweedanzug mit Wollmantel, blaugrauem Hemd und rötlicher Krawatte. Aber Idris Elba schafft es irgendwie dieses Kostüm für sich arbeiten zu lassen. Mal drückt es suizidale Depression aus, dann wieder grimme Entschlossenheit. Und, es lohnt sich immer wieder das zu betonen, Elba gelingt es in diesem Aufzug mit den Händen in den Taschen zu rennen, ohne dabei wie ein kompletter Idiot auszusehen. Beeindruckend.

  1. Number Six aus ‚The Prisoner‘

Bei den Damen hatte ich auch schon eine Number Six, also muss der gute Herr McGoohan nun bei den Herren auch ran. Und er zeigt, nur weil man von einer Schattenorganisation in ein bizarres Dorf entführt wird, das von einem Wasserball bewacht wird, ist das kein Grund für modische Fehltritte. Das dunkle Sakko mit der weißen Bordierung würde ich schon beinahe als „ikonisch“ bezeichnen.

  1. Thomas Magnum aus ‚Magnum‘

Während sich Detektive anderswo in pastellfarbene Anzüge mit riesigen Schulterpolstern warfen und dann die Ärmel hochkrempelten, ging Magnum es simpler an. Hawaiihemd, Bluejeans und Basecap. Und Schnauzbart natürlich. Ja Magnum gilt gar als wesentlich dafür, dass die Basecap nicht mehr nur als Gebrauchsgegenstand für Baseballspieler und Trucker diente, sondern in die Mode überging. Ob man ihm dafür dankbar sein will, oder nicht, die Mütze hat sich als langlebiger erwiesen als das Hawaiihemd.

  1. Batman aus ‚Batman‘ (1966)

Dieser Batman benötig keinen Kevlaranzug mit falschen Bauchmuskeln drauf, vielen Dank! Er weiß sich auch so Respekt zu verschaffen. Sei es durch die strengen (aber nicht zu strengen) Augenbrauen auf seiner Maske, oder durch ein paar Biff!, Sock!, Pow!-Hiebe seiner Satin-glänzenden Handschuhe. Da macht ein kleiner Bauchansatz auch schon keinen Unterschied mehr. Tanzt den Batusi!

  1. Skeletor aus ‚Masters oft he Universe‘

Wenn man ein Skelett ist, dann hat man outfittechnisch nur noch zwei Möglichkeiten: schwarze Kutte oder nix und den Wind frei durch die Rippen heulen lassen. Hat man allerdings nur einen Schädel als Kopf und der Rest ist noch befleischt (was für ein grausiges Wort!), dann wird es schwieriger. Besucht man so regelmäßig und ausdauernd die Muckibude wie Herr Skeletor das offensichtlich tut, dann will man das natürlich auch zeigen. Er tut dies durch Lendenschurz und Lederriemen um den Torso. Eigentlich kleidet er sich sehr ähnlich, wie seine Nemesis He-man. Doch er beachtet die wichtigste Regel für Totenschädel-Köpfe: er trägt eine Kapuze! Ohne Kapuze sieht man mit Schädel nämlich aus wie ein Clown! Ich meine, fragt mal den Ghostrider wie es ohne Kapuze für ihn läuft. Nicht gut, sag ich Euch, nicht gut.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Damenkostüme in Serien

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Damenkostümen in Serien. Das fiel mir mal wieder schwerer, weil ich weniger Serien kenne. Egal, hier meine 5:

  1. Peggy Bundy aus ‚Eine Schrecklich Nette Familie‘

Wir können uns wohl glücklich schätzen, dass Al so häufig den Kampf um die Kreditkarte verloren hat. Eine scheinbar unendliche Menge an schulterfreien Tops, Leopardenmuster-Stretch-Miniröcken, turmhohen Pumps und schreiend grellem Modeschmuck scheint ihr Kleiderschrank vorweisen zu können. Muss man erst mal tragen können. Und Peggy konnte. Egal was Al sagt.

  1. Guinan aus ‚Star Trek – Das nächste Jahrhundert‘

Wenn die gesamte Mannschaft dieselben Uniformen trägt, müsste man sich als Barfrau des 10 Vorne eigentlich keine große Mühe geben um aus der Masse herauszustechen. Guinan tut es dennoch. Die geheimnisvolle El-Aurianerin hält sich zwar an die Einfarbigkeit was die Kleidung angeht, weiß aber oft genug durch ausgefallenen Stil und vor allem ihre Hüte aufzufallen.

  1. Caprica Six aus ‚Battlestar Galactica‘

Auch Caprica Six ist in ihrem roten Kleid zwischen den ganzen Flightsuits und Uniformen, kurz der praktischen Arbeitskleidung ein auffälliger Farbklecks.

  1. Audrey Horne aus ‚Twin Peaks‘

Als ich ein junger Teenager war, war ich durchaus verknallt in Audrey. Und ja, das hatte auch mit ihren eleganten Outfits zu tun. Pastellfarbene Sweater und karierte Röcke. Das war für die ansonsten eher knalligen frühen 90er ein ungewöhnliches und daher gerade ins seiner Zurückgenommenheit auffälliges Ensemble. Darstellerin Sherilyn Fenn hat später erzählt, dass David Lynch ihr quasi erlaubt hat Audrey Kleidung nach ihrem Geschmack zu wählen. Gut gemacht!

  1. Miss Piggy aus ‚Die Muppet Show‘

Wenn eine Dame mal alles tragen kann, von leger-verführerisch bis elegant-verführerisch, dann ist das wohl Miss Piggy. Und das sage ich nicht nur, weil ich sonst einen deftigen Handkantenschlag in den Nackenwirbelbereich bekomme! Ehrlich. Da müsste man ja ein Frosch sein, um das nicht zu sehen!

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Herrenkostüme in Filmen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Herrenkostümen in Filmen. Nun sind wir also bei Klamotten angekommen, die ich womöglich selbst tragen könnte. Mein modisches Unbewusstsein wird sich daher noch mehr Bahn brechen als letzte Woche schon. Aber schauen wir trotzdem mal, was dabei rumkommt.

  1. ‚Matrix‘ – Neo

‚Matrix‘ erschien quasi zum perfekten Zeitpunkt. Ein Blick auf die gebündelte Technologieangst einer Gesellschaft an der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend. Gleichzeitig repräsentierte er alles was am Ende des letzten Jahrtausends cool war. Sei es Musik oder Nokia-Telefon. Und natürlich die Klamotten. Neos Sonnenbrille und dunkler Mantel haben nicht nur allerlei Filmfans inspiriert auch eine ganze Reihe Charaktere eiferte dem nach. Aber keiner trug es letztlich besser als Keanu.

  1. ‚Blade Runner‘ – Decker

Und noch ein SciFi-Mantel. Fords Outfit holt hier den Charme des Film Noir in eine dystopische Zukunft. Im wild geschwungenen Kragen sind Echos von Philipp Marlowe zu hören, während er gleichzeitig wie etwas von der Stange wirkt und damit das Thema des Films unterstreicht.

  1. ‚Grand Budapest Hotel‘ – Angestelltenuniformen

Wes Anderson bietet geradezu einen Überschwung an möglichen Kandidaten für diese Liste. Letztlich machten es die Expeditions-Outfits aus ‚Die Tiefseetaucher‘ und eben die Angestelltenuniformen des ‚Grand Budapest Hotel‘ unter sich aus. Und letztere haben gewonnen. Wunderbare lila Farbkleckse in einem an Farbe reichen Film.

  1. ‚The Big Lebowski‘ – Der Dude

Manchmal ist das Beste an einem Kostüm seine Erreichbarkeit. Ich habe in meinem Leben vermutlich schon häufiger ausgesehen wie der Dude. Ich war dabei selbstverständlich nicht halb so cool wie Jeff Bridges und bin auch noch nie im abgerissenen Morgenmantel Milch kaufen gegangen. Ach, wem mach ich was vor? Ich wär dabei wohl mehr Dittsche als Dude…

  1. Chaplins Tramp

Ist das womöglich das erste Charakterkostüm Hollywoods, das den Begriff „ikonisch“ verdient. Weltweit hätte man damals und auch heute noch das Ensemble aus abgerissener Anzugjacke, viel zu weit sitzender Hose, fadenscheiniger Melone und Gehstöckchen erkannt. Damals in Zeiten der Wirtschaftskrise sicher ein üblicher Anblick, erhob Chaplin diese abgerissene Figur zu einem Star.