Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Urlaubsorte in Serien

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Urlaubsorten in Serien. Juhu, Ferien in Serienland! Schauen wir mal, wo wir landen!

5. Torquay aus ‚Fawlty Towers‘

Weil der Südwesten Englands eigentlich sehr hübsch ist. Sicher, der Service im Hotel könnte sich als etwas chaotisch erweisen, aber solange niemand den Krieg erwähnt sollte eigentlich alles gutgehen…

4. Cabot Cove aus ‚Mord ist ihr Hobby‘

Hach, was für ein malerisches Küstenstädtchen im Bundestaat Maine… mit einer Mordrate, die das vermutlich benachbarte und von Pennywise heimgesuchte Derry erblassen lassen würde. Und bei der Aufklärung wirklich jedes einzelnen dieser Morde ist diese Autorin, Jessica Fletcher, anwesend. Und das findet niemand verdächtig? Ist ja nicht so, als würde sich nicht schon im Serientitel ein Hinweis auf die wahre Schuldige verbergen!! Also, wenn ich hier Urlaub mache, halte ich mich von der Dame bewusst fern!

3. Kopenhagen aus ‚Kommissarin Lund – Das Verbrechen‘

Ist das nicht toll, wenn einem die klamme Kälte so unter den Rollkragenpulli kriecht, während man mit gesenktem Kopf durch die grauen, verharschten Straßen stapft? Hmm, ist gerade sehr heiß hier, vielleicht wirkt das deshalb so attraktiv…

2. Babylon 5 aus ‚Babylon 5‘

Ich meine, wenn ich schone ne Raumstation besuche, dann halt auch die Beste.

1. Twin Peaks aus ‚Twin Peaks‘

Aaah, Spaziergänge im Wald, frische Luft, der Duft der Douglasien und dann ins Double R Diner und Kirschkuchen und Kaffe genießen. Ein schönes, rustikales Zimmer im Great Northern Hotel (sehr schön und ruhig, sofern keine Isländer anwesend sind). Das könnte mir schon gefallen. Wenn dann der rückwärts sprechende Zwerg zu tanzen beginnt, ist aber höchste Zeit den Ort zu verlassen!

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Restaurants in Serien

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Restaurants in Serien. Gar nicht mal so leicht und so habe ich die Frage für mich auf sämtliche Gaststätten, also etwa auch Cafés oder Bars erweitert. Legen wir los!

5. Krusty Burger aus ‚Die Simpsons‘

Wer möchte denn nicht vermutlich zumindest latent giftiges Fast Food herunterschlingen, während einem die verzerrte Fratze eines neurotischen Fernsehclowns von jeder Oberfläche sein eingefrorenes Grinsen entgegengrimassiert? Wie bitte? Niemand? Ach deswegen hat der Mäckes den Ronald entfernt! Aus Neugier würd ich halt aber doch reingehen. Vermutlich aber das Essen ausspucken.

4. Das Café Nervosa aus ‚Frasier‘

Zum einen, weil es wie ein sehr gemütliches Café im verregneten Seattle wirkt, zum anderen, weil ich zwei extrem neurotische Psychiaterbrüder mit dem Namen Crane bei allerlei mehr oder weniger irrsinnigen handlungen beobachten kann. Und das kostet nicht einmal extra!

3. Das Ten Forward aus ‚Star Trek: das nächste Jahrhundert‘

Ich mein, hey, ich kann nicht nur bei Whoopi Goldberg mit einem extravaganten Hut meine Bestellung aufgeben, es besteht auch die winzige Chance, dass ich am selben Tisch wie Captain Picard sitze! Hoffentlich motzt der dann nicht, weil die Jeffries-Röhren wieder mal dreckig waren…

2. Das Vesuvio aus ‚Die Sopranos‘

Ich glaube, Artie Bucco ist ein ziemlich guter Koch. Ich würde natürlich darauf achten, möglichst an einem Tag dort aufzulaufen, wenn nicht gerade die gesamte DiMeo Familie tafelt, schlicht um die Chance zu erhöhen den Laden mit sämtlichen Zähnen und ohne zusätzliche Löcher wieder zu verlassen. Ich würde selbstverständlich den Hasen  nach seinem Familienrezept bestellen.

1. Das Double R Diner aus ‚Twin Peaks‘

Hier gibt es nicht nur himmlischen Kirschkuchen und VERDAMMT guten Kaffee, sondern auch ein vernünftiges Frühstücks- und Mittagsmenü. Norma Lindstrom führt das Diner in zweiter Generation und viel des reichhaltigen Angebots, das für gewisse Besucher der Kleinstadt Twin Peaks fast zu einer Art Besessenheit wurde, erinnert an ihre schwedische Herkunft.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Kriminalfilme

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Kriminalfilmen. Einfache Frage, geradeheraus und fast unmöglich mich auf fünf zu beschränken. Schauen wir mal.

5. ‚Scream‘ (1996)

Okay, hierfür bekomme ich sicherlich direkt Ärger. Aber als einziger Film der Reihe funktioniert dieser hier nicht nur als (meta-)Slasher und Komödie, sondern auch als Krimi. Die Auflösung ist befriedigend, vergleichsweise logisch und das Täterwissen lässt zahlreiche Szenen in anderem Licht erscheinen. Sicher eine unbeliebte Aussage, aber ich mag den Film als whodunnit.

4. ‚Tote schlafen fest‘ (1946)

Bogart als Phillip Marlowe. Mehr noir hardboiled detective geht ja mal gar nicht. Die Handlung ist bekanntlich einigermaßen verworren, so sehr, dass selbst Raymond Chandler, Autor der Buchvorlage nicht beantworten kann, wer einen gewissen Mord begangen hat, aber dies ist eh ein Film, der von seiner Atmosphäre lebt. Die verruchte Großstadt L.A. zur Mitte des letzten Jahrhunderts, ein Ort des Wunsches aber auch des Scheiterns. Vor allem aber ein Ort, an dem niemand unschuldig ist. Außerdem war der Film Inspiration für ‚The Big Lebowski‘. Was will man mehr?

3. ‚Memories of Murder‘ (2003)

Bong Joon-hos Frühwerk ist ein True Crime Thriller, um Südkoreas ersten Serienmörder, der zwischen 1986 und 91 aktiv war. Da die Verbrechen auf dem Land geschehen ermittelt zunächst die örtliche Polizei recht hemdärmelig und handfest. Als ihr ein Spezialermittler aus Seoul zugeteilt wird sind Konflikte fast unausweichlich. Ein Film, der sich mehr darum kümmert, was eine Verbrechensserie mit der Gemeinde, in der sie geschieht tut. Und vor allem mit den ermittelnden Beamten.

2. ‚Im Zeichen des Bösen‘ (1958)

Allgemein gilt ‚Im Zeichen des Bösen‘ als der letzte der klassischen noir Filme. Berühmt für seine minutenlange Anfangsszene in der die Kamera ohne Schnitt durch Straßen eilt, bevor sie in einer großen Explosion endet, schließt sich hieran ein komplexes Labyrinth einer Ermittlung an. Auf der einen Seite Regisseur Orson Welles selbst, als zutiefst korrupter amerikanischer Polizist. Auf  der anderen Seite ein anständiger, mexikanischer Ermittler, gespielt von… Charlton Heston. Ja, das würde man heute nicht mehr machen. Aber für Welles war damals die einzige Möglichkeit einen mexikanischen Hauptcharakter zu bekommen, wenn er ihn mit einem Weißen besetzt.

1. ‚Zodiac‘ (2007)

Und noch einmal true crime. In vielerlei Hinsicht dem oben genannten Werk von Bong Joon-ho ähnlich, verleiht David Fincher der fast fanatischen Suche des Karikaturisten Graysmith nach dem nie gefassten Mörder seinen ganz eigenen, fast hypnotischen Ton. Er zieht einen hinein in seine Welt, und auf einmal kann ich nicht mehr den Song „Hurdy Gurdy Man“ hören, ohne ängstlich über die Schulter zu blicken…

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Filme aus meinem Geburtsjahr

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Filmen aus unseren Geburtsjahren. Ich interpretiere die Frage mal als meine liebsten Filme aus dem Filmjahr 1980, nicht unbedingt die filmisch besten. Und was war 1980 für ein Jahr für den Film! Hitchcock starb mit 80 Jahren, Akira Kurosawa bekam dank Fürsprache von George Lucas ‚Kagemusha‘ von Fox finanziert, ‚Das Imperium schlägt zurück‘ beweist, dass ‚Star Wars‘ keine Eintagsfliege wird und in ‚Freitag der 13te‘ wird die Grundlage für die lange Mordkarriere eines Hockeyfans gelegt, auch wenn der hier nur einen Cameo Auftritt hinlegt. Außerdem aß Werner Herzog seinen Schuh. Es war aber auch ein Jahr der grandiosen Fehlschläge. Robert Altman, Shelley Duvall und Robin Williams gingen mit ‚Popeye‘ baden, gene Kelly bestreitet seine letzte Filmrolle in der Lachnummer ‚Xanadu‘ und Michael Ciminos ‚Heaven’s Gate‘ floppt so hart, dass United Artists pleitegeht. Aber zum Thema:

5. ‚Das Grauen‘

1980 war ein Jahr, das mit guten Spukhausfilmen nicht geizte, wie sich noch zeigen wird. Aber die thematische Häufung soll keinen Einfluss meine Liste haben. Und ganz ehrlich, Peter Medaks Film braucht sich vor dem großen Platzhirschen des Genres nicht zu verstecken. Nicht zuletzt dank George C. Scott, der in seiner Rolle als trauernder Musikprofessor einmal erstaunlich ruhige Töne anschlägt.

4. ‚Blues Brothers‘

Jaja, die Handlung wird bestenfalls von Kaugummi, viel gutem Willen und genialer Musik zusammengehalten. Aber was soll’s? Die Musik ist so gut, der gute Willen dank ikonischer Charaktere derart groß, dass es halt auch nix macht, dass ich gerade kein Kaugummi zu Hand habe.

3. ‚Das Imperium schlägt zurück‘

Wär ich mit Star Wars verheiratet, wären wir wohl derzeit in der Phase der Ehe, in der wir in getrennten Betten schlafen. Aber bei ‚Das Imperium schlägt zurück‘, da war die Beziehung noch frisch und neu und aufregend! Der Film löst eine Menge Versprechen ein, die der erste Film gegeben hat und ist bis heute für mich der Beste der Reihe.

(Hätte ich mich selbst gezwungen, auf dieser Liste auf SW zu verzichten, hätte ich den Film durch ‚Flash Gordon‘ ersetzt. Brillanter High Camp mit Musik von Queen!)

2. ‚The Fog‘

Mein meistgesehener Carpenter, wenn auch nicht mein liebster. Ich habe es ja schon oft gesagt, aber irgendwie ist dieser Horrorfilm für mich zu einem angenehmen Rückzugsort geworden. Ich verbringe gern immer wieder etwas Zeit mit diesen Charakteren und warte, dass der Nebel aufzieht.

1. ‚Shining‘

In fast jedem anderen Jahr wäre ‚Das Grauen‘ der beste Spukausfilm. Nicht hier, hier ist natürlich Stanley Kubricks Meisterwerk auf Platz 1. Auch wenn ich ehrlich gesagt etwas gemischte Gefühle bei dem Film habe, nachdem bekannt wurde, wie sehr Kubrick Shelley Duvall bei den Dreharbeiten hat leiden lassen. Sie hat ihm zwar dafür vergeben, aber es ist doch merkwürdig zu schauen.

Ferner liefen:

‚Stalker‘, ‚Kagemusha‘, ‚Der Elefantenmensch‘, ‚Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug‘…

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Summer Holiday Filme

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 besten Summer Holiday Filmen. Da gibt es nicht mehr viel dazu zu sagen. Also ab an den Strand und in die Filmferien!

5. ‚Moonrise Kingdom‘

Wes Andersons Sommerfilm rund um ein Pfadfindercamp an der Küste Neuenglands in den 60ern. Mit Traurigkeit und Komik und liebevoller Absurdität nimmt sich Anderson hier des Themas jugendlicher Liebe an, mit allerlei schrägen Charakteren darum herum. Vielleicht das letzte Mal, dass Bruce Willis eine Rolle ernstgenommen hat.

4. ‚Midsommar‘

Sommerurlaub in Schweden? Klingt doch gut! Mit selbstgemachter Hausmannskost, Obst frisch vom Feld und unfreiwillig verabreichten Drogen! Moooment, was war das Letzte? Und Ritualmorden, jeder Menge Ritualmorden! Okay, vielleicht buche ich doch noch um… Ari Asters erstaunliche Trauerbewältigung ist definitiv sehr sonnig.

3. ‚Adventureland‘

Okay, eigentlich kein Sommerferienfilm, sondern ein Sommerjob-Film. Aber immerhin in einem Vergnügungspark. Jesse Eisenbergs Leben gerät mit Schulende völlig aus der geplanten Bahn, aber bei seinem langweiligen Job lernt er immerhin Kollegin Kristen Stewart kennen!

2. ‚Tschick‘

Maik und sein russlanddeutscher Schulkamerad Tschick fahren spontan mit einem geklauten lada in die Walachei, um Tschicks Opa zu besuchen. Fatih Akin hat aus Wolfgang Herrndorfs Roman einen wunderbaren, sommerlichen Roadmovie gemacht. Unter Mitarbeit von Hark Bohm dessen (ebenfalls sehenswerter) ‚Nordsee ist Mordsee‘ hier fraglos Pate stand.

1. ‚Kikujiros Sommer‘

Takeshi Kitano als mürrischer Ex-Yakuza muss einen kleinen jungen bei der Suche nach dessen Mutter begleiten. Ein ungewöhnlich warmherziger, poetischer aber auch melancholischer Film von Kitano. Mit einem gigantischen Soundtrack von Joe Hisaishi!

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 schlechtesten Serien, die auf einer Filmvorlage beruhen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach den 5 schlechtesten Serien, die auf einer Filmvorlage beruhen. Hier war es schwieriger als letzte Woche, bei den besten, für mich auf fünf zu kommen. Ob das nun bedeutet, dass Serien, die auf Filmen beruhen oft gut sind, oder ich die schlechten einfach nicht schaue, wer weiß. Die Listung versteht sich nicht wertend, die genannten sind alle gar nicht mal so gut!

5. ‚Police Academy: Die Serie‘

Wenn etwas nicht gut ist, dann sind das die späteren ‚Police Academy‘ Filme. Dass es aber immer noch schlechter geht, beweist die Serie, in der ausschließlich der Soundeffekte-mit-dem-Mund-Typ aus den Filmen auftaucht und die jeglichen Biss der Fernsehsterilisierung opfert. Furchtbar!

4. ‚James Bond jr.‘

Was ist James Bonds Lieblingsbeschäftigung? Okay, zweitliebste Beschäftigung, nach Leute umbringen? Okay, drittliebste Beschäftigung nach Leute umbringen und Martini Saufen? Genau, Sex! Man darf also annehmen, dass das Bond-Universum von allerlei James Bond juniors bevölkert wird. Und was tut die feige Zeichentrickserie? Nimmt einfach einen Neffen für die Hauptrolle, pah! Der Rest ist dann ebenfalls furchtbar generischer, früher 90er Kinderserien Schmonz, den ich schon damals nicht mochte.

3. ‚Mortal Kombat: Conquest‘

Ohoho, eine Serie basierend auf den Games, die sich am ersten Film orientiert? Oh ja, das kann cool werden, mit den zahllosen Charakteren und ordentlich Blut und Gekröse! Statt der albernen aber kreativen Game Charaktere denkt man sich aber lieber eigene aus, mit tollen Namen wie Taja oder Siro. So spannend  wie die Namen sind denn auch die Charaktere. Und statt Blut und Gekröse gibt es Gastauftritte von Wrestlern… Aber die größte Sünde: Conquest? Conquest mit C? HABT IHR EIGENTLICH IRGENWAS VON DEM BLÖDSINN HIER VERSTANDEN, IHR SERIENMACHER?! DAS HEISST KONQUEST MIT K! Wir sind hier doch nicht bei Mortal Combat!

2. ‚Conan, der Abenteurer‘

Ohoho, eine Serie basierend auf den Sword And Sorcery Filmen mit Arnold Schwarzenegger? Mit ordentlich Blut und Gekröse? Jawoll, das kann was werden! Oh, es gibt schon wieder kein Blut und kein Gekröse? Und Conan ist kein brutaler, barbarischer Mistkerl, sondern ein jovialer, Witze reißender Abenteuertyp? Gespielt von Ralle Möller? Tja, vielleicht hättet ihr das hier Konan nennen sollen…

1. ‚The Real Ghostbusters‘ (die späteren Folgen)

Die Serie tauchte letzte Woche auf, bei den besten Serien basierend auf Filmen auf. Gemeint waren aber nur die frühen Folgen. Denn irgendwann meinte man, die Serie überarbeiten zu müssen. Janine war dem Sender zu gemein und nicht „mütterlich“ genug. Und außerdem sollte Slimer der Star der Show sein! Er müsste in fast jeder Szene zu sehen sein, und wenn er nicht im Bild ist, sollten die anderen Charaktere fragen, wo Slimer ist! Grausig!