Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 romantischsten Szenen aus Filmen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach den 5 besten romantischen Szenen aus Filmen. Und dabei habe ich eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Es war mir letztlich nicht möglich einige meiner liebsten romantischen Filme (‚Punch-Drunk Love‘ oder ‚Carol‘) auf eine einzelne Szene einzudampfen. Ich bin dennoch zufrieden mit meiner Liste, möchte aber betonen, dass ich hier speziell die Szenen meine, nicht unbedingt die Filme an sich (teilweise aber doch).

 

  1. Straßen in Flammen – Kuss im Regen

So eine Liste wäre ohne einen Kuss im Regen wohl einfach nicht vollständig. Also nehme ich den besten Kuss im Regen den ich kenne. Walther Hills wunderbare Melange aus 50er und 80er Jahre Ästhetik und Musik ist einer dieser Filme, die ich jeden Tag schauen könnte, ohne das es mir langweilig würde. Sicherlich ist es nicht der romantischste Film den man sich vorstellen kann, aber der Kuss im Regen funktioniert jedes Mal für mich.

  1. Oben – Eröffnungsmontage

Ja schönen Dank auch Pixar, da öffnet ihr minutenlang mein Herz, nur um es dann direkt zu brechen. Die starke Eröffnungsszene ist für mich das mit Abstand Beste an diesem Film. Geradezu spielerisch gelingt es dem Film hier das Romantische im Alltäglichen von Ellie und Carls Leben zu finden. Das Ende ist tragisch und konsequent, würde aber ohne die Kraft des Vorhergegangenen nicht funktionieren.

  1. Eternal Sunshine oft the Spotless Mind – Sternegucken auf dem Eis

‚Vergiss mein nicht‘ (blöder Titel) ist ja eigentlich ein Film über das Scheitern von Beziehungen. Und doch gefällt mir diese Szene vom Anfang, bevor alles den Bach runtergeht, wenn Clementine und Joel auf dem Eis die Sterne betrachten, mit am besten. Und was für eine bessere Metapher für eine frische Beziehung kann es geben, als in die Sterne zu schauen und sich über das brüchige Eis keine Gedanken zu machen? Kein Wunder, dass es die Szene aufs Poster geschafft hat.

  1. Before Sunrise – Musikladen

Okay, hier wollte ich eigentlich faul sein und „der ganze Film“ schreiben. Das geht aber nicht, also nehmen wir eine Szene ohne Worte her. Jesse und Celine treffen sich zufällig und verbringen einen gemeinsamen Tag in Wien. Dabei besuchen sie auch einen Musikladen, wo man sich Alben anhören kann. Dabei kommt es zu dieser Szene, die eigentlich den ganzen Film zusammenfasst:

  1. Casablanca – Uns bleibt immer noch Paris

Na das ist ja mal eine einfallslose Nummer eins. Ja vielleicht. Aber ‚Casablanca‘ hat seinen Ruf völlig zu Recht. Gelingt es ihm doch etwas romantisch darzustellen, was anderen Filmen nicht leichtfällt. Das Liebe manchmal bedeutet einzusehen, dass die gemeinsame Zeit vorüber ist. Das man loslassen muss. „If you don’t get on that plane you’ll regret it. Maybe not today, maybe not tomorrow, but soon and for the rest of your life.“ Das macht aber alles Vorhergegangene keinesfalls sinn- oder wertlos. „We will always have Paris.“

 

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 romantischsten Szenen aus Serien

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina, passend zum kommenden Valentinstag, nach den 5 besten romantischen Szenen aus Serien. Legen wir ohne lange Vorrede direkt los.

 

  1. Twin Peaks – Annie und Coop

Es gibt viel an der zweiten Staffel von ‚Twin Peaks‘ zu kritisieren. Agent Coopers und Annie Blackburns Beziehung gehört definitiv nicht dazu. Ich meine, er erzählt ihr sogar einen Witz. Okay, es ist kein guter Witz, aber sie lacht trotzdem. Wenn das nicht Liebe ist weiß ich auch nicht. Eines der wenigen Dinge, die ich der dritten Staffel übelnehme ist die arme Annie völlig unter den Tisch fallen zu lassen.

  1. Die Simpsons – Marge und Homer (ach nee?)

In den guten Zeiten der Serie, also den 90ern, waren die Simpsons nicht nur komisch, es gelangen auch immer wieder anrührende Momente. Selbst für romantische Momente zwischen Homer und Marge hätte ich einige Auswahl. Meistens aus Flashbacks, etwa der „Wenn ich jetzt anhalte, dann umarme ich Dich und lass Dich nie mehr los…“ Moment, oder der Zwiebelring als Ehering. Doch ich meine hier speziell den Moment, wenn Homer versucht ein besserer Mensch für Marge zu sein und 30 Tage ohne Bier durchzustehen. Vielleicht ein kleiner Hinweis darauf, warum sie es mit ihm aushält.

  1. Twin Peaks – Norma und Big Ed

Die dritte Staffel von ‚Twin Peaks‘ ist zum größten Teil reichlich düster. Ein paar Happy Ends erlaubt uns David Lynch dennoch. Unter anderem ein sehr spätes für die Jugendliebe von Norma und Big Ed. Ein kleiner aber berührender Moment.

  1. Fargo – Molly und Gus

Gus hat Molly im Einsatz versehentlich angeschossen und vergeht beinahe in Selbstvorwürfen. Sie spricht ihn von aller Schuld frei. ‚Fargo‘ kann durchaus sehr düster werden, doch es sind diese menschlichen Momente, die die Serie funktionieren lassen. Und nicht zuletzt das Spiel von Molly Solverson und Colin Hanks.

  1. Pushing Up Daisies – Chuck und Ned

Die Serie ist so „High Concept“ wie man nur sein kann. Berührt Zuckerbäcker Ned eine Leiche erwacht sie zu neuem Leben, berührt er sie erneut stirbt sie endgültig. Praktisch um Mordfälle aufzuklären. Doch als er seine große Liebe Chuck wiederbelebt haben sie ein scheinbar unüberwindliches Problem: sie können sich nie berühren. Wie gut, dass es Frischhaltefolie gibt!

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Tanzszenen aus Serien

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Nachdem wir letzte Woche über die 5 besten Tanzszenen aus Filmen gesprochen haben, fragt uns Gina diese Woche nach den 5 besten Tanzszenen aus Serien. Da hatte ich zuerst Sorge gar nicht auf 5 zu kommen, doch letztendlich fiel es mir leichter als gedacht.

 

  1. ‚Arrested Development‘ – Chicken Dance

Der „Chicken Dance“ ist eine beliebte Methode in der Familie Bluth ein anderes Familienmitglied als Feigling hinzustellen. Manchmal mit unerwarteten Konsequenzen. Jedes Familienmitglied hat seine sehr eigene Interpretation eines Huhnes und Michaels Frage „hat irgendwer in dieser Familie schon einmal ein Huhn gesehen?“ ist durchaus berechtigt.

  1. ‚Batman‘ – The Batusi

Ich meine, es ist Batmans Tanz und damit automatisch der coolest mögliche, oder? Okay, er stammt aus der 66er Serie und ist von cool ungefähr so weit entfernt, dass man die Strecke wohl in Gigaparsec messen müsste. Aber ich müsste lügen, würde ich behaupten, dass ich die Serie nicht sehr mag.

  1. ‚The Prisoner‘ – Dry Bones

Ich würde nie behaupten, ich verstünde ‚The Prisoner‘ vollumfänglich. Das tut letztlich wohl nur Patrick McGoohan. Aber ich habe meistens zumindest eine Idee was mir die jeweilige Folge sagen möchte. Und dann kommt die letzte Folge, ein Fiebertraum mit dem Titel „Fall Out“, in dem sich herausstellt, dass die Antwort auf die größte Frage der Serie die ganze Zeit im Intro zu finden war. Außerdem gibt Nr. 48 diesen Song zum Besten und wir finden heraus wie hasserfülltes Klatschen aussieht. „And hear the word oft he Lord!“

  1. ‚Scrubs‘ – Turk Poison

Was soll ich hierzu groß sagen? Donald Faisons Turk liefert eine Performance zu Bel Biv Devoes „Poison“ ab, die sogar den Hausmeister beeindruckt. „He’s so damn talented!“

  1. ‚Twin Peaks‘ – Audreys Dance

In Twin Peaks wird überraschend viel getanzt. Der Man from another Place kann kaum die Füße stillhalten, Leland Palmer schwingt tragikomisch das Tanzbein und James… singt. Aber darüber wollen wir lieber nicht reden. Stattdessen: Audreys Dance! „It’s just too dreamy!“

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Tanzszenen aus Filmen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Diese Woche fragt uns Gina nach unseren 5 liebsten Tanzszenen aus Filmen. Das war mal wieder ein derart weites Feld, dass für mich absolut kein Zweifel besteht, dass ich hier einige vergesse. Aber ich hoffe wenigstens einige der wichtigsten erwischt zu haben.

  1. ‚La La Land‘

Ich war und bin jetzt nicht der größte Fan von Damien Chazelles Musical-Film. Aber die Eröffnungsszene mit ihren tanzenden Pendlern ist fraglos herausragend. Schade, dass der Rest des Films dieses Niveau, zumindest für mich, nie wieder erreicht.

  1. ‚Pulp Fiction‘

Seien wir ehrlich, ich muss nicht sagen welche Szene ich meine. Ich muss nicht einmal ein Video verlinken. Die Sockentwist Szene von Uma Thurman und John Travolta ist direkt in die DNA der Popkultur übergegangen. Vermutlich weil sie in Tarantinos zweitem Film, wie so vieles, völlig unerwartet aus dem Nichts kommt. Dabei spielt er aber natürlich auf sein großes Vorbild Godard und nicht zuletzt auf Travoltas tänzerische Filmgeschichte an.

  1. ‚Black Swan‘

Natalie Portmans Ballerina ist eine Frau getrieben von Leidenschaften und Zweifeln, die sie unmöglich kontrollieren kann. Das gipfelt in der finalen Tanzszene, in der sie zum schwarzen Schwan selbst wird.

  1. ‚Dogtooth‘

Die „Tanzszene“ aus Yorgos Lanthimos Film um eine Familie, die ihre Kinder ohne jeden Kontakt zur Außenwelt erzieht, ist im ersten Moment nicht eben beeindruckend. Er erreicht den Fremdschäm-Effekt ein fremdes Familienvideo zu schauen, wenn Lanthimos seine Kamera 80 Sekunden ohne Schnitt auf der Szene belässt, in der eine Schwester die amateurhafte Choreographie vermasselt und erkennbar ein Lachen unterdrückt. Sie ist gleichzeitig ein entscheidender erzählerischer Moment, weil die andere Schwester hier indirekt verrät, dass sie Filme, etwa ‚Flashdance‘ gesehen hat. Lanthimos hat, glaube ich, in jedem seiner Filme eine Tanzszene untergebracht. Diese hier fasst seine Filmografie aber wohl am besten zusammen. Auf der einen Ebene fast schmerzhaft unangenehm, auf einer anderen Ebene ist sie verdammt lustig.

  1. Singin in the Rain

Hier könnte ich den ganzen Film unterbringen. Donald O’Connors Slapstick-Tanznummer „Make em Laugh“ etwa, die ihn gerüchteweise so fertiggemacht hat, dass er für 3 Tage ins Krankenhaus musste. Oder natürlich die titelgebende Tanznummer, die quintessentiell Gene Kelly ist, auch wenn er bei der Aufnahme 39° Fieber hatte. Stellvertretend nehme ich hier einfach mal „Good Morning“, nicht zuletzt, weil hier alle drei Hauptdarsteller zum Zuge kommen.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Buddymovies

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Diese Woche fragt uns Gina, welche 5 Buddymovies uns am besten gefallen. Hier kurz die Definition, die ich für diese Liste „Buddymovie“ zugrunde gelegt habe: ein Film, in dem zwei sehr unterschiedliche Charaktere zu Freunden werden. Und damit legen wir auch schon los.

  1. Bud Spencer & Terence Hill Filme

Hier wollte ich mich für keinen bestimmten entscheiden. Letztlich folgen die Filme fast alle dem gleichen Muster. Hill ist der Draufgänger, Spencer will seine Ruhe, irgendwann raufen sie sich zusammen, verkloppen die Bösewichte und reißen Rainer Brandt-Kalauer. Und es funktioniert (fast) immer.

  1. ‚Men in Black‘

Eine dieser Filmreihen, bei der die vielen, vielen miesen bis einfallslosen Sequels einen beinahe vergessen lassen, dass der erste wirklich gut war. Tommy Lee Jones und Will Smith als wunderbar verschiedene, sympathische Charakterköpfe, die als Alien-Polizei zusammenarbeiten müssen.

  1. ‚Die Verurteilten‘

Der einzige nicht komische Film in meiner Liste. Man könnte sich vermutlich streiten, ob der Film überhaupt auf diese Liste gehört, doch bildet für mich die entstehende Freundschaft zwischen Tim Robbins unschuldig verurteiltem Andy Dufresne und Morgan Freemans Alt-Knacki Red die ganz fundamentale Grundlage für das Gelingen des Films.

  1. ‚Kiss Kiss Bang Bang‘

Mit Shane Blacks Output von ‚Lethal Weapon‘ bis zu ‚The Nice Guys‘ könnte man vermutlich diese Liste allein füllen. ‚Kiss Kiss Bang Bang‘ ist für mich sein stärkster Film, nicht zuletzt aufgrund der schauspielerischen Leistungen von Robert Downey jr. Und Val Kilmer. Deren jeweilige Karriereverläufe so ziemlich exakt gegenläufig waren und sich hier getroffen haben. Hat nichts mit dem Film zu tun, wollte ich nur mal erwähnen.

  1. ‚Hot Fuzz‘

Ähnlich wie Black in ‚Kiss Kiss Bang Bang‘ spielt auch Edgar Wright hier mit den Klischees des Buddymovies. Simon Peggs Londoner Bulle ist derart gut, dass er den Rest der Polizei schlecht aussehen lässt und deshalb in die tiefste Provinz versetzt wird, wo er auf Nick Frosts gutmütigen Taugenichts von Polizisten trifft, der seine Polizeiabenteuer stellvertretend in Actionfilmen erlebt. Was zu Metakommentaren a la „have you ever fired your gun in the air and gone aaaahhh?“ führt.

 

Die 5 Besten am Donnerstag: 5 heiß erwartete Serien 2020

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Nachdem uns Gina in der letzten Woche nach unseren 5 heiß erwarteten Filmen 2020 gefragt hat, geht es diese Woche mit den 5 erwarteten Serien weiter. Da mein Serienkonsum eher sporadisch gesät ist, nehme ich mir diese Woche ein Beispiel an dem, was Bloggerkollege bullion letzte Woche gemacht hat und schaue nicht so sehr auf aktuelle Serien/Staffeln, sondern solche aus den letzten Jahren, zu denen ich dieses Jahr vielleicht endlich mal komme (aber vermutlich nicht). Mit einer wichtigen, aktuellen Ausnahme.

  1. The Terror

Zumindest die erste Staffel basierte auf dem Roman gleichen Namens, den ich beinahe sehr gut fand. Wenn es der Serie gelingt das überflüssige Fett links und rechts wegzuschneiden könnte das eine sehr interessante Serie über das finstere Schicksal der Franklin Expedition sein.

  1. Chernobyl

Ich habe nebulöse Kindheitserinnerungen daran, wie meine Eltern vor den Nachrichten hingen, und Zeitungen verkündeten, ob ich auf den Spielplatz dürfte oder nicht. Die größte nukleare Katastrophe der Welt verdient eine gelungene Serienumsetzung, die das hier, nach allem was man hört, wohl sein soll.

  1. Mandalorian

Ja, eine gewisse Star Wars Müdigkeit hat sich bei mir breitgemacht. Aber die Serie wurde hervorragend besprochen und außerdem ist Werner Herzog dabei.

  1. Spuk in Hill House

Shirley Jacksons Roman ist vermutlich meine liebste „Spukhaus“-Geschichte. ‚Bis das Blut gefriert‘ ist eine gelungene Filmumsetzung, doch liefert der Stoff sicherlich genug Material für eine Serie.

  1. Star Trek: Picard

Das ist eine aktuelle Serie, die ich mir sicherlich nicht entgehen lassen werde. Allein schon um Patrick Stewart wieder in seiner Paraderolle zu sehen!