Kurz & schmerzlos Halloween Special

Ja, ist denn heut scho Weihnachten? Nein. Auch wenn beim Supermarktbesuch ein anderer Eindruck entstehen könnte. Es ist noch nicht einmal Halloween. Und trotzdem gibt es heute nicht einen, nicht zwei, sondern gleich drei gruselige Kurzfilme!

‚Ghost Dogs‘ (2020)

Ein Animationsfilm von Joe Cappa. Ein frisch adoptierter Hund ist allein zuhause, abgesehen vom Staubsaugroboter. Da wird er von den Geistern früher Hunde des Hauses heimgesucht. Visuell einfallsreiche, ungewöhnliche 11 Minuten, ohne Dialoge (wohl aber mit einem Monolog). Fängt wunderbar den Geist dieser Dinge ein, die man früher spät abends beim Durchzappen sah und sich nie ganz sicher war, ob man das wirklich gerade gesehen hat.

‚Scary Car‘ (2022)

Vier ca. 30 Jahre alte Teenager sind von Aliens, Geistern und allerlei Verschwörungstheorien begeistert. Und nun sitzen sie mitten im Wald im Auto um eine außerdimensionale Wesenheit zu beschwören. Keiner rechnet damit, dass es wirklich funktioniert, doch plötzlich ist einer von ihnen… anders. ‚Blair Witch Project‘ als Stoner Komödie beschreibt diesen Short recht gut. Das klingt so als sollte es nicht funktionieren, tut es aber ganz wunderbar.

‚Those That Follow‘ (2022)

In Thailand haben zwei jugendliche Gangster einen Laden überfallen und die ältere Besitzerin dabei schwer verletzt. Nun verstecken sie sich in einer Hütte im Wald (immer die beste Idee im Horrorfilm!), in einer ländlichen Region, wo gerade das Phi Ta Khon Geisterfestival gefeiert wird. Das bedeutet zwar einerseits, dass mehr Leute als gewöhnlich auf den Straßen sind, andererseits aber auch, dass man sich hinter Masken verbergen kann. Doch die Probleme der beiden fangen erst an, als sie eine merkwürdige Maske finden. Parkpoom Wongpoom (einer der Ko-Regisseure hinter dem interessanten Kamerahorror ‚Shutter‘ von 2004) inszeniert in etwa 23 Minuten eine gelungene Mischung aus Folk-Horror, Geisterspuk und ungesühnter Schuld. Man sollte wohl dazusagen, dass es sich in gewisser Weise um einen Apple Werbespot handelt, da der Film sehr deutlich macht, dass er komplett auf einem iPhone 13 Pro entstanden ist. Aber solange die Werbung nur darin besteht die Leistungsfähigkeit der Kamera zu präsentieren, während Wongpoom dadurch gleichzeitig die finanziellen Mittel für Komparsen, Kostüme und den ein oder anderen Spezialeffekt hatte, habe ich damit ehrlich gesagt kein allzu großes Problem. 

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