Die 5 Besten am Donnerstag: Meine 5 liebsten Serienfamilien

Bei den 5 Besten fragt Gorana heute nach den 5 liebsten Serienfamilien. Serienfamilien sind insofern interessant, als dass man durch die langen Laufzeiten eine viel engere Bindung zu diesen fiktiven Personen aufbauen kann, als dass in einem Film jemals möglich wäre. Ob man gerne ein Teil der gezeigten Familien wäre ist aber natürlich eine ganz andere Frage und gerade bei den beliebteren (und damit interessanteren, folglich dramatischeren) sicherlich nicht unbedingt gegeben. Ohne viel Gequatsche hier meine Top 5 und einige Anmerkungen dazu, ob ich gern Teil der gezeigten Familien wäre:

  1. Die Tanners (ALF)

Das war als Kind in den späten 80ern schon ganz interessant. So ein Blick in eine typische, amerikanische Mittelklassefamilie (okay, typisch, bis auf den Außerirdischen). Man konnte Ähnlichkeiten erkennen aber doch auch deutliche Unterschiede zur eigenen Familie.  Hätte ich damals tauschen wollen? Nö, aber ALF hätte bei mir wohnen dürfen.

  1. Sybil und Basil Fawlty (Fawlty Towers)

Okay, die reine Kernfamilie aus Ehemann und Ehefrau. Man kann wohl sagen, ein Glück, dass sie keine Kinder haben, denen hätte die gegenseitige, spitzzüngige Hassliebe sicher nicht gut getan. Vielleicht kann man die Angestellten Manuel und Polly als Ersatzkinder betrachten und die hatten ja auch ordentlich zu leiden. Tauschen? Um Himmels Willen! Aber gerne aus der Ferne beobachten (and don’t mention the war!).

  1. Die Bluths (Arrested Development)

Nachdem Bluth Senior, Chef einer Immobilienfirma, wegen Anlagebetrugs verhaftet wird, muss Sohn Michael versuchen Firma und Familie vor dem Ruin zu bewahren. Daran gehindert wird er auf Schritt und Tritt von seinen ebenso idiotischen, wie nutzlosen Geschwistern. Einzig seine Liebe zu Sohn George Michael hält ihn davon ab, einfach hinzuschmeißen. Als dann auch noch Dinge ans Licht kommen, wie die Tatsache, dass die Firma Paläste für Saddam Hussein gebaut hat, ist das seinem Seelenfrieden nicht gerade förderlich. Möchte ich tauschen? Nicht wirklich, nein, obwohl im Bananenstand natürlich immer noch Geld steckt…

  1. Die Sporanos

Gleich zwei Familien, zum Preis von einer. Einerseits die Mafia-Familie, andererseits die „normale“ Familie. Und Tony hat mit beiden seine Schwierigkeiten. Schwierigkeiten, die er oft genug selbst besorgt. Teil der Mafia-Familie möchte ich auf keinen Fall sein und auch die andere bringt für meinen Geschmack dann doch zu viel Drama mit sich.

  1. Die Simpsons

Was soll ich sagen? Als weitgehend in den 90ern sozialisierter Mensch kann ich gar keine andere Antwort geben. Die Simpsons waren eine ganze Zeit schlicht „die Familie“. Es gibt ganze Folgen, die ich auch heute noch mitsprechen könnte. Und obwohl ich, Qualitätsabsturz sei Dank, seit weit über 10 Jahren keine neuen Folgen mehr geschaut habe, könnte ich unmöglich eine andere Antwort geben. Das Seltsamste ist, dass ich, als die Serie anfing jünger war als Bart, jetzt gehe ich schwer Richtung Homer. Wäre ich gelegentlich gern Homer? Ein Trottel, der mit mehr Glück als Verstand immer ganz gut durchs Leben kommt? Ja klar! Und das Wort heißt übrigens Nukular!

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7 Gedanken zu “Die 5 Besten am Donnerstag: Meine 5 liebsten Serienfamilien

  1. Pingback: Die 5 BESTEN #16 – Serienfamilien – filmexe

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