Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Leseorte

Hallo und willkommen zu den 5 Besten am Donnerstag! Heute fragt uns Gina nach unseren 5 liebsten Orten zum Lesen. Legen wir direkt los!

 

  1. Im Buchladen

Nein, ich lese nicht wirklich viel in Buchläden, manchmal ist es aber nötig. Um herauszufinden, ob das Buch nun wirklich zu einem passt. Darum vertraue ich auch keinen Buchläden, die eine „gelesen wird zu Hause“ Politik fahren. Das ist ja ein bisschen so, als wollte man ne neue Hose kaufen und darf sie im Laden nicht anprobieren.

  1. In der Badewanne

Wenn ich einfach nur sauber werden will, dann kann ich duschen. Aber wenn ich schon genug Wasser verbrauche, um eine Wanne zu füllen, dann will ich das auch ordentlich nutzen. Und das bedeutet meistens ein Buch mit in die Wanne zu nehmen. Aber Vorsicht: nicht fallenlassen!

  1. Auf Balkon/Terrasse/im Garten

Je nachdem was vorhanden ist. Auf Stuhl, Liegestuhl, in der Hängematte, auf einer Decke auf dem Rasen. Da sind eine Menge Konfigurationen möglich, die alle funktionieren.

  1. Im Öffentlichen Personennahverkehr

Pendeln=Lesen. Einfache Formel, benötigt keine weitere Erklärung (und nein, Verspätungen werden nicht dadurch besser, dass sie mir mehr Zeit zum Lesen verschaffen).

  1. Im Bett

Man kann viele tolle Sachen im Bett machen und eine davon ist Lesen.

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Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Märchen(-Filme)

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach unseren 5 liebsten Märchen. Ich könnte hier jetzt einfach 5 Grimm-Klassiker aufzählen und es wäre nicht gelogen, aber stattdessen gehe ich lieber auf Filme ein. Auf Realfilme um genau zu sein. Legen wir also direkt los.

  1. Freeway (1996)

Mal sehen, ob Ihr erkennt auf welchem Märchen der Film basiert: Vanessa Lutz (Reese Witherspoon) lebt in ärmlichen Verhältnissen in einer amerikanischen Innenstadt. Als ihre Mutter und ihr Stiefvater wegen Drogendelikten und Prostitution verhaftet werden, soll sie ins Heim. Stattdessen klaut sie ein Auto und macht sich auf den Weg zu ihrer Großmutter. Das Auto hat einen Motorschaden, gerade auf einem Abschnitt des Freeway, wo ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Als der subtil benannte Bob Wolverton (Kiefer Sutherland) anhält um ihr zu helfen, muss er bald feststellen, dass Vanessa nicht auf den Kopf gefallen ist und keinen wack‘ren Jägersmann für ihre Rettung braucht. Der Film ist sehr 90er Jahre. Wer aber Reese Witherspoon in einer frühen Rolle, in der sie mehr Fäkalausdrücke als im gesamten Rest ihrer Karriere verwendet, sehen will, ist hier genau richtig.

  1. Valerie – Eine Woche voller Wunder (1970)

Der jungen Valerie werden nachts die Ohrringe gestohlen. Damit nicht genug beginnt plötzlich eine seltsame, finstere Gestalt in der Stadt umzugehen, die merkwürdige Abmachungen mit Valeries gefühlskalter Großmutter zu treffen scheint. Als dann der reuige Dieb wieder auftaucht, Valerie die Ohrringe zurückgibt und behauptet sie seien magisch, beginnt ihre „Woche voller Wunder“ erst. Der Film ist ein Werk der tschechischen Neuen Welle und bewegt sich stolz zwischen Kunst und Kitsch, Softpornoästhetik und Surrealismus, Freud und Fantasie. Heraus kommt ein sehr eigenständiges kleines Meisterwerk, das vermutlich nicht jedem gefallen wird. Luboš Fišers Soundtrack andererseits, sollte über jeden Zweifel erhaben sein.

  1. Das Märchen der Märchen (2015)

Dieser italienische Film orientiert sich an drei Geschichten aus der sehr alten Märchensammlung Pentamerone von Giambattista Basile. Und auch wenn die Geschichten sich mit Monsterherzen, riesigen Flöhen, eitlen Königen und bösen Ogern befassen, wirken ihre Botschaften doch erstaunlich aktuell. Eltern, die sich zu sehr um ihre Kinder sorgen, Eltern, die sich überhaupt nicht für ihre Kinder interessieren. Die Angst vor dem Altern, die Qualen, die man bereit ist auf sich zu nehmen, um dem Altern zu entgehen. Das sind Dinge, die Basile offenbar schon 1632 umgetrieben haben und die heute kein Stück weniger aktuell wirken. Besonders, wenn man sie so bildgewaltig wie in Matteo Garrones Film präsentiert bekommt.

  1. Zeit der Wölfe (1984)

Neill Jordans Film basiert auf einer Kurzgeschichtensammlung von Angela Carter. Die Geschichten darin gingen auf das Grimmsche Rotkäppchen zurück, waren allerdings revisionistische Märchen, die sich mehr mit dem Akt des Erzählens an sich beschäftigen. Und so träumt sich die junge Rosaleen aus der Gegenwart der 80er Jahre in ein Märchendorf tief im Wald, von Wölfen umstreift. Hier erzählt ihr ihre Großmutter (Angela Lansbury) Geschichten über den Wolf im Mann. Neben einer wunderbar andersweltlichen Atmosphäre hat der Film eine der besten Mensch zu Wolf Verwandlungszenen nach ‚American Werewolf‘ zu bieten.

  1. Pans Labyrinth (2006)

Der Film ist schon so häufig auf meinen 5er-Listen aufgetaucht, dass ich wirklich nicht mehr weiß, was ich Neues sagen soll. Außer, dass bei diesem Thema kein anderer Film auf Platz 1 stehen könnte.

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten, weiblichen Superhelden

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Letzte Woche ging es ja um unsere 5 liebsten männlichen Superhelden, da kommt es vielleicht nicht völlig überraschend, dass Gina diesmal unsere 5 liebsten weiblichen Superhelden von uns wissen möchte. Steigen wir ohne lange Vorrede also direkt ein. Es sei nur noch kurz darauf hingewiesen, dass ich bislang weder den ‚Wonder Woman‘ noch den ‚Captain Marvel‘ Film gesehen habe, weswegen beide durch Abwesenheit glänzen (was aber andererseits nicht bedeutet, dass sie automatisch auf der Liste wären, hätte ich die Filme gesehen).

  1. Liz Sherman (aus ‚Hellboy‘)

Ich finde Charaktere faszinierend, deren größte Stärke gleichzeitig auch ihr Fluch ist (Rogue von den X-Men wäre ein weiteres Beispiel). Lizs pyrokinetische Fähigkeiten können Hellboy und Co. zwar oft genug sehr helfen, allerdings sind sie auch immer eine tödliche Gefahr für alle um sie herum. Und Selma Blair ist einfach verdammt cool in den beiden Del Toro Filmen.

  1. X-23/Laura

Es ist kein kleines Risiko, wenn ein Regisseur den dritten Punkt eines Hauptfigurendreiecks, dessen zwei andere Punkte Hugh Jackman, der Abschied von einem langegespielten Charakter nimmt und Urgestein Patrick Stewart bilden, mit einer 11Jährigen besetzt. Im Fall von ‚Logan‘ hat sich dieser Mut allerdings voll ausgezahlt und Dafne Keen verleiht ihrer Laura/X-23 eine derart merkwürdig-verstörende Energie, dass sie gelegentlich (beinahe) Jackman die Schau stiehlt.

  1. Pippi Langstrumpf

Was soll das heißen, Pippi zählt nicht als Superheldin? Sie hat ne coole Origin Story (Tochter des „Südseekönigs“ und Kapitäns Ephraim), hat ein wiedererkennbares Kostüm, hat mit Annika, Tommy und Herrn Nilsson gleich drei Sidekicks und mit dem Kleinen Onkel gar ein Pippi-Mobil. Ach ja, und Superkräfte, die hat sie auch noch (und sie macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt. Der olle Thanos braucht dafür nen Protzhandschuh). Plus ein scheinbar endloses Vermögen aus Golddublonen. Superheldiger geht ja wohl gar nicht!

  1. Jean Grey

Im Comic ist sie oftmals diejenige, die am ehesten die Rolle der Lehrerin an Xaviers Schule übernimmt. Davon ist in den Filmen nicht sooo viel zu sehen, allerdings ist die Mischung ihrer Kräfte Telepathie und Telekinese schon eine sehr coole. Und dann ist da diese Sache mit dem Dark Phoenix. Die wurde schon einmal als Film versaubeutelt und ich habe Sorge, die nächste Version wird nicht viel besser. Was soll‘s, ich mag Jean dennoch.

  1. Catwoman

Mh, kann man Selina Kyle als Superheldin klassifizieren? Ich denke schon. Wenn sie ein besonders fieses Verbrechen beobachtet, dann wird sie es verhindern. Sollte dabei irgendetwas allzu verführerisch glitzern, dann nimmt sie es halt mit und schert sich nicht, was andere darüber denken. Hervorheben möchte ich als Darstellerinnen Eartha Kitt und Michelle Pfeiffer. Über den Film mit Halle Berry legen wir mal lieber den Mantel des Schweigens. Das tun alle Beteiligten schließlich auch.

 

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten, männlichen Superhelden

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag! Heute möchte Gina von uns unsere 5 liebsten, männlichen Superheroen wissen. Dabei ist es wohl egal, ob sie aus Film, Comic oder woher auch immer stammen. Wobei meine Vertreter allesamt Filmauftritte hatten. Als einführender Hinweis sei angemerkt, dass eigentlich Asterix diese Liste anführen müsste. Doch da der kurz geratene Gallier nicht so ganz dem typischen Superheldentypus entspricht, habe ich offensichtlicheren Vertretern des Genres den Vortritt gegeben.

  1. The Rocketeer

Okay, der ist vor allem auf dieser Liste, weil ihn zu wenige kennen. Im Comic von Dave Stevens und dem Film von 1991 findet der etwas tölpelhafte Stuntpilot Cliff Secord in den 30er Jahren ein gestohlenes Jetpack. Zusammen mit seinem Kumpel, einem Mechaniker lernt er damit umzugehen, baut sich einen schicken Helm dazu und vermöbelt alsbald Mafiosi und Nazi-Kollaborateure. Leider wollte den Film 1991 niemand sehen. Ich frage mich ernsthaft, warum in dieser Superhelden-verrückten Zeit noch kein Remake in der Pipeline ist.

  1. Professor X

Der Anführer, das Rückgrat und moralisches Zentrum der Gutmenschen-Mutanten der ‚X-Men‘. James McAvoy ist sicherlich nicht schlecht in der Rolle, doch hat ihr Patrick Stewart die nötige Gravitas verliehen und gab dem Charakter, bitter und von Demenz gequält, eine tragische Wendung in ‚Logan‘.

  1. Hellboy

Auf die Erde gekommen um ihr Ende herbeizuführen, tut er nun das genaue Gegenteil. Er jagt Monster mit seiner riesigen Steinhand und seiner Fähigkeit allerlei einstecken zu können. Und wenn er das gerade nicht macht raucht er Zigarren und trinkt Bier. Hellboy ist die absolute Definition von „rauhe Schale und ein Herz aus Gold“. Derzeit in einem Film zu sehen, der übel floppt und zu dem ich nichts sagen kann. Die Comics von Mike Mignola und die beiden Filme von Guillermo Del Toro sind allerdings toll.

  1. Spider-Man

Was soll ich dazu noch groß sagen? Er ist Spider-Man, Spider-Man. Does whatever a spider can. Spins a web, any size, catches thieves, just like flies. Spider-Man (egal wer nun unter der Maske steckt) erinnert uns, dass jeder ein Superheld sein kann. Er hat dieselben Probleme wie wir, Geld, Job, Beziehungen, Familie, nur dass er sich gelegentlich noch mit kostümierten Superschurken herumschlagen muss, was sein „normales“ Leben nur noch mehr verkompliziert. Trotz seiner erstaunlichen Fähigkeiten ist Spider-Man einer der Superhelden, mit dem man sich am besten identifizieren kann.

  1. Batman

Ganz anders als Milliardär Bruce Wayne, obwohl der keine Superfähigkeiten hat. In gewisser Weise kann man an dem Charakter alles festmachen, was mit Superhelden nicht stimmt. Er ist ein Milliardär, der sich nachts in schwarzes Leder kleidet, um mit allerlei Gadgets Kleinkriminelle und Geistesgestörte zu verprügeln. Und dennoch „funktioniert“ der Charakter. In meinen Augen besser als jeder andere Superheld und in beinahe jeder Iteration. Sei es als alberner Moralapostel in der 60er Jahre Serie, als überhöhte Gothic Figur in den Tim Burton Filmen, oder unter Christopher Nolans realistischerem Ansatz. Aber ich habe hier ohnehin schon viel zu viel über Batman Filme geschrieben.

Die 5 Besten am Donnerstag: meine 5 liebsten Lieblingsmenschen (verblümte Edition)

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Heute fragt uns Gina nach unseren 5 liebsten Lieblingsmenschen. Da werde ich mich aus drei Gründen sehr vage halten: 1. Tue ich mich schwer damit Beziehungen in eine Rangfolge zu bringen 2. Weiß ich nicht, ob diejenigen hier überhaupt genannt werden möchten 3. Würden die Namen 99% der Leser ohnehin nix sagen. Daher folgt eine eindeutig verblümte Liste.

  1. wir wissen beide, wer du bist!
  2. du weißt, wer du bist!
  3. du ahnst zumindest, wer du bist!
  4. nein, natürlich habe ich dich nicht vergessen!
  5. und dich auch ni… was soll das heißen, warum du „nur“ Nummer 5 bist? Wenn du mal hochrechnest wie viele Leute ich kenne… nein, ich stufe die 3 nicht runter, warum sollte ich? Siehste, genau deswegen bist du Nummer 5! Ach komm, jetzt sei nicht so! So war das doch gar nicht gemei… Nein!! Die 4 stufe ich auch nicht runter!

Ähem, und damit wünsche ich allgemein schöne Ostertage bei wunderbarem Sonnenschein!

Die 5 Besten am Donnerstag: die 5 besten Darstellerinnen

Willkommen bei den 5 Besten am Donnerstag. Wer letzte Woche sehr aufmerksam war, wird vermutlich schon ahnen, worum es diese Woche geht. Gina möchte unsere 5 liebsten Darstellerinnen von uns wissen. Ich habe hier eine ähnliche Beschränkung vorgenommen wie letzte Woche: sprich, ich habe mich auf Darstellerinnen im kontemporären, westlichen Kino beschränkt. Und es war auch so noch schwer genug und ist, wie alle diese Listen, als Momentaufnahme zu verstehen. Die Liste versteht sich nicht wertend.

  1. Jennifer Jason Leigh

Okay, diesen Platz haben in den letzten 5 Minuten circa 8 verschieden Darstellerinnen* eingenommen, Frau Leigh hat das Glück, dass ich jetzt keine Lust mehr habe ihn zu ändern. Sie ist vermutlich vor allem deswegen auf der Liste, weil ich gerade zuletzt einige starke Auftritte von ihr gesehen habe ‚Twin Peaks‘ Staffel 3 oder auch ‚Auslöschung‘) und ich das Gefühl habe sie bekommt insgesamt nicht die Anerkennung, die sie verdient. Das liegt womöglich daran, dass sie sehr stark in ihren Charakteren verschwindet. So erinnert man sich vielleicht an Daisy Domergue aus ‚Hateful Eight‘ aber nicht unbedingt an Leigh. Und ist nicht genau das Zeichen einer hervorragenden Darstellerin.

  1. Saoirse Ronan

IMDB verrät mir, dass sie in ihren 24 Jahren bereits in über 30 Filmen mitgewirkt hat. Rein statistisch muss da wohl mindestens einer dabei sein, der nicht wirklich gut ist. Falls dem so ist, habe ich ihn nicht gesehen. Und bin mir sicher, dass sie trotz allem sehr gut war. Zuletzt hat sie einige Aufmerksamkeit für ‚Lady Bird‘ bekommen, aber auch in ‚Brooklyn‘, ‚The Grand Budapest Hotel oder ‚Hanna‘ war sie hervorragend.

  1. Jessica Chastain

Chastain ist oft genug das Beste an Filmen, in denen sie mitspielt. Ob das nun ein Film ist, den ich insgesamt recht gut finde, wie ‚Crimson Peak‘, oder ein nicht so gelungener Film wie ‚A Most Violent Year‘. Ihre kantigen, fehlerbehafteten Charaktere bleiben im Gedächtnis. Auch sie verschwindet völlig in ihren Rollen und scheint sie ohne jedes Ego anzugehen.

  1. Tilda Swinton

Tilda Swinton kann vermutlich alles und jeden spielen. Und wenn man sich ihre Karriere so ansieht, dann scheint es als hätte sie genau das vor. Von exzentrischen Rollen mit reichlich Make-Up und Kostüm, etwa ihre seltsame Mischung aus Prinzessin Leia und Colonel Gaddafi in ‚Snowpiercer‘ zu Rollen, die sie mit völliger emotionaler Blöße  und ohne jede Exzentrik spielt, wie ihre Rolle als Mutter eines Schul-Amokläufers in Lynne Ramsays großartigem, schwer erträglichen ‚We Need To Talk About Kevin‘.

  1. Cate Blanchett

War Cate Blanchett jemals schlecht in einem Film? Ich meine ihr russischer Akzent in im fünften ‚Indiana Jones‘ war nicht eben toll, da war aber alles um sie herum noch so viel schlechter, dass es schon wieder nicht mehr auffiel. Aber ansonsten? Ist sie eigentlich immer hervorragend. Sei es in der Darstellung realer Personen, als Over The Top Charakter oder in glaubwürdig nuancierten Darstellungen. Wenn Blanchett auftaucht, wird der Film direkt ein Stück besser.

 

*Namentlich waren die Vorläuferinnen Helen Mirren, Julianne Moore, Florence Pugh, Amy Adams, Rachel Weisz, Frances McDormand und Margot Robbie