Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Apokalypse Filme

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Aus gewissen Gründen, die vermutlich keiner umfassenden Erklärung bedürfen, fragt uns Gina heute nach unseren 5 liebsten apokalyptischen Filmen. Ich habe schon mal heimlich auf ihre Antworten gelinst und dabei festgestellt, dass die Apokalypse nicht zwangsläufig im Film stattfinden muss. Die meisten meiner Nennungen sind daher postapokalyptisch. Legen wir los!

  1. ‚Children Of Men‘

Das Ende der Menschheit bei Alfonso Cuarón kommt nicht mit einem Knall, sondern mit ohne Geschrei. Ohne Babygeschrei nämlich, die werden nicht mehr geboren. Cuarón inszeniert beeindruckende Szenen, die sich nach SciFi aber auch absolut zeitgemäß anfühlen.

  1. ‚Akira‘

Ungewöhnlich genau lässt sich das apokalyptische Ereignis in diesem Anime-Klassiker datieren. Am 16. Juli 1988 explodierte Tokio und der dritte Weltkrieg brach aus. Gut 20 Jahre später steht Neo Tokio zwar wieder, doch droht eine weitere Apokalypse. Und das ausgerechnet einige Monate vor den Olympischen Spielen 2020 in Tokio…

  1. ‚Snowpiercer‘

In Bong Joon-hos Klassenkampf-Allegorie ‚Snowpiercer‘ war es der Versuch der globalen Erwärmung mit Geo-Engineering beizukommen, der eine neue Eiszeit und das Ende der Menschheit herbeigeführt hat. Nun rast der Zug Snowpiercer in ewiger blinder Bahn durch den Schnee, die Reste der Menschheit wortwörtlich eingeteilt in die erste und zweite Klasse. Subtil? Nö. Muss aber auch nicht.

  1. ‚Melancholia‘

Schon blöd, wenn die eigne Hochzeit durch die Entdeckung eines neuen Planeten ruiniert wird. Umso mehr, wenn sich dieser Planet auf direktem Kollisionskurs mit der Erde befindet. Misanthrop Lars von Trier wird am Ende der Welt fürsorglich wie nie zuvor. Depression lautet das Thema des Films, dem er sich einfühlsam und mit typisch schrägem Humor annimmt.

  1. ‚Mad Max: Fury Road‘

Vermutlich der Film der 2010er, den ich am häufigsten gesehen habe. George Millers Film beginnt und endet dort, wo sich selbst andere Postapokalypsen nicht mehr hin trauen. Wenn von unserem Planeten nichts anderes mehr als Wüste und Matsch übrig ist. Wenn ein salbadernder Warlord die schwindenden Wasserressourcen kontrolliert. Dann treten Furiosa und Max das Gaspedal durch und lassen es nie wieder los.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Mentoren aus Serien

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Nachdem es letzte Woche um die besten mentoren in Filmen ging, fragt uns Gina heute, vielleicht nicht völlig überraschend, nach den 5 besten Mentoren aus Serien. Wie üblich fällt mir die Antwort ein wenig schwerer, wenn es um Serien geht, weil ich mich da schlicht weniger auskenne. Und diesmal nicht auf meinen Standard ‚Twin Peaks‘ zurückfallen konnte, denn wen würd ich da nehmen? Dennoch fiel es mir am Ende leichter als gedacht.

  1. Meister Splinter aus ‚Teenage Mutant Ninja/Hero Turtles‘

Er ist ne Ratte und lebt in der Kanalisation. Und nutzt seine Zeit um vier Schildkröten zu Ninjas auszubilden. Das mag bizarr klingen, ist aber bei genauerem Hinsehen durchaus eine erhebliche pädagogische Leistung. Vor allem, wenn er diese Schildkröten auch noch ausschickt, um dem Mann, der ihn einst aus seinem Ninjaclan gemobbt hat in die Suppe zu spucken.

  1. Edna Krabappel aus ‚Die Simpsons‘

Nun gut, Edna Krabappel mag an sich keine großartige Lehrerin sein. Sie ist unmotiviert, offen gelangweilt, raucht und trinkt gelegentlich während des Diensts und macht ihren Schülern nicht allzu viel Hoffnung für eine große Zukunft. Aber damit ist sie in gewisser Weise ein großes Vorbild für Bart, auch wenn der das nie zugeben würde…

  1. Dr. Percival Ulysses „Perry“ Cox, M.D. aus ‚Scrubs‘

Oh sicher, Dr. Cox macht Dich bei jeder sich bietenden Gelegenheit runter, macht sich über alles lustig was Dir wichtig ist. Und wenn er mal ein freundliches Wort findet, dann ist es fast beängstigend, weil die Situation wirklich düster sein muss. Aber wenn es drauf ankommt, steht er verlässlich in Deiner Ecke und das ist eine Qualität, die man nie unterschätzen sollte.

  1. Rupert Giles aus ‚Buffy – im Bann der Dämonen‘

Er bildet Buffy nicht nur zum Slayer aus und gibt ihr Hintergrund für allerlei übernatürlich fieses Gesocks, er steht auch an ihrer Seite, wenn eben die Institution, der er dient zum Problem wird.

  1. Captain Jean Luc Picard aus ‚Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert‘

Okay, Picard ist nicht wirklich direkt Mentor für eine spezielle Person. Doch seine optimistische und grundanständige Weltansicht erhebt letztlich jeden, der ihm nahe genug kommt um sich in seiner Glatze zu spiegeln wenigstens ein bisschen. Picard verkörpert die Werte der Föderation oft genug besser als die Föderation selbst.

 

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Mentoren aus Filmen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Mentoren in Filmen. Und macht damit natürlich ein gigantisch weites Feld auf, das nicht ganz einfach auf 5 einzudampfen war. Ich hoffe viele andere, die hier keinen Platz mehr fanden, auf anderen Listen heut zu sehen.

 

  1. Terence Fletcher aus ‚Whiplash‘

Okay, seien wir ehrlich, Fletcher ist ein grauenhafter Mentor. Er ist jeder furchtbare Lehrer, den Du je hattest, jeder unerträgliche Chef, komprimiert in einem kahlköpfigen, weißglühenden Ball aus purem Zorn. Und, um noch Salz in die Wunde zu streuen, einem weißglühenden Ball aus purem Zorn, der auch noch verdammt genau weiß wovon er spricht. Sicher kein Mentor, den man jemals selbst haben möchte, aber einer der für den Zuschauer mindestens faszinierend ist.

  1. Keisuke Miyagi aus ‚Karate Kid‘

Mr. Miyagi und Daniel-san haben die ideale Mentor-Schüler Beziehung. Wo jeder dem anderen etwas geben kann. Daniel ist kein angenehmer Zeitgenosse, wenn wir ihm zum ersten Mal begegnen. Er braucht die Anleitung des weisen, stillen Miyagi. Der braucht geleichzeitig Daniels jugendliche Verve, will er nicht vollständig dem Alkohol und der Verzweiflung über seine tragische Situation verfallen. Und wenn sie nebenbei Fliegen mit Essstäbchen fangen, wer wollte sich beschweren.

  1. Robert „Rocky“ Balboa aus ‚Creed‘

Ich wollte eigentlich erst Mickey aus dem ersten ‚Rocky‘ nehmen. Habe mich dann aber doch für den Mann selbst entschieden. Nicht nur weil Sylvester Stallone in ‚Creed‘ seine beste darstellerische Leistung seit… langer Zeit abgeliefert hat, sondern weil er so ein unwahrscheinlicher Mentor ist. „See this guy staring back at you in the mirror? That’s your toughest opponent. I believe that in boxing and I believe that in life.“

  1. Mary Poppins aus ‚Mary Poppins‘

Sie hat uns allen beigebracht, dass ein Löffelchen voll Zucker bittre Medizin versüßt. Und das Singen beim aufräumen hilft. Und das Superkalifragilistisch expialigetisch zwar furchtbar (und synthetisch) klingen mag, doch wer es richtig aufzusagen weiß, weise und fast prophetisch wirkt. Und das Kindererziehung erheblich leichter wird, wenn man direkten Zugriff auf Magie hat. Und dem kann man nun unmöglich widersprechen!

  1. Yoda aus ‚Das Imperium schlägt zurück‘

Der beste Mentor er ist, wenn ein grammatikalisch eigenwilliger Muppet er sein darf. Wenn als Lichtschwert schwingender CGI-Frosch er taucht auf, gestohlen bleiben er mir kann. Froh ich war, wiederzusehen diesen Yoda in ‚Die Letzten Jedi‘. Tu es oder tu es nicht, aber auf Nummer 1 der Liste Yoda sein muss.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Tierfilme

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach unseren 5 liebsten Tierfilmen. Dabei ist es egal, ob die Tiere echt oder animiert sind. Meine heutige Liste versteht sich ohne jede Reihenfolge, die Filme sind ohnehin zu unterschiedlich, um untereinander verglichen zu werden.

  1. Ratatouille

Wanderratte Rémy hat den, mindestens für Ratten, ungewöhnlichen Traum Koch zu werden. Schwierig, sind doch sämtliche Vertreter der Gattung Rattus in Küchen nicht unbedingt gern gesehene Gäste und noch seltener professionell dort beschäftigt. Rémy will sich davon nicht aufhalten lassen.

  1. Ein Schweinchen namens Babe

Schweinchen Babe hat den, mindestens für Schweine, ungewöhnlichen Traum Schäferhund zu werden. Okay, etwas komplexer ist die Motivation schon, ist er doch von Border Collie Fly adoptiert und möchte, nicht ganz nebensächlich, nicht geschlachtet werden. Bemerkenswert ist vielleicht vor allem, dass der Darsteller von Bauer Hogget, James Cromwell aufgrund seiner Zusammenarbeit mit den Schweinedarstellern zum Vegetarier geworden ist. „That’ll do, pig. That’ll do.“

  1. Der Weiße Hai

Weniger schöne Folgen hatte dieser Klassiker für weiße Haie, die nun für absolut bösartige Mörder gehalten und reihenweise umgebracht wurden. Macht ihn allerdings als Film nicht wirklich schechter.

  1. Jurassic Park

Und gleich nochmal Spielberg hinterher. Imposanter hat man die 65 Millionen Jahre ausgestorbenen Saurier vorher (und wenn man ehrlich ist auch hinterher) nie in Szene gesetzt gesehen. Oh sicher, wir wissen nicht, ob ein Dilophosaurus einen Halskragen hatte oder Gift spuckte, die Raptoren waren viel zu groß und ein Großteil des Personals müsste mehr (bzw. überhaupt) Federn haben. Alles wurscht, der Film ist trotzdem super.

  1. Der König der Löwen (1994)

Der Höhepunkt der Disney-Renaissance der 90er. Shakespeare-Elemente und das malische Sundiata-Epos durch die Linse von Animatoren in absoluter Höchstform. Und – zugegeben – ein reichlich offensichtlicher Abklatsch von Osamu Tezukas ‚Kimba‘, der… Moment, es klingelt an der Tür. Oh Gott, Disney-Agenten! Kimba? N-Nie gehört, ich kenne keinen Kimba!! Osamu Tez-wer? Nee, nee nie gehört. Puh, nochmal Glück gehabt. Von derart kleinlichen Kontroversen abgesehen, definitiv ein unvergesslicher Film. Da brauche ich sicher keine computeranimierte „Realversion“… Sekunde mal, es klingelt schon wieder…

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 romantischsten Szenen aus Filmen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach den 5 besten romantischen Szenen aus Filmen. Und dabei habe ich eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Es war mir letztlich nicht möglich einige meiner liebsten romantischen Filme (‚Punch-Drunk Love‘ oder ‚Carol‘) auf eine einzelne Szene einzudampfen. Ich bin dennoch zufrieden mit meiner Liste, möchte aber betonen, dass ich hier speziell die Szenen meine, nicht unbedingt die Filme an sich (teilweise aber doch).

 

  1. Straßen in Flammen – Kuss im Regen

So eine Liste wäre ohne einen Kuss im Regen wohl einfach nicht vollständig. Also nehme ich den besten Kuss im Regen den ich kenne. Walther Hills wunderbare Melange aus 50er und 80er Jahre Ästhetik und Musik ist einer dieser Filme, die ich jeden Tag schauen könnte, ohne das es mir langweilig würde. Sicherlich ist es nicht der romantischste Film den man sich vorstellen kann, aber der Kuss im Regen funktioniert jedes Mal für mich.

  1. Oben – Eröffnungsmontage

Ja schönen Dank auch Pixar, da öffnet ihr minutenlang mein Herz, nur um es dann direkt zu brechen. Die starke Eröffnungsszene ist für mich das mit Abstand Beste an diesem Film. Geradezu spielerisch gelingt es dem Film hier das Romantische im Alltäglichen von Ellie und Carls Leben zu finden. Das Ende ist tragisch und konsequent, würde aber ohne die Kraft des Vorhergegangenen nicht funktionieren.

  1. Eternal Sunshine oft the Spotless Mind – Sternegucken auf dem Eis

‚Vergiss mein nicht‘ (blöder Titel) ist ja eigentlich ein Film über das Scheitern von Beziehungen. Und doch gefällt mir diese Szene vom Anfang, bevor alles den Bach runtergeht, wenn Clementine und Joel auf dem Eis die Sterne betrachten, mit am besten. Und was für eine bessere Metapher für eine frische Beziehung kann es geben, als in die Sterne zu schauen und sich über das brüchige Eis keine Gedanken zu machen? Kein Wunder, dass es die Szene aufs Poster geschafft hat.

  1. Before Sunrise – Musikladen

Okay, hier wollte ich eigentlich faul sein und „der ganze Film“ schreiben. Das geht aber nicht, also nehmen wir eine Szene ohne Worte her. Jesse und Celine treffen sich zufällig und verbringen einen gemeinsamen Tag in Wien. Dabei besuchen sie auch einen Musikladen, wo man sich Alben anhören kann. Dabei kommt es zu dieser Szene, die eigentlich den ganzen Film zusammenfasst:

  1. Casablanca – Uns bleibt immer noch Paris

Na das ist ja mal eine einfallslose Nummer eins. Ja vielleicht. Aber ‚Casablanca‘ hat seinen Ruf völlig zu Recht. Gelingt es ihm doch etwas romantisch darzustellen, was anderen Filmen nicht leichtfällt. Das Liebe manchmal bedeutet einzusehen, dass die gemeinsame Zeit vorüber ist. Das man loslassen muss. „If you don’t get on that plane you’ll regret it. Maybe not today, maybe not tomorrow, but soon and for the rest of your life.“ Das macht aber alles Vorhergegangene keinesfalls sinn- oder wertlos. „We will always have Paris.“

 

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 romantischsten Szenen aus Serien

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina, passend zum kommenden Valentinstag, nach den 5 besten romantischen Szenen aus Serien. Legen wir ohne lange Vorrede direkt los.

 

  1. Twin Peaks – Annie und Coop

Es gibt viel an der zweiten Staffel von ‚Twin Peaks‘ zu kritisieren. Agent Coopers und Annie Blackburns Beziehung gehört definitiv nicht dazu. Ich meine, er erzählt ihr sogar einen Witz. Okay, es ist kein guter Witz, aber sie lacht trotzdem. Wenn das nicht Liebe ist weiß ich auch nicht. Eines der wenigen Dinge, die ich der dritten Staffel übelnehme ist die arme Annie völlig unter den Tisch fallen zu lassen.

  1. Die Simpsons – Marge und Homer (ach nee?)

In den guten Zeiten der Serie, also den 90ern, waren die Simpsons nicht nur komisch, es gelangen auch immer wieder anrührende Momente. Selbst für romantische Momente zwischen Homer und Marge hätte ich einige Auswahl. Meistens aus Flashbacks, etwa der „Wenn ich jetzt anhalte, dann umarme ich Dich und lass Dich nie mehr los…“ Moment, oder der Zwiebelring als Ehering. Doch ich meine hier speziell den Moment, wenn Homer versucht ein besserer Mensch für Marge zu sein und 30 Tage ohne Bier durchzustehen. Vielleicht ein kleiner Hinweis darauf, warum sie es mit ihm aushält.

  1. Twin Peaks – Norma und Big Ed

Die dritte Staffel von ‚Twin Peaks‘ ist zum größten Teil reichlich düster. Ein paar Happy Ends erlaubt uns David Lynch dennoch. Unter anderem ein sehr spätes für die Jugendliebe von Norma und Big Ed. Ein kleiner aber berührender Moment.

  1. Fargo – Molly und Gus

Gus hat Molly im Einsatz versehentlich angeschossen und vergeht beinahe in Selbstvorwürfen. Sie spricht ihn von aller Schuld frei. ‚Fargo‘ kann durchaus sehr düster werden, doch es sind diese menschlichen Momente, die die Serie funktionieren lassen. Und nicht zuletzt das Spiel von Molly Solverson und Colin Hanks.

  1. Pushing Up Daisies – Chuck und Ned

Die Serie ist so „High Concept“ wie man nur sein kann. Berührt Zuckerbäcker Ned eine Leiche erwacht sie zu neuem Leben, berührt er sie erneut stirbt sie endgültig. Praktisch um Mordfälle aufzuklären. Doch als er seine große Liebe Chuck wiederbelebt haben sie ein scheinbar unüberwindliches Problem: sie können sich nie berühren. Wie gut, dass es Frischhaltefolie gibt!